Sicher und aktiv im Alltag

Vor allem viele ältere Menschen haben ein, im unglücklichsten Wortsinn, „bewegtes Leben“. Denn immer wieder dreht sich urplötzlich alles und der Boden schwankt. Die Wahrscheinlichkeit für Schwindelattacken steigt mit den Jahren. Doch es gibt auch eine gute Nachricht. Denn je nach Art und Ursache, lassen sich die Beschwerden oft gut behandeln. So etwa Dreh- und Schwankschwindel infolge von Funktionsstörungen der Gleichgewichtsorgane im Innenohr: Mithilfe regelmäßiger Übungen, auch in Kombination mit einem gut verträglichen natürlichen Arzneimittel, kann die sogenannte zentrale Kompensation gefördert werden und das Gehirn wieder eine Regulierung des Gleichgewichts lernen.

Wie das Gehirn wieder Gleichgewicht lernt

Dauerdrehschwindel (zum Beispiel durch Neuritis vestibularis) und Schwankschwindel mit Unsicherheit beim Gehen, besonders im Dunkeln und auf unebenem Grund (etwa bei bilateraler Vestibulopathie) gehören zu den häufigen Schwindelformen. Nach Angaben der überregionalen Spezialambulanz des Deutschen Schwindel- und Gleichgewichtszentrums des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München machen sie zusammen mehr als 15 Prozent der Schwindeldiagnosen aus. (1) Beide Schwindelarten gehen auf Störungen oder Funktionsverlust der Gleichgewichtsorgane im Innenohr zurück – beiden gemeinsam ist, dass neben der medikamentösen Therapie ein regelmäßiges Gleichgewichtstraining die Beschwerden verbessern kann.

Experten warnen vor Vermeidungstaktik

Während viele betroffene Patienten von sich aus durch das Schwindelgeschehen und den damit einhergehenden momentanen Kontrollverlust stark verunsichert sind, oft unter großer Sturzangst leiden und deshalb eine Vermeidungshaltung einnehmen, warnen Experten ausdrücklich vor dem Rückzug in die körperliche Passivität. Denn Bewegungsmangel verschlechtert nicht nur die Durchblutung und begünstigt so Schwindel, sondern verstärkt auch das im Alter ohnehin schon problematische Nachlassen von Koordination und Muskelkraft. So verschlimmern sich durch körperliche Untätigkeit die Beschwer-den, das Sturzrisiko wird erhöht und die Gesundheit leidet. Stattdessen sollte man sich lieber bewusst in Bewegung setzen.

Wie Schwindelgefühle entstehen

Vereinfacht gesagt, ist Schwindel eine Scheinwahrnehmung. Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr, die Augen und die Muskelrezeptoren leiten Informationen über die räumliche Lage des Körpers an das Gehirn weiter. Bei einer Schwindelattacke nimmt man eine Drehung oder ein Schwanken des eigenen Körpers oder der Umgebung wahr, das aber in Wirklichkeit gar nicht stattfindet. Ist das Gleichgewichtsorgan in seiner Funktion beeinträchtigt, kann das Gehirn die widersprüchlichen Informationen nicht zu einem stimmigen Bild verarbeiten und es kommt zu Schwindel.

Zauberwort: Zentrale Kompensation

Die gute Nachricht: Das Gehirn kann lernen, sich an widersprüchliche Informationen aus dem Gleichgewichtssystem anzupassen. Dies wird als „zentrale Kompensation“ bezeichnet. Mit gezielten Übungen kann man das Gehirn so schulen, dass es besser mit Schwindel umgehen kann. Bewährt hat sich hierfür ein regelmäßiges Gleichgewichtstraining, das im Internet kostenfrei unter www.schluss-mit-schwindel.de zum Herunterladen zur Verfügung steht. Neun Übungen im Liegen, Sitzen und Stehen sind sowohl als Schritt-für-Schritt-Videoanleitungen als auch in Form eines anschaulichen Übungsposters erhältlich. Das tägliche Training sollte in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Es kann zu Hause durchgeführt werden und bei regelmäßigem Üben zu neuer Stabilität und Lebensqualität verhelfen.

