Den Wechseljahren individuell begegnen

 

Die Wechseljahre sind eine Zeit des fließenden Übergangs zu einem neuen Lebensabschnitt. Die Familienplanung ist abgeschlossen, das eigene Leben rückt wieder in den Mittelpunkt und Frauen wollen es aktiv nach ihren eigenen Vorlieben gestalten. Auch von ihrem Frauenarzt und einer Therapie wünschen sie sich deshalb ein ganz individuelles Konzept.

Die persönlichen Voraussetzungen berücksichtigen

Jede Frau ist einzigartig. Ihr Erbgut macht sie so unverwechselbar, ihre Persönlichkeit, ihre Lebensgeschichte. Aber auch die ihrer Gesundheit – mit allen Krankheiten, die sie durchgemacht hat, mit den Risiken, die ihr in die Wiege gelegt wurden oder auf das Konto ihres Lebensstils gehen. Die moderne Medizin berücksichtigt diese individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse jeder einzelnen Frau mehr und mehr.

Der enge Dialog mit dem Arzt wird immer wichtiger

So gehört auch die Therapie von Wechseljahresbeschwerden mit Hormonen nach dem „Gießkannenprinzip“ ein für alle Mal der Vergangenheit an. Aussage-kräftigster diagnostischer Schritt für den Frauenarzt ist das ausführliche Gespräch mit der Patientin. Gefordert ist da nicht nur seine medizinische Erfahrung, sondern auch der individuelle Blick auf die Frau. Um den persönlichen Nutzen, aber auch die Risiken einer Hormonersatztherapie (HRT) und der passenden Darreichungsform genau einschätzen zu können, erkundigt er sich zum Beispiel nach gynäkologischen Erkrankungen wie Myomen, Endometriose oder Zysten an den Eierstöcken. Auf seiner langen Frageliste stehen auch Operationen, Fehlgeburten, Brusterkrankungen (wie Mastopathie, Brustkrebs), Vorsorgeuntersuchungen und mögliche Auffälligkeiten etwa bei Mammographie, gynäkologischer Vorsorge, Darmspiegelung oder Knochendichtemessung. Der Frauenarzt erkundigt sich wegen der gesundheitlichen Risikoeinschätzung zudem nach persönlichen Gegebenheiten wie Rauchen, Alkoholkonsum, Sport, Gewichtsveränderungen etc. Auch Erkrankungen der Patientin und nahen Verwandten sind Teil des Fragenkataloges: Zum Beispiel Blutgerinnungsstörungen, Thrombose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Leberprobleme, Osteoporose oder seelische Erkrankungen.

Hormone auf den Punkt gebracht

Die gründliche Anamnese ist essenziell für einen nachhaltigen Behandlungserfolg, fördert eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und nimmt Frauen ihre Unsicherheit im Umgang mit den Wechseljahren – laut Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK trifft das auf 48,2 Prozent (1) zu. Für die therapeutische Erfolgsquote spielen auch grundsätzliche, medizinisch fundierte Faktoren bei der Verordnung eine Rolle. So sollte die Hormonersatztherapie schon gleich zu Beginn von typischen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüchen oder Schlafstörungen verordnet werden. Getragen wird der Therapieerfolg auch von der Dauer und Art und Weise der Anwendung. Als risikoärmere Therapieoption gilt die kombinierte Hormonersatztherapie mit transdermalem Östradiol und natürlichem mikronisierten Progesteron zur oralen Einnahme.

Gut vorbereitet zum Frauenarzt

Sie haben das Gefühl, in den Wechseljahren zu sein? Mit dieser kleinen Checkliste bereiten Sie sich perfekt auf das Gespräch mit Ihrem Frauenarzt vor:
► Notieren Sie vor dem Gespräch unbefangen Ihre Beschwerden und Fragen. Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit. Es reichen auch schon Stichworte.
► Schreiben Sie vor allem auf, welche Beschwerden (etwa Hitzewallungen) Sie haben, wie stark sie sind, wann und wie oft sie am Tag auftreten.
► Machen Sie sich Notizen, wann Sie Ihre letzten Regelblutungen hatten, wie ausgeprägt sie waren, in welchem Rhythmus sie kamen etc.
► Klären Sie für sich eindeutig, ob Sie sich zukünftig völlige Blutungsfreiheit und noch eine Schwangerschaftsverhütung wünschen. Informationen für mehr Klarheit erhalten Sie über www.hormonersatztherapie-wechseljahre.de.
► Fügen Sie Ihrer Liste kurz und knapp Informationen zu Vorerkrankungen, chronischen Erkrankungen, Operationen, Medikamenten, die Sie einnehmen sowie Erkrankungen in Ihrer Familie hinzu.

