Tag der inneren Balance 2018: Folgen von Schichtarbeit besser bewältigen

Derzeit arbeitet jeder Sechste in Schicht oder schichtnahen Diensten, die auch der allgemeinen Bevölkerung zugutekommen. Ohne Schichtarbeit wären viele Waren nicht produzierbar, Pflege-, Dienst- und Sicherheitsleistungen nicht denkbar. Schichtarbeitende Menschen leisten daher einen unschätzbaren Beitrag für unser aller tägliches Wohl. Schichtarbeit und Wechseldienste bringen aber vielfach die innere Uhr aus dem Takt. Schlafstörungen und gesundheitliche Beeinträchtigungen können die Folge sein.

Zahlreiche Studien zeigen, dass bei Schichtarbeit psychosomatische Beschwer-den, körperliche Erkrankungen und psychische Störungen häufiger auftreten. Auch ein Zusammenhang zwischen Schichtdienst und Magen-Darm-Erkrankungen, Bluthochdruck, einem erhöhten Cholesterinspiegel sowie der Entstehung von Diabetes ist belegt, so Professor Dr. med. Göran Hajak, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an der Sozialstiftung Bamberg bei der Pressekonferenz anlässlich des bundesweiten Tags des inneren Balance 2018 in München. Jede Art von Schichtarbeit hat auch spezifische Auswirkungen auf den Schlaf, betont der Schlafforscher Dr. phil. Dipl.-Psych. Hans-Günter Weeß, Leiter des Schlafzentrums am Pfalzklinikum in Klingenmünster. So leiden nach einer aktuellen Studie der Techniker Krankenkasse 40 Prozent aller Schichtarbeiter an schlechtem Schlaf. Die Schlafdauer ist nach Nachtschichten am geringsten, der Schlaf zeigt mehr Unterbrechungen und weniger Tiefschlafphasen. Andererseits ist der Schlaf bei Frühschichten oft zu kurz, oberflächlich und wenig erholsam, so Weeß.

Das „Schlafkonto“ wieder auffüllen

Um den Folgen von Nacht-, Spät- und Frühschichten etwas gegenzusteuern, sollte man sein Schlafdefizit bereits vor Arbeitsantritt minimieren. Englische Wissenschaftler empfehlen deshalb am Morgen vor einer Nachtschicht ohne Wecker auszuschlafen und am Nachmittag – am besten zwischen 14 und 18 Uhr – ein kleines Nickerchen von 60 bis 90 Minuten zu halten. Dadurch vermindert sich die Schläfrigkeit während der Nachtschicht, fanden die Forscher in einer Studie (1) heraus. Generell kann Schlafhygiene zu einer besseren Qualität des Schlafs beitragen. Dazu zählen eine dunkle und ruhige Umgebung zum Schlafen nach der Schicht, ein kühler Raum, feste Rituale vor dem Zubettgehen sowie die Vermeidung von Koffein oder Nikotin. Die Einnahme von synthetischen Schlafmitteln ist hingegen nach Angaben der Wissenschaftler nicht empfehlenswert. Um nach einer Serie von Nachtschichten das „Schlafkonto“ wieder aufzufüllen, wird empfohlen, nach Schichtende zunächst 90 oder 180 Minuten zu schlafen, dann in den normalen Tagesablauf überzugehen und am Abend wieder den gewohnten Schlafrhythmus aufzunehmen.

Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen

Führende deutsche Arbeitsmediziner raten bei der Gestaltung von Schichtplänen auch Erkenntnisse aus der Arbeitsmedizin, der Chronobiologie und der Arbeitswissenschaft stärker zu berücksichtigen. So weiß man inzwischen, dass Früh-schichten für Spättypen („Nachteulen“) besonders belastend sind, während Früh-typen („Lerchen“) mit Spätschichten schlecht zurechtkommen. Generell empfehlen Arbeitsmediziner, dass nach einer Nachtschichtphase eine möglichst lange Ruhephase folgen sollte. Sie sollte auf keinen Fall weniger als 24 Stunden betragen. „Studien zeigen, dass im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge Verhaltensinterventionen und Präventionsprogramme positive Effekte auf den Schlaf, die Wachheit und Schichtakzeptanz haben können“, erklärte Weeß.

