Sicher und aktiv im Alltag

Vor allem viele ältere Menschen haben ein, im unglücklichsten Wortsinn, „bewegtes Leben“. Denn immer wieder dreht sich urplötzlich alles und der Boden schwankt. Die Wahrscheinlichkeit für Schwindelattacken steigt mit den Jahren. Doch es gibt auch eine gute Nachricht. Denn je nach Art und Ursache, lassen sich die Beschwerden oft gut behandeln. So etwa Dreh- und Schwankschwindel infolge von Funktionsstörungen der Gleichgewichtsorgane im Innenohr: Mithilfe regelmäßiger Übungen, auch in Kombination mit einem gut verträglichen natürlichen Arzneimittel, kann die sogenannte zentrale Kompensation gefördert werden und das Gehirn wieder eine Regulierung des Gleichgewichts lernen.

Wie das Gehirn wieder Gleichgewicht lernt

Dauerdrehschwindel (zum Beispiel durch Neuritis vestibularis) und Schwankschwindel mit Unsicherheit beim Gehen, besonders im Dunkeln und auf unebenem Grund (etwa bei bilateraler Vestibulopathie) gehören zu den häufigen Schwindelformen. Nach Angaben der überregionalen Spezialambulanz des Deutschen Schwindel- und Gleichgewichtszentrums des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München machen sie zusammen mehr als 15 Prozent der Schwindeldiagnosen aus. (1) Beide Schwindelarten gehen auf Störungen oder Funktionsverlust der Gleichgewichtsorgane im Innenohr zurück – beiden gemeinsam ist, dass neben der medikamentösen Therapie ein regelmäßiges Gleichgewichtstraining die Beschwerden verbessern kann.

Experten warnen vor Vermeidungstaktik

Während viele betroffene Patienten von sich aus durch das Schwindelgeschehen und den damit einhergehenden momentanen Kontrollverlust stark verunsichert sind, oft unter großer Sturzangst leiden und deshalb eine Vermeidungshaltung einnehmen, warnen Experten ausdrücklich vor dem Rückzug in die körperliche Passivität. Denn Bewegungsmangel verschlechtert nicht nur die Durchblutung und begünstigt so Schwindel, sondern verstärkt auch das im Alter ohnehin schon problematische Nachlassen von Koordination und Muskelkraft. So verschlimmern sich durch körperliche Untätigkeit die Beschwer-den, das Sturzrisiko wird erhöht und die Gesundheit leidet. Stattdessen sollte man sich lieber bewusst in Bewegung setzen.

Wie Schwindelgefühle entstehen

Vereinfacht gesagt, ist Schwindel eine Scheinwahrnehmung. Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr, die Augen und die Muskelrezeptoren leiten Informationen über die räumliche Lage des Körpers an das Gehirn weiter. Bei einer Schwindelattacke nimmt man eine Drehung oder ein Schwanken des eigenen Körpers oder der Umgebung wahr, das aber in Wirklichkeit gar nicht stattfindet. Ist das Gleichgewichtsorgan in seiner Funktion beeinträchtigt, kann das Gehirn die widersprüchlichen Informationen nicht zu einem stimmigen Bild verarbeiten und es kommt zu Schwindel.

Zauberwort: Zentrale Kompensation

Die gute Nachricht: Das Gehirn kann lernen, sich an widersprüchliche Informationen aus dem Gleichgewichtssystem anzupassen. Dies wird als „zentrale Kompensation“ bezeichnet. Mit gezielten Übungen kann man das Gehirn so schulen, dass es besser mit Schwindel umgehen kann. Bewährt hat sich hierfür ein regelmäßiges Gleichgewichtstraining, das im Internet kostenfrei unter www.schluss-mit-schwindel.de zum Herunterladen zur Verfügung steht. Neun Übungen im Liegen, Sitzen und Stehen sind sowohl als Schritt-für-Schritt-Videoanleitungen als auch in Form eines anschaulichen Übungsposters erhältlich. Das tägliche Training sollte in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Es kann zu Hause durchgeführt werden und bei regelmäßigem Üben zu neuer Stabilität und Lebensqualität verhelfen.