Weitere Informationen unter www.hormontherapie-wechseljahre.de und www.progesteron.de

Quelle:
Symposium im Rahmen des Fortbildungskongress der Frauenärztlichen Bundesvereinigung (FOKO) 2018, 2. März 2018, Düsseldorf. Veranstalter: DR. KADE / BESINS Pharma GmbH, Berlin

Literatur:
(1) GfK-Umfrage „Wechseljahresbeschwerden“, September-Oktober 2015 unter 285 Frauen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren im Auftrag von DR. KADE / BESINS Pharma GmbH, Berlin

Bildquelle: Schuster PR/Thinkstock/Getty/iStock

Hormontherapie kann das Gefäßrisiko reduzieren

Intakte Blutgefäße – höhere Lebenserwartung: Eine Hormontherapie (HRT) zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen kann gesunde Gefäße schützen, wie Experten bei der Jahrestagung 2017 der Deutschen Menopause Gesellschaft (DMG) berichteten. Die Behandlung sollte möglichst frühzeitig beginnen, so lange wie sinnvoll fortgeführt werden und immer vom Arzt an die individuelle Situation der Patientin angepasst werden.

Gesünder durch die Wechseljahre

Seit die WHI-Studie 2002 vor Gesundheitsrisiken warnte, sitzt die Angst vor Hormonen bei vielen Frauen tief: Nach der Veröffentlichung ging die Verordnung von Hormontherapien um 80 Prozent zurück (1). Nachdem jedoch eine aktuelle wissenschaftliche Neubewertung zeigte, dass die Ergebnisse jahrelang falsch gedeutet worden waren, sprechen sich führende Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und die Deutsche Menopause Gesellschaft (DMG) wieder eindeutig für die Hormontherapie zu Behandlung starker Wechseljahresbeschwerden aus. Schon seit längerem bekannt ist zudem der positive Einfluss der HRT auf das Diabetes- und Osteoporose-Risiko (2). Bei der DMG-Jahrestagung wurde nun außerdem berichtet, dass eine frühzeitig begonnene, längerfristig durchgeführte Hormontherapie unter anderem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich verringern kann.

Östrogene schützen vor Kalkablagerungen

Östrogene sind gewissermaßen die „Gefäßversicherung“ der Frau. Sie erweitern die Gefäße, erleichtern den Blutfluss, senken den Blutdruck und wirken gefährlichen Ablagerungen an den Gefäßwänden entgegen. Fällt der Östrogenspiegel jedoch in der Lebensmitte allmählich ab, verliert sich dieser natürliche Schutzmechanismus zunehmend, die Gefäßwände werden steifer und poröser. Auch weil ein sinkender Östrogenspiegel mit zahlreichen weiteren Risikofaktoren Hand in Hand geht, werden Frauen anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So lagert sich in der Bauchregion mehr Fett ab, der Zuckerstoffwechsel verschlechtert sich, die Blutfettwerte und der Blutdruck steigen, und es kann zu gefährlichen Kalkablagerungen in den Gefäßen kommen. Eine aktuelle US-Studie an 4.200 Frauen (3) zeigte, dass Frauen unter Hormontherapie deutlich weniger Kalkablagerungen in den Gefäßen aufweisen. Da die Gefahr von Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt umso geringer ist, je weniger Verkalkung die Gefäße aufweisen, ist es nicht verwunderlich, dass die Sterblichkeitsrate auf lange Sicht mit einer Hormontherapie niedriger ausfiel als ohne.

Hormontherapie bei Wechseljahresbeschwerden

Die aktuellen gynäkologischen Leitlinien sehen eine Hormonersatztherapie zur Behandlung von Beschwerden wie moderate bis starke Hitzewallungen vor. Davon ist etwa ein Drittel aller Frauen betroffen. Viele leiden zudem auch unter Schweißausbrüchen, Schlafstörungen, Depressionen, wiederkehrenden Harnwegsinfekten, Muskel- und Gelenkschmerzen und nachlassender Leistungsfähigkeit. Eine HRT, die den Östrogenmangel ausgleicht, kann auf all diese Symptome einen lindernden Effekt sowie präventiven Nutzen für den Stoffwechsel, die Knochen und Gefäße haben. Die Notwendigkeit und den Nutzen einer Hormonbehandlung sollten Frauen grundsätzlich individuell mit ihrem behandelnden Gynäkologen besprechen.