Stresslevel entscheidet über den Schlaf

Das Stresshormon Cortisol spielt für die Regulation des Schlafes ebenfalls eine wichtige Rolle. So ist bei Menschen mit normalem Arbeitsrhythmus, die nachts schlecht schlafen, der Cortisolspiegel im Speichel bereits ab dem Nachmittag erhöht. „Der Stresslevel am frühen Abend ist daher entscheidend für den Nachtschlaf“, erläuterte Hajak. In einer Studie konnte gezeigt werden, dass das natürliche Arzneimittel Neurexan® den Cortisolspiegel senkt, die Entspannung fördert und die Schlaf-dauer verlängert. Im Gegensatz zu synthetischen Schlafmitteln, die zudem das Abhängigkeitsrisiko und die Gefahr eines Hangovers erhöhen, beeinträchtigt das natürliche Arzneimittel nicht die Konzentrationsfähigkeit und Fahrtüchtigkeit.

Zum siebten Mal: Tag der inneren Balance

Der Tag der inneren Balance wurde 2012 erstmals ins Leben gerufen und findet jedes Jahr am 10. Oktober statt. Der Thementag will das öffentliche Bewusstsein für die gesundheitlichen Auswirkungen von Anspannung, Stress und Schlafstörungen schärfen. Experten aus Wissenschaft und Praxis arbeiten eng zusammen und befassen sich intensiv mit diesen Themenfeldern. In diesem Jahr steht der Thementag unter dem Motto: „Arbeiten, wenn andere schlafen?! – Schichtarbeit, Nachtarbeit und die Folgen“.

Kostenlose Stress-Helpline

Bei erhöhten seelischen und körperlichen Belastungen durch den Schichtdienst kann die kostenlose Stress-Helpline 08000 – 14 28 42 ein wertvolle Hilfe sein. An jedem Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr stehen hier auf das Thema Stress spezialisierte Ärzte und Psychologen den Anrufern persönlich zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es unter www.tag-der-inneren-balance.de

Quelle:
Pressekonferenz zum Tag der inneren Balance, 29. August 2018, München

Literatur:
(1) McKenna H, Wilkes M: Optimising sleep for night shifts. BMJ 2018; 360:j5637

Bildquelle:
Thinkstock/Getty/Charlotta Ulrikh

Tag der inneren Balance 2018: Arbeiten, wenn andere schlafen!?

In unserem Organismus tickt eine innere Uhr, die die Phasen von Wachsein und Schlafen reguliert. In diesen biologischen Rhythmus greift Schichtarbeit ein und bewirkt einen ständigen Wechsel der inneren Uhr. Das belastet den Organismus erheblich. Zahlreiche Studien zeigen, dass bei Schichtarbeit psychosomatische Beschwerden, körperliche Erkrankungen und psychische Störungen häufiger auftreten. Ein Zusammenhang zwischen Schichtdienst und Magen-Darm-Erkrankungen, Bluthochdruck, einem erhöhten Cholesterinspiegel sowie der Entstehung von Diabetes ist belegt.

Schichtarbeit stört die innere Uhr und belastet die Gesundheit

Nach einer aktuellen Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung arbeitet jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland außerhalb der „normalen“ Zeiten von 7 bis 19 Uhr. 13 Prozent aller Arbeitnehmer müssen sich mit wechselnden Schichten arrangieren, also mit Früh- und Spätschichten, oft auch mit der Nachtschicht.
Schon länger wird vermutet, dass die Störung des Tag-Nacht-Rhythmus durch Schicht- und Nachtarbeit mit der Entstehung von Krebs zusammenhängen könnte. So haben erst vor kurzem US-Forscher bei der Analyse von 34 Studien herausgefunden, dass Männer, die regelmäßig Nachtschichten haben, häufiger an Prostatakrebs erkranken. Wenn Schlafstörungen hinzukommen, verstärkt sich der negative Einfluss von Nachtschichten.