Schwindel mit natürlichen Mitteln behandeln

Bei der ergänzenden medikamentösen Therapie ist nicht nur auf die Verträglichkeit in Kombination mit anderen Arzneimitteln zu achten, sondern auch darauf, dass die zentrale Kompensation nicht beeinträchtigt wird. Mit Vertigoheel® (rezeptfrei, Apotheke) steht ein natürliches Arzneimittel zur Behandlung von Schwindel jeder Art zur Verfügung, das als einziges natürliches Präparat in der hausärztlichen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) aufgeführt ist. Während herkömmliche Schwindelmedikamente mit chemischen Wirkstoffen wie Dimenhydrinat und Cinnarizin, die zentrale Kompensation dämpfen, bleibt diese mit Vertigoheel® voll erhalten. Die gleich gute Wirksamkeit der Wirkstoffkombination mit Auszügen aus Indischen Kokkelskörnern (Anamirta cocculus), Geflecktem Schierling (Conium maculatum), Grauem Amber (Ambra grisea) und Steinöl (Petroleum rectificatum) ist in zahlreichen Studien belegt.

Quellen:
(1) Diagnosen bei 17.718 Patienten; online unter:
http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Deutsches-Schwindelzentrum-IFB-LMU/de/Patienten/Informationen_zu_Schwindel_und_Gleichgewicht/Diagnose/index.hhtm, 15.06.2018

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Mit zwölf Top-Tipps total entspannt trotz Multitasking

Telefonieren, navigieren, recherchieren, mailen… Wir schaffen es zwar spielend leicht, Kaffeetrinken und Zeitunglesen unter einen Hut zu bringen, auch Joggen und Musikhören. Aber immer dann, wenn wir bei mehreren komplexen Aufgaben gleichzeitig reagieren und entscheiden müssen, schaltet unser Gehirn im Millisekundenbereich ständig hin und her – das klappt nicht ohne Reibungsverluste.

Überforderung gar nicht erst entstehen lassen

Unter Multitasking leiden deshalb mehr Arbeitnehmer (66 Prozent) als unter großem Termin- und Leistungsdruck (60 Prozent) (1). Die ständige Informationsüberflutung fördert chronischen Stress durch die übermäßige Ausschüttung der Hormone Adrenalin und Cortisol – mit gesundheitlichen Folgen wie Überforderung, Gereiztheit, Nervosität, Schlafstörungen und Erschöpfung. Die Arbeitswissenschaft stuft Multitasking deshalb bereits als eine psychische Belastung (2) ein. Damit aus der Herausforderung in Job und Privatleben erst gar keine Überforderung entsteht, hier zwölf wirkungsvolle Tipps:

To-Do-Listen schreiben: Abends eine Liste für den nächsten Tag mit allen Tätigkeiten, Aufgaben und Terminen erstellen und nach Wichtigkeit ordnen. Konzentrationsarbeiten auf den Vormittag legen, wenn man munter und ausgeruht ist. Für jeden Punkt ein wenig mehr Zeit einplanen als eigentlich nötig.
E-Mails bündeln: Suchen Sie sich ein Zeitfenster, etwa 9 bis 9.30 Uhr, in dem Sie alle Mails bearbeiten. Empfangsordner für verschiedene Dringlichkeitsstufen, Absender, Inhalte oder Betreff-Stichworte einrichten. Und den Spamfilter scharf stellen.
Ein „Nicht-Stören-Schild“ an die Tür hängen oder auf den Schreibtisch stellen, wenn Sie mal absolute Ruhe zum Arbeiten brauchen und sich nur auf eine Sache konzentrieren wollen.
Notizzettel schreiben: Bei Arbeitsunterbrechungen schnell Zettel als Erinnerungshilfe schreiben. Dann können Sie leichter und entspannter wieder in die alte Aufgabe einsteigen.
Abwechslung einplanen: Immer wieder einfachere Tätigkeiten wie Kopieren, Aufräumen oder Kaffeeholen einschieben. Das entspannt das Gehirn.
Social Media Guide: Surfen in Social Media pro Tag fest begrenzen, zum Beispiel auf 60 Minuten zwischen 19 und 20 Uhr. Kontakte ausschließlich über den PC, nicht über das Handy laufen lassen.
Real statt virtuell: Statt in Facebook & Co. zu surfen, jeden Tag ein kleines, reales Abenteuer erleben: ein neues Café entdecken, Vögel beobachten, mit Freundinnen telefonieren oder die Stadt erkunden, statt Handy-Games zu spielen eine Runde joggen. Jedes positive persönliche Erlebnis senkt die Angst etwas zu verpassen („FOMO“ – Fear of Missing Out).
Neue Handy-Richtlinien: Zeiten einrichten, in denen man offline ist, etwa ab 21 Uhr. Zeiten nach und nach erweitern. Sprechen Sie dies mit der Familie ab. Das Schlafzimmer sollte zur Handy- und Tablet-freien Zone werden.
Nutzen Sie Entspannungstechniken: Autogenes Training, Achtsamkeits-Meditationen, progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Atemübungen bauen Multitaskingstress ab. Tipp für eine Atemübung: Aufrecht hinsetzen. Rücken, obere Schulterpartie entspannen. Augen auf einen schräg unten vor Ihnen liegenden Punkt im Raum fixieren. Drei Minuten nur über die Nase fünf Sekunden einatmen, zwei Sekunden Luft anhalten, fünf Sekunden ausatmen, zwei Sekunden Pause. Insgesamt drei Minuten.
Ruhe wirkt Wunder: Suchen Sie jeden Tag für mindestens fünf Minuten einen Raum auf, der wirklich still ist und Hintergrundgeräusche ausblendet.
Eine entspannende Wirkstoffkombination: Das natürliche Arzneimittel Neurexan® (rezeptfrei, Apotheke) aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum valerianicum) senkt den Stressspiegel nachweislich (3). Es beruhigt und entspannt, macht nicht benommen und kann deshalb schon tagsüber bei akutem Stress eingenommen werden. Es beeinträchtigt nicht die Fahrtauglichkeit und Konzentrationsfähigkeit. Am späten Nachmittag oder am frühen Abend eingenommen, fördert es das natürliche Einschlafen, ganz im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Schlafmitteln.
Duft-Therapie: Lavendel-, Jasmin- oder Rosendüfte wirken über das olfaktorische Riechsystem direkt auf die Gehirnregionen ein, die für die Verarbeitung von Gefühlen zuständig sind.

Weitere Informationen unter www.entspannung-und-beruhigung.de

Quellen:
(1) Weißbecker-Klaus: „Multitasking und Auswirkungen auf die Fehlerverarbeitung. Psychophy-siologische Untersuchung zur Analyse von Informationsverarbeitungsprozessen“, 1. Auflage, Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2014.
(2) www.bgm-ag.ch/files/bgm-ag/wissen/teamentwicklung/checklisten/bitte-nicht-stoeren.pdf
(3) Doering B et al: Effects of Neurexan in an experimental acute stress setting – An explorative double-blind study in healthy volunteers. Life Sciences.

Bild: Getty/Thinkstock/grinvalds

Bye-bye Sonnenbrand!

Sommerzeit ist Draußen-Zeit. Doch Vorsicht! Auf zu viel Sonne reagiert die Haut „beleidigt“. Dann sollte man eine kühlende Pflege zur Hand haben, die, anders als die meisten chemischen Mittel, gut verträglich und auch für empfindliche Haut geeignet ist. Ideal für alle Outdoor-Aktivitäten ist Coolakut Stich & Sun Pflege-Gel im handlichen Hygiene-Spender. Mit bewährten natürlichen Inhaltsstoffen wie Calendula, Urtica, Aloe Vera und Vitamin E beruhigt das kühlende Gel bereits beim Auftragen und spendet Feuchtigkeit für ein entspanntes Hautgefühl – dermatologisch getestet und schon für Babys ab sechs Monaten geeignet!

Brennende Gefahr von oben nicht unterschätzen

Laufen, Rad fahren, Schwimmen, Inlineskaten, Paddeln, Volleyball, Federball, Wandern, Tennis spielen – bei Sonnenschein macht alles doppelt so viel Freude. Nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene ist der Gedanke an Sonnenbrand dabei oft ganz weit weg. Wenn Wind und Schweiß die Haut sanft kühlen, vergisst man die „brennende Gefahr“ von oben ganz leicht. Wie stark die UV-Strahlung tatsächlich war, merkt man erst, wenn es bereits zu spät ist. Die Haut spannt, ist rot, heiß und im schlimmsten Fall sogar sichtlich entzündet und geschwollen.