Transdermales Östradiol und natürliches Progesteron

Rund 75 Prozent der Frauenärzte (2) verordnen bevorzugt Hormone über die Haut, etwa mit einem Östradiol-Dosiergel. Die transdermale HRT weist im Vergleich zur Einnahme von Hormontabletten das günstigste Nutzen-Risiko-Verhältnis auf. Frauen mit intakter Gebärmutter sollten zusätzlich ein Gestagen wie natürliches mikronisiertes Progesteron in Form von Weichkapseln einnehmen, um ein übermäßiges Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und unkontrollierte Blutungen zu verhindern. Synthetische Gestagene haben demgegenüber den Nachteil, dass sie die gefäßschützende Wirkung der Hormontherapie verringern können.

Hormontherapie in Kürze: Das sollten Frauen wissen

►  So früh wie möglich beginnen. Werden die Hormone zeitnah bei den ersten Wechseljahresbeschwerden genommen, ist der Nutzen höher und die Risiken sind geringer.
►  Östrogene möglichst über die Haut (transdermal) anwenden.
►  Hormone so niedrig wie möglich dosieren. Die Dosierung immer mit dem Frauenarzt abstimmen.
►  Nicht eigenmächtig absetzen. Eine Hormontherapie sollte so lange durchgeführt werden, wie der Arzt es empfiehlt! Anderenfalls schadet sie unter Umständen mehr als sie nutzt.
►  Auf natürliches mikronisiertes Progesteron zum Schutz der Gebärmutter setzen. Denn synthetische Hormone können den Gefäßschutz aufheben.

Weitere Informationen unter www.hormontherapie-wechseljahre.de

Quelle:
Symposium „Präventiver Einsatz der HRT – wieder eine Option?“, Jahrestagung der Deutschen Menopause Gesellschaft, Frankfurt, 18. November 2017

Bildquelle: Thinkstock/Getty/iStock

Literatur:
(1) DGE: Trendwende in der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden – Neubewertung älterer Studien spricht jetzt für Hormontherapie, 24.08.2017
(2) Birkhäuser M et al.: 10 Jahre Women’s Health Initiative (WHI): Was haben wir gelernt? Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2013; 7 (4) (Ausgabe für Österreich), 6-19
(3) Yoav Arnson, Cedars-Sinai Medical Center: „Hormone Replacement Therapy Is Associated With Less Coronary Atherosclerosis and Lower Mortality“

Fit und gesund durch die Wechseljahre

Die Wechseljahre heißen nicht umsonst Wechseljahre. Plötzlich ist alles anders: ein paar Pfunde mehr auf den Hüften, die Fältchen werden tiefer und die Periode unregelmäßiger. Viele Frauen leiden auch häufiger unter Infekten als früher. Anstatt ein Liebesleben ohne Sorge um die Verhütung genießen zu können, leiden viele Frauen nun zudem unter einer trockenen Scheide, die beim Sex Schmerzen bereitet. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Wird wegen starker Beschwerden wie Hitzewallungen vom Arzt eine Hormonersatztherapie verordnet, profitieren Frauen davon auch an vielen „Nebenschauplätzen“.

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Experten stehen positiv zur Hormontherapie

Vor Jahren war die Hormontherapie bei Wechseljahresbeschwerden in die Negativschlagzeilen geraten. Eine Studie aus den USA hatte unter anderem ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs unter der Einnahme von Hormonen gezeigt. Heute wird nicht nur die Fehlinterpretation dieser Studie eingeräumt, sondern zahlreiche neue Untersuchungen belegen auch, dass bei vielen symptomatischen Frauen die Vorteile einer Hormontherapie die Risiken bei weitem überwiegen. Auch die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) sprach jetzt ganz offen über eine Trendwende bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden und bezieht klar eine positive Stellung zur Hormontherapie.

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Gewichtszunahme in den Wechseljahren

Übergewicht schon in jüngeren Jahren
bekämpfen

Die Waage lügt nicht. Und so stimmt es leider, dass Frauen ab etwa Anfang 40 zunehmen. Und das, obwohl sie nicht mehr essen als früher. Die vermeintliche Ursache ist oft schnell ausgemacht: Viele Betroffene vermuten, dass die Hormone schuld an den Extra-Pfunden sind. Doch damit liegen sie falsch, sagt eine Ernährungswissenschaftlerin.

Die überwiegende Zahl der Frauen nimmt in den Wechseljahren um etwa ein bis zwei Kilo zu. Bei anderen ist es deutlich mehr. Aber sind tatsächlich die Hormone schuld an der Gewichtszunahme? „Dieses Vorurteil, die direkte Verknüpfung von Menopause und Übergewicht, ist schlichtweg falsch“, stellte die Ernährungswissenschaftlerin Privatdozentin Birgit-Christiane Zyriax vom Zentrum Klinische Forschung Hamburg bei der jüngsten Jahrestagung der Deutschen Menopause Gesellschaft in Frankfurt klar. „Der Ursprung des Problems liegt vielmehr in einem zu hohen Körpergewicht im Kindes- und Jugendalter, das auf einem ungesunden Lebensstil basiert. Es ist der Wegbereiter des viszeralen, also des Bauchfetts“, so die Präventionsexpertin.