24 Stunden Ruhe nach der Nachtschicht

Zwar sind die Zusammenhänge wissenschaftlich noch nicht eindeutig belegt. Doch führende deutsche Arbeitsmediziner raten dazu, bei der Gestaltung von Schichtplänen Erkenntnisse aus der Arbeitsmedizin, der Chronobiologie und der Arbeitswissenschaft stärker zu berücksichtigen. So weiß man inzwischen, dass Frühschichten für Spättypen („Eulen“) besonders belastend sind, während Frühtypen („Lerchen“) mit Spätschichten schlecht zurechtkommen. Generell empfehlen Arbeitsmediziner, dass nach einer Nachtschichtphase eine möglichst lange Ruhephase folgen sollte. Sie sollte keinesfalls weniger als 24 Stunden betragen.

Schichtarbeit bringt den biologischen Rhythmus durcheinander

Weil der Schlaf von einer inneren Uhr abhängt, können Nacht- und Wechsel-schichten nach Angaben von Professor Dr. med. Göran Hajak, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an der Sozialstiftung Bamberg, zu einer kompletten Verschiebung der zirkadianen Rhythmik und zu Schlafdefiziten und Schlafstörungen führen. Für die Behandlung von Patienten, die unter anhaltenden Schlafstörungen und Schlaflosigkeit leiden, ist es deshalb wichtig, die Ursachen zu erkennen, betonte Hajak bei der Pressekonferenz an-lässlich des bundesweiten Tags der inneren Balance 2018 in München.

Stresslevel entscheidet über den Schlaf

Eine wichtige Rolle bei der Schlafregulation spielt das Stresshormon Cortisol. So ist bei Menschen mit normalem Arbeitsrhythmus, die unter Schlafstörungen leiden, der Cortisolspiegel im Speichel bereits ab dem Nachmittag erhöht. „Der Stresslevel am frühen Abend ist daher entscheidend für den Nachtschlaf“, so Hajak. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass das natürliche Arzneimittel Neurexan® den Cortisolspiegel senkt, die Entspannung fördert und die Schlafdauer verlängert. Der Organismus erhält so die Chance, seinen eigenen Rhythmus zu finden und einen gesunden Schlaf zu generieren, so der Wissenschaftler.

Chemische Mittel sind keine Option

Bei Schlafstörungen und Schlaflosigkeit, unter denen viele Schichtarbeiter leiden, sind synthetische Schlafmittel ohnehin keine Wahl. Auf Dauer erhöht sich die Abhängigkeitsgefahr und es kommt bei vielen Präparaten zu einem Hangover-Effekt. Man fühlt sich nach dem Aufwachen noch einige Zeit benommen und schläfrig. Ein natürliches Arzneimittel wie Neurexan® kann dagegen helfen, entspannter zu werden und leichter in einen erholsamen Schlaf zu finden. Ein weiterer großer Vorteil: Nimmt man das natürliche Präparat auch schon ein paar Stunden vor der gewünschten Schlafphase, hat es keine negativen Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit und Fahrtüchtigkeit.

Zum siebten Mal: Tag der inneren Balance

Der Tag der inneren Balance wurde 2012 erstmals ins Leben gerufen und findet jedes Jahr am 10. Oktober statt. Der Thementag will das öffentliche Bewusst-sein für die gesundheitlichen Auswirkungen von Anspannung, Stress und Schlafstörungen schärfen. Experten aus Wissenschaft und Praxis arbeiten eng zusammen und befassen sich intensiv mit diesen Themenfeldern. In diesem Jahr steht der Thementag unter dem Motto: „Arbeiten, wenn andere schlafen?! – Schichtarbeit, Nachtarbeit und die Folgen“.

Kostenlose Stress-Helpline

Bei erhöhten seelischen und körperlichen Belastungen durch den Schichtdienst kann die kostenlose Stress-Helpline 08000 – 14 28 42 ein wertvolle Hilfe sein. An jedem Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr stehen hier auf das Thema Stress spezialisierte Ärzte und Psychologen den Anrufern persönlich zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.tag-der-inneren-balance.de

Quelle:
Pressekonferenz zum Tag der inneren Balance 2018, 29. August 2018, München

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Mit zwölf Top-Tipps total entspannt trotz Multitasking

Telefonieren, navigieren, recherchieren, mailen… Wir schaffen es zwar spielend leicht, Kaffeetrinken und Zeitunglesen unter einen Hut zu bringen, auch Joggen und Musikhören. Aber immer dann, wenn wir bei mehreren komplexen Aufgaben gleichzeitig reagieren und entscheiden müssen, schaltet unser Gehirn im Millisekundenbereich ständig hin und her – das klappt nicht ohne Reibungsverluste.