Natürlichkeit ist Trumpf – in jedem Alter

Greift man dann zum falschen Mittel, macht man es womöglich noch schlim-mer. Denn viele herkömmliche Mittel entfalten zwar zunächst einen kühlenden Effekt, doch oft wird die ohnehin schon irritierte Haut durch synthetische Sub-stanzen noch zusätzlich gereizt. Obwohl man also beim Auftragen ein gutes Gefühl hat, werden die Beschwerden nicht wirklich gebessert. Viele Produkte sind aufgrund ihrer Inhaltsstoffe auch nicht für sehr empfindliche Haut geeig-net. Daher sollte man lieber auf eine natürliche Alternative vertrauen, die selbst für Babys und Kinder geeignet ist.

Hochverträglich, pflegend und hautstärkend

Coolakut Stich & Sun Pflege-Gel ist dermatologisch getestet und aufgrund seiner vorwiegend pflanzlichen Inhaltsstoffe hoch verträglich: Die durchdachte Kombination so bewährter natürlicher Substanzen wie Calendula officinalis, Urtica urens, Ledum palustre und Apis mellifica entfaltet unmittelbar beim Auf-tragen auf die Haut eine angenehm kühlende Wirkung. Rötung und Entzündung werden rasch gelindert, die irritierte Haut regeneriert sich spürbar. Als hautstärkende Komponenten enthält das natürliche Pflege-Gel unter anderem Aloe Vera und Vitamin E. Aufgrund seiner sehr guten Verträglichkeit kann Coolakut Stich & Sun Pflege-Gel schon bei Babys ab sechs Monaten und auch auf empfindlichen Hautpartien und im Gesicht angewendet werden. Es enthält weder Mineralöle noch hautbelastende Fette und ist frei von syntheti-schen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen.

Eines für alles: Hausapotheke und Budget entlasten

Das hautkühlende und feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukt ist ein echter Allrounder und für viele Familien aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken: Denn Coolakut Stich & Sun Pflege-Gel ist nicht nur die ideale Pflege bei Sonnenbrand, sondern auch nach Insektenstichen und Irritationen durch den Kontakt mit Gräsern und Pflanzen oder nach dem Rasieren. Dank seiner Vielseitigkeit entlastet es nicht nur das Apothekenschränkchen, sondern auch das Budget.

Auslaufsicherer Taschenspender ist ideal für unterwegs

Der handliche Spender ist auslaufsicher und passt in jeden Rucksack, jede Sport-, Bade- und sogar Jackentasche. Daher ist Coolakut Stich & Sun Pflege-Gel der ideale Begleiter für unterwegs – ganz egal, ob man sich auf einer Bootstour mit Freunden, einer Familienwanderung oder einer ausgedehnten Jogging-Runde befindet! In jeder Situation griffbereit, kann das natürliche Pflege-Gel schon beim ersten unangenehmen Spannungsgefühl aufgetragen werden und sorgt für wirksame Linderung und ein angenehmes Hautgefühl.

Sonnenbrand besser vermeiden – so geht‘s

Im Interesse der Hautgesundheit lässt man es aber am besten gar nicht erst zu einem Sonnenbrand kommen! Wer draußen unterwegs ist, sollte nicht nur die „Sonnenterrassen“ – Stirn, Nase, Ohren, Nacken, Dekolleté, Schultern und Fußrücken – gut eincremen. Auch der übrige Körper braucht Schutz, am besten auch unter der Kleidung. Grundsätzlich lässt sich mit dem richtigen Outfit viel bewirken: Während weiße Stoffe bis zu 40 Prozent UV-Strahlen durchlassen, schützen dunkle Stoffe besser. Engmaschige Synthetikgewebe halten die Sonne effektiver ab als dünne Baumwolle. Ein Hut mit breiter Krempe schützt zusätzlich. Wer sich lange draußen aufhält, sollte zwischendurch eine Pause im Schatten einlegen und die Gelegenheit zum Nachcremen nutzen.

Weitere Informationen unter www.coolakut.de

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Herz, Hirn oder „harmlos“?