Weniger Bauchfett, mehr Insulin

Viel Fett in der Bauchhöhle geht oft mit erhöhten Blutzucker-Werten und einer verringerten Insulin-Empfindlichkeit einher. Die Entwicklung eines Diabetes mellitus kann eine mögliche Folge sein. Zu viel Bauchfett begünstigt zudem Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall, weil sich die arteriellen Blutgefäße durch den gestörten Zucker- und Fettstoffwechsel schneller verengen. Und auch die Lebensqualität, etwa das Sexualleben, leidet darunter. „Aus all diesen Gründen sollte eine Prävention oder eine Intervention, also eine Gegenmaßnahme, schon lange vor der Menopause erfolgen“, rät
Dr. Zyriax.

Lieber zwei kalorienarme Tage als Dauerdiät

Das Hauptproblem vieler Mid-Agerinnen: Ihr Energieumsatz sinkt etwa ab dem 30. Lebensjahr kontinuierlich. Gleichzeitig verlieren Frauen ab 40 an Muskelmasse. Weil die Fettverbrennung aber vorwiegend in den Muskeln stattfindet, entsteht eine Dysbalance zwischen Nahrungsaufnahme und Kalorienverbrauch. Wer jetzt seinen Appetit nicht zügelt, nimmt zu. „Etwas günstiger, als sich dabei jeden Tag einzuschränken, ist es, die Kalorienzahl an zwei Tagen pro Woche zu verringern“, rät Dr. Zyriax. „Und langsam und achtsam zu essen, weil ein Sättigungsgefühl erst nach 20 Minuten eintritt. Wichtig ist ebenso, schon beim Füllen des Kühlschranks bewusst auf gesunde Lebensmittel zu achten.“
Sich mehr zu bewegen, ist ebenfalls nützlich, um die Anzeige der Waage im Zaum zu halten. Schon 150 Minuten Walking oder 75 Minuten Joggen pro Woche sind dafür ausreichend. Eine wesentliche Rolle spielen auch Entspannung und ausreichend Schlaf. Denn Schlaflosigkeit und innere Unruhe, wie sie gerade für Frauen im Klimakterium typisch sind, führen häufig zu wahren Heißhungerattacken.

Hormontherapie mit positiven Effekten

Frauen, die unter starken Wechseljahresbeschwerden leiden, aber aus Angst vor Gewichtszunahme eine Hormontherapie scheuen, können aufatmen. Denn eine vom Arzt an die individuellen Bedürfnisse angepasste Hormontherapie lässt das Gewicht in der Regel nicht ansteigen und kann sogar das Risiko für Diabetes senken. So fördert im Rahmen einer Hormontherapie angewendetes Östradiol die Aktivität der Betazellen in der Bauchspeicheldrüse und sorgt dafür, dass wieder mehr Insulin produziert wird. Wenn bei der Hormontherapie Östradiol über die Haut, zum Beispiel als Gel verabreicht wird, steigt zudem auch das Risiko für Thrombosen selbst bei übergewichtigen Frauen kaum an.
Zum Schutz der Gebärmutter vor Wucherungen wird bei einer kombinierten Hormontherapie zusätzlich ein Gestagen verordnet. Die Wahl fällt dabei meist auf natürliches Progesteron, das nicht nur im Hinblick auf Gewebeveränderungen der Brust als besonders sicher gilt. Experten zufolge hat es außerdem einen günstigen Effekt auf den Wasserhaushalt und bei abendlicher Einnahme einen positiven Einfluss auf die Schlafqualität.

Mehr Informationen gibt es unter www.hormontherapie-wechseljahre.de und www.progesteron.de.

Quelle:
Jahrestagung Deutsche Menopause Gesellschaft, Frankfurt 11.-12. November 2016

Bildquelle: Schuster PR/Thinkstock/tetmc

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Schlüssel für eine gute Gesundheit

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Unsere Haut ist ein echtes Multitalent, schützt uns vor Viren und Bakterien, liefert Vitamin D, regelt unsere Körpertemperatur. Und prachtvolles Haar ist der Inbegriff weiblicher Schönheit und Attraktivität. Beide zusammen sind die schönste Visitenkarte einer Frau – aber auch kleine Verräter. Denn wenn es uns nicht gut geht, wird die Haut blass, das Haar stumpf. Auch Veränderungen im Hormonspiegel gehen nicht spurlos an ihnen vorbei. In den Wechseljahren wird die Haut trockener, die Fältchen nehmen zu, die Haare lichten sich. Östrogen: Hormon mit Multi-Power weiterlesen

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