Überforderung gar nicht erst entstehen lassen

Unter Multitasking leiden deshalb mehr Arbeitnehmer (66 Prozent) als unter großem Termin- und Leistungsdruck (60 Prozent) (1). Die ständige Informationsüberflutung fördert chronischen Stress durch die übermäßige Ausschüttung der Hormone Adrenalin und Cortisol – mit gesundheitlichen Folgen wie Überforderung, Gereiztheit, Nervosität, Schlafstörungen und Erschöpfung. Die Arbeitswissenschaft stuft Multitasking deshalb bereits als eine psychische Belastung (2) ein. Damit aus der Herausforderung in Job und Privatleben erst gar keine Überforderung entsteht, hier zwölf wirkungsvolle Tipps:

To-Do-Listen schreiben: Abends eine Liste für den nächsten Tag mit allen Tätigkeiten, Aufgaben und Terminen erstellen und nach Wichtigkeit ordnen. Konzentrationsarbeiten auf den Vormittag legen, wenn man munter und ausgeruht ist. Für jeden Punkt ein wenig mehr Zeit einplanen als eigentlich nötig.
E-Mails bündeln: Suchen Sie sich ein Zeitfenster, etwa 9 bis 9.30 Uhr, in dem Sie alle Mails bearbeiten. Empfangsordner für verschiedene Dringlichkeitsstufen, Absender, Inhalte oder Betreff-Stichworte einrichten. Und den Spamfilter scharf stellen.
Ein „Nicht-Stören-Schild“ an die Tür hängen oder auf den Schreibtisch stellen, wenn Sie mal absolute Ruhe zum Arbeiten brauchen und sich nur auf eine Sache konzentrieren wollen.
Notizzettel schreiben: Bei Arbeitsunterbrechungen schnell Zettel als Erinnerungshilfe schreiben. Dann können Sie leichter und entspannter wieder in die alte Aufgabe einsteigen.
Abwechslung einplanen: Immer wieder einfachere Tätigkeiten wie Kopieren, Aufräumen oder Kaffeeholen einschieben. Das entspannt das Gehirn.
Social Media Guide: Surfen in Social Media pro Tag fest begrenzen, zum Beispiel auf 60 Minuten zwischen 19 und 20 Uhr. Kontakte ausschließlich über den PC, nicht über das Handy laufen lassen.
Real statt virtuell: Statt in Facebook & Co. zu surfen, jeden Tag ein kleines, reales Abenteuer erleben: ein neues Café entdecken, Vögel beobachten, mit Freundinnen telefonieren oder die Stadt erkunden, statt Handy-Games zu spielen eine Runde joggen. Jedes positive persönliche Erlebnis senkt die Angst etwas zu verpassen („FOMO“ – Fear of Missing Out).
Neue Handy-Richtlinien: Zeiten einrichten, in denen man offline ist, etwa ab 21 Uhr. Zeiten nach und nach erweitern. Sprechen Sie dies mit der Familie ab. Das Schlafzimmer sollte zur Handy- und Tablet-freien Zone werden.
Nutzen Sie Entspannungstechniken: Autogenes Training, Achtsamkeits-Meditationen, progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Atemübungen bauen Multitaskingstress ab. Tipp für eine Atemübung: Aufrecht hinsetzen. Rücken, obere Schulterpartie entspannen. Augen auf einen schräg unten vor Ihnen liegenden Punkt im Raum fixieren. Drei Minuten nur über die Nase fünf Sekunden einatmen, zwei Sekunden Luft anhalten, fünf Sekunden ausatmen, zwei Sekunden Pause. Insgesamt drei Minuten.
Ruhe wirkt Wunder: Suchen Sie jeden Tag für mindestens fünf Minuten einen Raum auf, der wirklich still ist und Hintergrundgeräusche ausblendet.
Eine entspannende Wirkstoffkombination: Das natürliche Arzneimittel Neurexan® (rezeptfrei, Apotheke) aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum valerianicum) senkt den Stressspiegel nachweislich (3). Es beruhigt und entspannt, macht nicht benommen und kann deshalb schon tagsüber bei akutem Stress eingenommen werden. Es beeinträchtigt nicht die Fahrtauglichkeit und Konzentrationsfähigkeit. Am späten Nachmittag oder am frühen Abend eingenommen, fördert es das natürliche Einschlafen, ganz im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Schlafmitteln.
Duft-Therapie: Lavendel-, Jasmin- oder Rosendüfte wirken über das olfaktorische Riechsystem direkt auf die Gehirnregionen ein, die für die Verarbeitung von Gefühlen zuständig sind.