Einige Menschen fühlen sich leicht benommen oder unsicher auf den Beinen. Bei anderen dreht sich alles im Kreis. Oder sie haben das Gefühl, wie von einem Kran nach oben gezogen und dann ruckartig in die Tiefe gerissen zu werden… Schwindel hat viele Erscheinungsformen. Viele haben eine harmlose Ursache, hinter anderen können sich ernsthafte Erkrankungen wie Herz- und Gefäßprobleme oder neurologische Leiden verbergen. Für den medizinischen Laien ist das kaum zu unterscheiden. Um sicherzugehen, sollte man daher bei wiederkehrendem Schwindel möglichst früh einen Arzt hinzuziehen.

Schwindel kann viele Formen und Ursachen haben

Unser Gleichgewicht hängt von einem komplexen System ab. Alle Informationen über die genaue Position des Körpers im Raum, die sogenannte Propriozeption, laufen im Gehirn zusammen. Sie kommen zum Beispiel von den Gleichgewichtsorganen im Innenohr, den Augen und den Rezeptoren der Haut, der Füße und der Muskulatur. Bei so vielen unterschiedlichen Informationen ist es kein Wunder, dass manchmal etwas schiefläuft und es zu Schwindel kommt. Dies sind die vier häufigsten Arten und ihre Ursachen:

► Lagerungsschwindel wird oft durch eine schnelle Bewegung von Kopf oder Körper ausgelöst, etwa beim Bücken, beim Umdrehen im Bett oder beim Blick über die Schulter im Auto. Typisch: Die Attacke kommt aus heiterem Himmel und dauert meist nur ein paar Sekunden. Ursache ist das Verrutschen winziger Kalkkristalle in die Bogengänge des Innenohres.
► Liftschwindel: Betroffene haben das Gefühl, in einem Aufzug zu stecken – mit dem unangenehmen Gefühl zusammenzusacken oder hinzufallen. Die Schwindelattacken dauern in der Regel nur einige Sekunden oder Minuten. Oft bleibt ein Gefühl der Benommenheit zurück, Gangunsicherheit kann zu Stürzen führen. Meist sind Störungen des Gleichgewichtsorgans, eines Bereichs des Kleinhirns oder des Hirnstammes die Ursache.
► Schwankschwindel lässt Betroffene taumeln wie auf einem Schiff bei rauer See. Manchmal so stark, dass ein Sturz droht. Auch Schwarzwerden vor Augen, Benommenheit, Angstgefühle und Übelkeit gesellen sich manchmal dazu. Muskelverspannungen oder psychische Auslöser wie etwa Prüfungs-, Höhen-, Flugangst sind mögliche Ursachen.
► Drehschwindel: Attackendrehschwindel fängt urplötzlich an, das heftige Drehgefühl mit Fallneigung und Erbrechen dauert wenige Sekunden bis Minuten. Häufiger Hintergrund ist die Innenohrerkrankung Morbus Menière. Anhaltender Drehschwindel dauert Stunden oder gar Tage. Charakteristisch sind Fallneigung, Übelkeit, Erbrechen und Augenzuckungen, die durch funktionelle Störungen des Gleichgewichtsorgans im Innenohr ausgelöst werden.

Schwindel – ein häufiges Symptom

Bei manchen Begleiterscheinungen von Schwindel sollte man besonders hell-hörig werden – beispielsweise bei Kopf- und Ohrenschmerzen, Ohnmachts-ängsten, Hörproblemen, starker Benommenheit, Herzstolpern oder Atemnot. In diesen Fällen sucht man am besten rasch den Hausarzt auf. Genauso nach einer Virusgrippe, einem grippalen Infekt, einer Mittelohrentzündung oder nach Kinderkrankheiten wie Scharlach und Röteln, die wegen einer zunehmenden Impflücke auch immer mehr Erwachsene betreffen. Gesundheitsprobleme, die der Arzt im Rahmen seiner Diagnostik häufig entlarvt, sind etwa eine Entzündung des Innenohres, Hörnerv-Reizung, Durchblutungsstörungen, Dia-betes, Augenprobleme, etwa durch eine falsch eingestellte Brille, Fehlfunktionen der Schilddrüse und Blutdruckschwankungen. Wem häufig in einer großen Menschenmenge, auf freien Plätzen, auf der Rolltreppe oder im Fahrstuhl schwindlig wird, sollte dies psychosomatisch abklären lassen und kann dem Schwindelsymptom möglicherweise verhaltenstherapeutisch begegnen.