Schwindel mit natürlichen Mitteln behandeln

Bei der ergänzenden medikamentösen Therapie ist nicht nur auf die Verträglichkeit in Kombination mit anderen Arzneimitteln zu achten, sondern auch darauf, dass die zentrale Kompensation nicht beeinträchtigt wird. Mit Vertigoheel® (rezeptfrei, Apotheke) steht ein natürliches Arzneimittel zur Behandlung von Schwindel jeder Art zur Verfügung, das als einziges natürliches Präparat in der hausärztlichen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) aufgeführt ist. Während herkömmliche Schwindelmedikamente mit chemischen Wirkstoffen wie Dimenhydrinat und Cinnarizin, die zentrale Kompensation dämpfen, bleibt diese mit Vertigoheel® voll erhalten. Die gleich gute Wirksamkeit der Wirkstoffkombination mit Auszügen aus Indischen Kokkelskörnern (Anamirta cocculus), Geflecktem Schierling (Conium maculatum), Grauem Amber (Ambra grisea) und Steinöl (Petroleum rectificatum) ist in zahlreichen Studien belegt.

Quellen:
(1) Diagnosen bei 17.718 Patienten; online unter:
http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Deutsches-Schwindelzentrum-IFB-LMU/de/Patienten/Informationen_zu_Schwindel_und_Gleichgewicht/Diagnose/index.hhtm, 15.06.2018

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Herz, Hirn oder „harmlos“?

Einige Menschen fühlen sich leicht benommen oder unsicher auf den Beinen. Bei anderen dreht sich alles im Kreis. Oder sie haben das Gefühl, wie von einem Kran nach oben gezogen und dann ruckartig in die Tiefe gerissen zu werden… Schwindel hat viele Erscheinungsformen. Viele haben eine harmlose Ursache, hinter anderen können sich ernsthafte Erkrankungen wie Herz- und Gefäßprobleme oder neurologische Leiden verbergen. Für den medizinischen Laien ist das kaum zu unterscheiden. Um sicherzugehen, sollte man daher bei wiederkehrendem Schwindel möglichst früh einen Arzt hinzuziehen.

Schwindel kann viele Formen und Ursachen haben

Unser Gleichgewicht hängt von einem komplexen System ab. Alle Informationen über die genaue Position des Körpers im Raum, die sogenannte Propriozeption, laufen im Gehirn zusammen. Sie kommen zum Beispiel von den Gleichgewichtsorganen im Innenohr, den Augen und den Rezeptoren der Haut, der Füße und der Muskulatur. Bei so vielen unterschiedlichen Informationen ist es kein Wunder, dass manchmal etwas schiefläuft und es zu Schwindel kommt. Dies sind die vier häufigsten Arten und ihre Ursachen:

► Lagerungsschwindel wird oft durch eine schnelle Bewegung von Kopf oder Körper ausgelöst, etwa beim Bücken, beim Umdrehen im Bett oder beim Blick über die Schulter im Auto. Typisch: Die Attacke kommt aus heiterem Himmel und dauert meist nur ein paar Sekunden. Ursache ist das Verrutschen winziger Kalkkristalle in die Bogengänge des Innenohres.
► Liftschwindel: Betroffene haben das Gefühl, in einem Aufzug zu stecken – mit dem unangenehmen Gefühl zusammenzusacken oder hinzufallen. Die Schwindelattacken dauern in der Regel nur einige Sekunden oder Minuten. Oft bleibt ein Gefühl der Benommenheit zurück, Gangunsicherheit kann zu Stürzen führen. Meist sind Störungen des Gleichgewichtsorgans, eines Bereichs des Kleinhirns oder des Hirnstammes die Ursache.
► Schwankschwindel lässt Betroffene taumeln wie auf einem Schiff bei rauer See. Manchmal so stark, dass ein Sturz droht. Auch Schwarzwerden vor Augen, Benommenheit, Angstgefühle und Übelkeit gesellen sich manchmal dazu. Muskelverspannungen oder psychische Auslöser wie etwa Prüfungs-, Höhen-, Flugangst sind mögliche Ursachen.
► Drehschwindel: Attackendrehschwindel fängt urplötzlich an, das heftige Drehgefühl mit Fallneigung und Erbrechen dauert wenige Sekunden bis Minuten. Häufiger Hintergrund ist die Innenohrerkrankung Morbus Menière. Anhaltender Drehschwindel dauert Stunden oder gar Tage. Charakteristisch sind Fallneigung, Übelkeit, Erbrechen und Augenzuckungen, die durch funktionelle Störungen des Gleichgewichtsorgans im Innenohr ausgelöst werden.