Weitere Informationen unter www.entspannung-und-beruhigung.de

Quellen:
(1) Weißbecker-Klaus: „Multitasking und Auswirkungen auf die Fehlerverarbeitung. Psychophy-siologische Untersuchung zur Analyse von Informationsverarbeitungsprozessen“, 1. Auflage, Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2014.
(2) www.bgm-ag.ch/files/bgm-ag/wissen/teamentwicklung/checklisten/bitte-nicht-stoeren.pdf
(3) Doering B et al: Effects of Neurexan in an experimental acute stress setting – An explorative double-blind study in healthy volunteers. Life Sciences.

Bild: Getty/Thinkstock/grinvalds

Zeitumstellung im Frühjahr

Am 25. März ist es wieder soweit: Die Uhren werden auf die Sommerzeit umgestellt. Für die meisten Deutschen ein unwillkommenes Ereignis, wie eine repräsentative Umfrage der DAK Gesundheit (1) ergab. 73 Prozent der Bundesbürger würden die Zeitumstellung lieber abschaffen. Denn insbesondere die Anpassung an die Sommerzeit – von Fachleuten auch als „sozialer Jetlag“ bezeichnet – bereitet oft erhebliche Schwierigkeiten.

Der inneren Uhr voraus zu sein, wirft viele Menschen zurück

Dass drei Viertel der Bevölkerung auf die zweimal jährliche Zeitumstellung lieber verzichten würde, ist angesichts der geschilderten Beschwerden kein Wunder: 75 Prozent der Umfrage-Teilnehmer leiden infolge der Zeitumstellung unter Müdigkeit, 62 Prozent unter Schlafstörungen. 31 Prozent fühlen sich gereizt, 36 Prozent können sich schlechter konzentrieren und 20 Prozent kommen nicht pünktlich zur Arbeit. 12 Prozent machen das jahreszeitlich bedingte Drehen an den Zeigern verantwortlich für depressive Verstimmungen. Frauen (32 Prozent) sind durch den „sozialen Jetlag“ der Zeitumstellung häufiger beeinträchtigt als Männer (23 Prozent). Am stärksten macht er sich in der Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen bemerkbar. (1)

On-Off-Beziehung: Deutschland und die Sommerzeit

Schon vor mehr als hundert Jahren hielt sich die Begeisterung über die Einführung einer Sommerzeit in Grenzen. So stieß der erste Versuch im Jahr 1916 im damaligen Deutschen Kaiserreich auf wenig Gegenliebe und wurde zu Beginn der Weimarer Republik 1919 wieder rückgängig gemacht. Zu Anfang des 2. Weltkrieges wurde die Sommerzeit wieder eingeführt, von 1947 bis 1949 gab es vom 11. Mai bis zum 29. Juni sogar eine „Hochsommerzeit“. Nach der erneuten Abschaffung 1950 hatte Deutschland bis 1979 keine Sommerzeit, bevor 1980 aus politischen und ökonomischen Gründen die noch heute bestehende Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) eingeführt wurde.

Warum überhaupt eine Sommerzeit?

Hinter der Einführung einer Sommerzeit (englisch: Daylight-saving Time) stand der Gedanke, das Optimum nutzbaren Tageslichts zu gewinnen, um Energie einzusparen. Über die Sinnhaftigkeit wird jedoch seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Während man nämlich abends elektrisches Licht spart, wird morgens deutlich mehr geheizt. Der Energieverbrauch steigt dadurch sogar an. Unstrittig ist dagegen, dass die Zeitumstellung viele Menschen spürbar Lebensenergie kostet. Immer mehr wissenschaftliche Studie belegen darüber hinaus gesundheitsgefährdende Auswirkungen.