Praktische Tipps und Hilfe aus dem Internet

Viele weitere Informationen zur Diagnostik und Therapie von Schwindel bietet das Internetportal www.schluss-mit-schwindel.de. Betroffene finden hier auch ganz praktische Hilfe: Neun effektive Übungen zur gezielten Stärkung des Gleichgewichts bei Schwindel werden in Videos angeleitet und stehen zudem als Übungsposter zum Herunterladen zur Verfügung. Durch tägliches Training kann das Gehirn lernen, mit Schwindel besser umzugehen. Das Training ist, in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, eine ideale Ergänzung zur medikamentösen Therapie – beispielsweise mit dem natürlichen Arzneimittel Vertigoheel – und kann Menschen mit Schwindelbeschwerden zu neuer Stabilität und Lebensqualität verhelfen.

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Zeitumstellung im Frühjahr

Am 25. März ist es wieder soweit: Die Uhren werden auf die Sommerzeit umgestellt. Für die meisten Deutschen ein unwillkommenes Ereignis, wie eine repräsentative Umfrage der DAK Gesundheit (1) ergab. 73 Prozent der Bundesbürger würden die Zeitumstellung lieber abschaffen. Denn insbesondere die Anpassung an die Sommerzeit – von Fachleuten auch als „sozialer Jetlag“ bezeichnet – bereitet oft erhebliche Schwierigkeiten.

Der inneren Uhr voraus zu sein, wirft viele Menschen zurück

Dass drei Viertel der Bevölkerung auf die zweimal jährliche Zeitumstellung lieber verzichten würde, ist angesichts der geschilderten Beschwerden kein Wunder: 75 Prozent der Umfrage-Teilnehmer leiden infolge der Zeitumstellung unter Müdigkeit, 62 Prozent unter Schlafstörungen. 31 Prozent fühlen sich gereizt, 36 Prozent können sich schlechter konzentrieren und 20 Prozent kommen nicht pünktlich zur Arbeit. 12 Prozent machen das jahreszeitlich bedingte Drehen an den Zeigern verantwortlich für depressive Verstimmungen. Frauen (32 Prozent) sind durch den „sozialen Jetlag“ der Zeitumstellung häufiger beeinträchtigt als Männer (23 Prozent). Am stärksten macht er sich in der Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen bemerkbar. (1)

On-Off-Beziehung: Deutschland und die Sommerzeit

Schon vor mehr als hundert Jahren hielt sich die Begeisterung über die Einführung einer Sommerzeit in Grenzen. So stieß der erste Versuch im Jahr 1916 im damaligen Deutschen Kaiserreich auf wenig Gegenliebe und wurde zu Beginn der Weimarer Republik 1919 wieder rückgängig gemacht. Zu Anfang des 2. Weltkrieges wurde die Sommerzeit wieder eingeführt, von 1947 bis 1949 gab es vom 11. Mai bis zum 29. Juni sogar eine „Hochsommerzeit“. Nach der erneuten Abschaffung 1950 hatte Deutschland bis 1979 keine Sommerzeit, bevor 1980 aus politischen und ökonomischen Gründen die noch heute bestehende Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) eingeführt wurde.

Warum überhaupt eine Sommerzeit?

Hinter der Einführung einer Sommerzeit (englisch: Daylight-saving Time) stand der Gedanke, das Optimum nutzbaren Tageslichts zu gewinnen, um Energie einzusparen. Über die Sinnhaftigkeit wird jedoch seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Während man nämlich abends elektrisches Licht spart, wird morgens deutlich mehr geheizt. Der Energieverbrauch steigt dadurch sogar an. Unstrittig ist dagegen, dass die Zeitumstellung viele Menschen spürbar Lebensenergie kostet. Immer mehr wissenschaftliche Studie belegen darüber hinaus gesundheitsgefährdende Auswirkungen.