Schwindel – ein häufiges Symptom

Bei manchen Begleiterscheinungen von Schwindel sollte man besonders hell-hörig werden – beispielsweise bei Kopf- und Ohrenschmerzen, Ohnmachts-ängsten, Hörproblemen, starker Benommenheit, Herzstolpern oder Atemnot. In diesen Fällen sucht man am besten rasch den Hausarzt auf. Genauso nach einer Virusgrippe, einem grippalen Infekt, einer Mittelohrentzündung oder nach Kinderkrankheiten wie Scharlach und Röteln, die wegen einer zunehmenden Impflücke auch immer mehr Erwachsene betreffen. Gesundheitsprobleme, die der Arzt im Rahmen seiner Diagnostik häufig entlarvt, sind etwa eine Entzündung des Innenohres, Hörnerv-Reizung, Durchblutungsstörungen, Dia-betes, Augenprobleme, etwa durch eine falsch eingestellte Brille, Fehlfunktionen der Schilddrüse und Blutdruckschwankungen. Wem häufig in einer großen Menschenmenge, auf freien Plätzen, auf der Rolltreppe oder im Fahrstuhl schwindlig wird, sollte dies psychosomatisch abklären lassen und kann dem Schwindelsymptom möglicherweise verhaltenstherapeutisch begegnen.

Praktische Tipps und Hilfe aus dem Internet

Viele weitere Informationen zur Diagnostik und Therapie von Schwindel bietet das Internetportal www.schluss-mit-schwindel.de. Betroffene finden hier auch ganz praktische Hilfe: Neun effektive Übungen zur gezielten Stärkung des Gleichgewichts bei Schwindel werden in Videos angeleitet und stehen zudem als Übungsposter zum Herunterladen zur Verfügung. Durch tägliches Training kann das Gehirn lernen, mit Schwindel besser umzugehen. Das Training ist, in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, eine ideale Ergänzung zur medikamentösen Therapie – beispielsweise mit dem natürlichen Arzneimittel Vertigoheel – und kann Menschen mit Schwindelbeschwerden zu neuer Stabilität und Lebensqualität verhelfen.

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Mehr Lebensqualität im Alter

Mit Schwindel, Gangunsicherheit und
Angst vor Stürzen besser
umgehen lernen

Mit durchschnittlich rund 78 bzw. 83 Jahren werden Männer und Frauen hierzulande so alt wie nie zuvor. (1) Doch das ist oft kein Zuckerschlecken. Denn vor allem eine eingeschränkte Mobilität und die Angst vor einem Sturz stellen für viele betagte Senioren eine erhebliche Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität dar. Häufigster Grund für die Gangunsicherheit bei über 75-Jährigen ist Schwindel. (1) Nicht selten kommen noch Defizite des Bewegungsapparates wie Muskelschwäche oder Arthrose sowie kognitive und psychische Probleme wie Demenz und Angst hinzu. Mithilfe besonderer Übungen das Gleichgewicht zu fördern, kann wesentlich dazu beitragen, im Alter wieder mehr Stabilität und Lebensfreude zu erlangen.

Schwindel – ein dehnbarer Begriff

Schwindel schränkt die Aktivitäten im Alltag stark ein und ist häufig Anlass für einen Arztbesuch. Aktuellen Erhebungen zufolge sucht jeder Fünfte der über 60-jährigen Patienten wegen Schwindels einen Arzt auf. Bei den über 70-Jährigen ist es bereits jeder Dritte – bei den über 80-Jährigen sogar jeder Zweite. (2) Von Drehen über Schwanken bis zu Gangunsicherheit, Taumel, Benommenheit und Angst: Eine Vielzahl von Wahrnehmungen und Beschwerden wird unter dem Begriff Schwindel zusammengefasst. Wie Erhebungen der Spezialambulanz des Deutschen Schwindel- und Gleichgewichtszentrums in München zeigen (2), kommt bei Schwindel im Alter das gesamte Diagnosespektrum vor, wobei psychische Schwindelformen und Migräne seltener sind als in jungen Jahren. Besonders häufige Schwindelerkrankungen im Alter und ihre Ursachen sind demnach:
► Gutartiger Lagerungsschwindel. Wenn sich kleine Kalkkristalle in die Bogengänge des Innenohres verirren, kommt es durch Bewegung des Kopfes zu etwa fünf bis 60 Sekunden andauernden Schwindelattacken.
► Orthostatischer Schwindel („Blutdruckschwindel“). Nach dem Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen kommt es durch plötzlichen Blutdruckabfall vorüber-gehend zu Schwindel – manchmal auch nach der Einnahme von Medikamenten wie Blutdrucksenkern oder Schlafmitteln.
► Morbus Menière. Infolge dieser Innenohr-Erkrankung kommt es zu Schwindelanfällen, die mehrere Minuten oder gar mehrere Stunden andauern und häufig von Ohrdruck, Tinnitus, Hörminderung und einem fortschreitenden Hörverlust begleitet werden.
► Bilaterale Vestibulopathie (Funktionsverlust beider Gleichgewichtsorgane). Betroffene Patienten fühlen sich schwindelig und unsicher beim Gehen – insbesondere im Dunkeln und auf unebenem Grund. Teilweise treten auch Sehstörungen auf. Die Erkrankung ist im Vergleich zu einseitigen Störungen sehr selten und hat einen chronischen Verlauf.
► Zentraler Schwindel. Meist leiden betroffene Patienten unter Dauerschwindel – häufig nach neurologischen Erkrankungen wie einem Schlaganfall oder im Kleinhirn lokalisierten Bewegungsstörungen.