Zeitumstellung birgt gesundheitliche Risiken

So wies die finnische Universität Turku ein gesteigertes Schlaganfall-Risiko in den ersten beiden Tagen nach der Zeitumstellung nach (2). Laut einer Auswertung des Klinikums Augsburg (3) wirkt sich die Uhrumstellung auch negativ auf das Herz aus. Bei Männern und bei Menschen, die aufgrund bestehender Herz-Kreislauf-Probleme ACE-Hemmer einnehmen, erhöht sich demnach in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung das Risiko für einen Herzinfarkt. Doch auch scheinbar harmlose Anpassungsprobleme, unter denen viele Menschen teils mehrere Wochen nach der Zeitumstellung leiden, können zur Gefahr für Gesundheit und Wohlbefinden werden. Denn Müdigkeit, Gereiztheit und Schlafstörungen schränken die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit mit nicht zu unterschätzenden Folgen ein.

Vom sozialen Jetlag zur chronischen Stressspirale

Beispiel Straßenverkehr: Wie Statistiken zeigen, ist am Montagmorgen nach der Zeitumstellung das Unfallrisiko deutlich erhöht. (4) Wenn sich Autofahrer morgens eine Stunde früher auf den Weg machen und in der Dämmerung auf nachtaktive Wildtiere treffen, kommt es nicht nur häufiger zu Wildunfällen. Auch die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit sind durch die zu kurze Nacht beeinträchtigt, was zu Fahrfehlern aber auch zu Sekundenschlaf führen kann. Nach Angaben des ADAC (5) sind Schlafmangel und Übermüdung häufigere Unfallursachen als Alkohol. Zudem kann sich aus Schlafproblemen und nervlicher Überreiztheit eine chronische Stressbelastung entwickeln. Für möglichst viel Ruhe, Entspannung und Gelassenheit zu sorgen, ist deshalb ein zentraler Rat, den Ärzte immer wieder geben.

Natürliche Hilfe bei Schlafproblemen

Unterstützend zu Spaziergängen an der frischen Luft, Entspannungsübungen und Ruheritualen kann auch das natürliche Arzneimittel Neurexan (rezeptfrei in der Apotheke) für Entspannung und besseren Schlaf sorgen. Die bewährte Wirkstoffkombination mit Auszügen aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum valerianicum) senkt nachweislich (6) den Spiegel des körpereigenen Stresshormons Cortisol. Bereits am späten Nachmittag oder frühen Abend eingenommen, erleichtert Neurexan das Einschlafen und verhilft zu erholsamem Schlummer. So wird die innere Uhr dabei unterstützt, sich leichter auf die Sommerzeit einzustellen.

Weitere Informationen unter www.entspannung-und-beruhigung.de

Quellen:
(1) DAK Gesundheit: Repräsentative, bundesweite Forsa-Umfrage mit 1.001 Befragen. Zeitraum: 11.-13. Februar 2015
(2) Jussi O. T.: „Daylight Saving Time Transitions, Incidence and In-hospital Mortality of Ischemic Stroke”,  American Academy of Neurology’s 68th Annual Meeting in Vancouver, Canada, April 15 to 21, 2016
(3) Kirchberger I et al.: Are daylight saving time transitions associated with changes in myocardial infarction incidence? https://doi.org/10.1186/s12889-015-2124-4
(4) Varughese J: Fatal accidents following changes in daylight saving time: the American experience. Sleep Med. 2001 Jan;2(1):31-36
(5) Claudia Ehrenstein: „Wie permanente Schlaflosigkeit zur Gefahr wird“, www.welt.de, 14. März 2016
(6) Doering B et al: Effects of Neurexan in an experimental acute stress setting – An explorative double-blind study in healthy volunteers. Life Sciences (2016)146:139-147

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Mehrfachbelastung durch Familie und Pflege

Die Multitasking-Fähigkeit des Menschen wird gemeinhin überschätzt. So verwundert es nicht, dass insbesondere viele Berufstätige, die unter einer Doppelbelastung durch die Familie oder die Pflege eines Angehörigen stehen, über Dauerstress, innere Unruhe und Schlafstörungen klagen. Um ihre Lebenssituation dauerhaft zu meistern, müssen die Betroffenen lernen, im Alltag eine Balance zwischen den eigenen Bedürfnissen und äußeren Anforderungen zu schaffen. Entspannung und erholsamer Schlaf gehen dabei Hand in Hand.

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Die müde Nation

Jeder Zehnte leidet unter
regelmäßigen Schlafstörungen

Deutschland wird mehr und mehr zu einer Nation der Schlaflosen. Wie der aktuelle DAK-Gesundheitsreport 2017 berichtet, leidet etwa jeder zehnte Berufstätige im Alter zwischen 35 und 65 Jahren unter Schlafstörungen (Insomnien) und deren Auswirkungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. (1) Seit 2010 ist die Zahl um 66 Prozent gestiegen. Doch so unangenehm und weitreichend die Folgen von Schlafstörungen auch sind – die Einnahme chemischer Schlafmittel ist meist keine gute Idee.

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Viele Medikamente sind im Alter ungeeignet

Schlafstörungen lindern – aber richtig!
Worauf Senioren achten sollten

Fit und vital – so präsentiert sich die heutige Generation 65+ nach einem aktuellen Bericht des Statistischen Bundesamtes. Nur 18 Prozent der 65- bis 69-Jährigen berichten von Alltagseinschränkungen infolge von Krankheit oder unfallbedingter Verletzung. (1) Erst in späteren Jahren nehmen demnach gesundheitliche Beeinträchtigungen zu. Dagegen leidet fast die Hälfte der über 65-Jährigen unter Schlafstörungen. (2) Häufig werden diese durch nervöse Unruhe bedingt. Nach Information des Bundesgesundheitsministeriums (3) sollten Schlafstörungen im Alter möglichst nicht mit klassischen Schlafmitteln behandelt werden. Alternativ raten die Experten zu natürlichen Wirkstoffen und Maßnahmen für eine bessere Schlafhygiene.

Kaum eine Gesellschaft altert schneller als die deutsche (1) – rund 17 Millionen Bundesbürger waren 2015 über 65 Jahre alt. In der Europäischen Union (EU) wird dieser Wert nur von Italien übertroffen. (1) Dabei sind die Senioren hierzulande erfreulich gesund. Nur knapp jeder Vierte über 65 fühlte sich vier Wochen vor der Befragung gesundheitlich so angeschlagen, dass er Einschränkungen im Alltag hinnehmen musste. Dabei ist der Anteil der 65- bis 69-Jährigen mit 18 Prozent am geringsten. Mit 70 bis 74 Jahren waren es bereits 21 Prozent, über 75 Jahre 28 Prozent.

Faustformel: Je älter, desto mehr Tabletten

Senioren zwischen 60 und 64 Jahren nehmen täglich durchschnittlich zwei bis drei Medikamente ein – mit über 80 sind es sogar vier bis fünf. (3) Typische Alters-leiden sind Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen sowie altersbedingte Depressionen. Vor allem Wechselwirkungen durch die Kombination verschiedener Medikamente (Multimedikation) sind mit Vorsicht zu betrachten. Die individuelle Beratung durch den Arzt ist daher für ältere Patienten unverzichtbar. Er gibt auch wichtige Hinweise zur richtigen Dosierung. Denn durch den langsamer arbeiten-den Stoffwechsel kann es leicht zu Überdosierungen und unerwünschten Wirkungen kommen. So nehmen nach Schätzung von Experten etwa 80 Prozent der Patienten mit einem Oberschenkelhalsbruch ein Schlafmittel ein.

Viele Medikamente sind im Alter ungeeignet

In der sogenannten PRISCUS-Liste – das lateinische Wort beschreibt den Begriff „alt“ – sind mehr als 80 Wirkstoffe aus 20 Wirkstoffklassen aufgeführt, die für Senioren aus verschiedenen Gründen nicht geeignet sind. Bei der Behandlung von Schlafstörungen beispielsweise, unter denen fast die Hälfte der Senioren über 65 leidet, wird vom Einsatz chemischer Substanzen wie zum Beispiel Benzodiazepinen abgeraten. Denn die meisten gängigen chemischen Schlaf- und Beruhigungsmittel haben eine dämpfende Wirkung auf das Gehirn und Nervensystem. Als unerwünschte Nebenwirkungen werden diesen Wirkstoffen ein im Alter erhöhtes Risiko von Stürzen und Knochenbrüchen, Benommenheit, Schwindel  sowie die Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen zugeschrieben.