Schwindel-Therapie hat viele Gesichter

Während sich gutartiger Lagerungsschwindel mit sogenannten therapeutischen Befreiungsmanövern behandeln lässt, wird beispielsweise ein Morbus Menière meist mit sedierenden chemischen Substanzen wie Dimenhydrinat therapiert. Die betroffenen Patienten müssen oft Müdigkeit und Benommenheit als unerwünschte Nebenwirkung in Kauf nehmen. Gehen Schwindelbeschwerden dagegen auf einen Ausfall des Gleichgewichtsorgans oder zentrale Ursachen zurück, ist es Ziel der Therapie, ohne dämpfende Wirkung die körpereigene Kompensation zu fördern, um das Gehirn in die Lage zu versetzen, besser mit Schwindel umgehen zu können. Mithilfe von regelmäßig durchgeführten Gleichgewichtsübungen werden die Bewegungs- und Wahrnehmungsfähigkeit der Patienten verbessert.

Gleichgewichtstraining zum kostenlosen Download

Zehn bewährte Übungen zur Stärkung des Gleichgewichts bei Schwindel gibt es in Form eines anschaulich illustrierten Posters zum kostenlosen Download unter www.schluss-mit-schwindel.de unter dem Menüpunkt „Schwindelbehandlung“. Die Übungen werden im Liegen, Sitzen oder Stehen ausgeführt und lassen sich im Laufe der Zeit steigern. Vor Beginn sollte man am besten den Arzt um Rat fragen. Er kann geeignete Übungen empfehlen. Hochbetagte und Patienten mit starken Schwindelbeschwerden sollten sich anfangs von Angehörigen bei der Durchführung helfen lassen.

Naturarznei bessert Beschwerden nachweislich
Zur medikamentösen Therapie empfehlen viele Ärzte das natürliche Arzneimittel Vertigoheel® von Heel (rezeptfrei, Apotheke). Das natürliche Präparat wurde als einziges Naturarzneimittel in die hausärztliche S3-Leitlinie zur Therapie von Schwindel der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) aufgenommen. Es hat keine unerwünschten Wirkungen und macht nicht benommen. Die Konzentration und Fahrtauglichkeit bleiben während der Einnahme voll erhalten. Die bewährte Wirkstoffkombination aus Anamirta cocculus (Indische Kokkelskörner), Conium maculatum (Gefleckter Schierling), Ambra grisea (Grauer Amber) und Petroleum rectificatum (Steinöl) senkt Studien zufolge die Anzahl, Dauer und Stärke von Schwindelanfällen. So hilft Vertigoheel® dabei, den Alltag aktiv zu bewältigen und trägt zu mehr Lebensqualität im Alter bei.

Weitere Informationen zum Thema unter www.schluss-mit-schwindel.de

Quellen:
(1) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/273406/umfrage/entwicklung-der-lebenserwartung-bei-geburt–in-deutschland-nach-geschlecht/, 17. Januar 2017
(2) Jahn K, Kressig RW, Bridenbaugh SA, Brandt T, Schniepp R: Dizziness and unstable gait in old age – etiology, diagnosis and treatment. Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 387-93. DOI: 10.3238/arztebl.2015.0387

Bildquelle: Schuster PR/Thinkstock/PIKSEL