Chemische Schlafmittel erhöhen das Sturzrisiko

Die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit werden durch die Einnahme klassischer Schlafmittel gehemmt. Dadurch steigt insbesondere bei Senioren, die infolge altersbedingter muskulärer Schwächen oder Gleichgewichtsprobleme ohnehin unsicher auf den Beinen sind (4), das Risiko von schweren Stürzen, Knochenbrüchen, Klinikaufenthalten und Bettlägerigkeit. Besonders gefährlich ist das Aufstehen in der Nacht. Und auch am nächsten Morgen kann es leicht zu Stürzen kommen. Denn oft werden sedierende Substanzen bis zum Aufstehen nicht vollständig vom Körper abgebaut. Die als „Hangover“ bezeichnete Rest-Benommenheit erhöht das Risiko für Gangunsicherheit und Fehltritte mit Folgen.

Mit Entspannung das natürliche Einschlafen fördern

Eine wirksame, unbedenkliche und für Senioren besonders geeignete Alternative ist das natürliche Arzneimittel Neurexan® von Heel. Anders als viele herkömmliche Präparate hat es keine dämpfende Wirkung und macht nicht benommen. Seine Wirkung beruht auf der Senkung des Stresshormons Kortisol, die in einer wissenschaftlichen Studie4 mittels Speicheltest nachgewiesen wurde. Die Kombination von Auszügen aus der Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffeesamen in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum isovalerianicum) entspannt und unterstützt so das natürliche Einschlafen. Die Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Fahrtauglichkeit bleiben voll erhalten. Aufgrund seiner sehr guten Verträglichkeit kann Neurexan® auch in Kombination mit anderen Medikamenten angewendet werden. Unerwünschte Wechselwirkungen sind nicht zu befürchten, was betagten Patienten mit Multimedikation zugutekommt.

Weitere Informationen unter www.entspannung-und-beruhigung.de

Quellen:
(1) Datenreport „Generation 65+“, Statistisches Bundesamt
(2) J. Schröder: Pharmakotherapie von Schlafstörungen bei älteren Menschen. DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift 2013; 138 (49); S. 2550-2553
(3) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): „Medikamente im Alter: Welche Wirkstoffe sind ungeeignet?“, Stand März 2016
(4) Doering B. K., Wegner A., Hadamitzky M., Engler H., Rief W., Schedlowski M.: Effekts of Neurexan® in an experimental acute stress setting – An explorative double-blind study in healthy volunteers. Life Sciences 146 (2016) 139-147

Bildquelle: Schuster PR/Thinkstock/tetmc

Kummer mit dem Schlummer

Schlafstörungen können viele Gesichter haben

Schlafen ist für die Gesundheit des Menschen nicht weniger wichtig als Essen und Trinken. Eine regelmäßig gestörte Nachtruhe erhöht Experten zufolge das Risiko für körperliche und seelische Erkrankungen erheblich. Dabei ist Schlafstörung nicht gleich Schlafstörung. Zwar gibt es viele gute allgemeine Tipps für besseren Schlaf. Doch nur wer die genaue Ursache seines Schlafproblems kennt, kann auch die geeigneten Gegenmaßnahmen ergreifen. Kummer mit dem Schlummer weiterlesen

Strategien zur Stressreduktion

Tag der inneren Balance 2016

Stress lässt sich oft nicht vermeiden. Wenn das Stresssystem jedoch dauerhaft aktiviert ist und wir nicht mehr auf einen Entspannungsmodus umschalten können, drohen gesundheitliche Beeinträchtigungen. Schlafstörungen und Schlaflosigkeit können die Folge chronischer Stressbelastungen sein. Strategien zur Stressreduktion weiterlesen

Schlafstörungen behandeln schützt die Gesundheit

Tag der inneren Balance 2016

Selbst Menschen, die „nur unter Schlafstörungen leiden“ haben nach Angaben von Professor Dieter Riemann vom Universitätsklinikum Freiburg ein erhöhtes Risiko, später eher psychisch oder körperlich zu erkranken, als Menschen, die nicht an Schlafstörungen leiden. „Schlafstörungen sind offenbar ein Risikofaktor, der die Schwelle für Erkrankungen jedweder Art senkt“, sagt der Freiburger Psychologe und Schlafmediziner zu den Auswirkungen von Schlaflosigkeit. Schlafstörungen behandeln schützt die Gesundheit weiterlesen