Zeitumstellung birgt gesundheitliche Risiken

So wies die finnische Universität Turku ein gesteigertes Schlaganfall-Risiko in den ersten beiden Tagen nach der Zeitumstellung nach (2). Laut einer Auswertung des Klinikums Augsburg (3) wirkt sich die Uhrumstellung auch negativ auf das Herz aus. Bei Männern und bei Menschen, die aufgrund bestehender Herz-Kreislauf-Probleme ACE-Hemmer einnehmen, erhöht sich demnach in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung das Risiko für einen Herzinfarkt. Doch auch scheinbar harmlose Anpassungsprobleme, unter denen viele Menschen teils mehrere Wochen nach der Zeitumstellung leiden, können zur Gefahr für Gesundheit und Wohlbefinden werden. Denn Müdigkeit, Gereiztheit und Schlafstörungen schränken die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit mit nicht zu unterschätzenden Folgen ein.

Vom sozialen Jetlag zur chronischen Stressspirale

Beispiel Straßenverkehr: Wie Statistiken zeigen, ist am Montagmorgen nach der Zeitumstellung das Unfallrisiko deutlich erhöht. (4) Wenn sich Autofahrer morgens eine Stunde früher auf den Weg machen und in der Dämmerung auf nachtaktive Wildtiere treffen, kommt es nicht nur häufiger zu Wildunfällen. Auch die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit sind durch die zu kurze Nacht beeinträchtigt, was zu Fahrfehlern aber auch zu Sekundenschlaf führen kann. Nach Angaben des ADAC (5) sind Schlafmangel und Übermüdung häufigere Unfallursachen als Alkohol. Zudem kann sich aus Schlafproblemen und nervlicher Überreiztheit eine chronische Stressbelastung entwickeln. Für möglichst viel Ruhe, Entspannung und Gelassenheit zu sorgen, ist deshalb ein zentraler Rat, den Ärzte immer wieder geben.

Natürliche Hilfe bei Schlafproblemen

Unterstützend zu Spaziergängen an der frischen Luft, Entspannungsübungen und Ruheritualen kann auch das natürliche Arzneimittel Neurexan (rezeptfrei in der Apotheke) für Entspannung und besseren Schlaf sorgen. Die bewährte Wirkstoffkombination mit Auszügen aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum valerianicum) senkt nachweislich (6) den Spiegel des körpereigenen Stresshormons Cortisol. Bereits am späten Nachmittag oder frühen Abend eingenommen, erleichtert Neurexan das Einschlafen und verhilft zu erholsamem Schlummer. So wird die innere Uhr dabei unterstützt, sich leichter auf die Sommerzeit einzustellen.

Weitere Informationen unter www.entspannung-und-beruhigung.de

Quellen:
(1) DAK Gesundheit: Repräsentative, bundesweite Forsa-Umfrage mit 1.001 Befragen. Zeitraum: 11.-13. Februar 2015
(2) Jussi O. T.: „Daylight Saving Time Transitions, Incidence and In-hospital Mortality of Ischemic Stroke”,  American Academy of Neurology’s 68th Annual Meeting in Vancouver, Canada, April 15 to 21, 2016
(3) Kirchberger I et al.: Are daylight saving time transitions associated with changes in myocardial infarction incidence? https://doi.org/10.1186/s12889-015-2124-4
(4) Varughese J: Fatal accidents following changes in daylight saving time: the American experience. Sleep Med. 2001 Jan;2(1):31-36
(5) Claudia Ehrenstein: „Wie permanente Schlaflosigkeit zur Gefahr wird“, www.welt.de, 14. März 2016
(6) Doering B et al: Effects of Neurexan in an experimental acute stress setting – An explorative double-blind study in healthy volunteers. Life Sciences (2016)146:139-147

Bildquelle:
Thinkstock/Getty/Nicholas Shkoda

 

Alles zu fest im Griff? Handschmerzen besser vorbeugen

Bei den meisten von uns sind sie mindestens fünf Tage die Woche im unermüdlichen und oft recht monotonen Dauereinsatz: die Hände. Ob man nun als Büroangestellter auf der Tastatur oder als Friseur mit der Schere klappert, als Konditor Kuchenteig oder als Physiotherapeut Patienten „knetet“– vor allem die sich ständig wiederholenden Handgriffe des Alltags können zu Schmerzen in Händen und Handgelenken führen. Bei Überbelastung sind dann oft schon einfache Handbewegungen plötzlich schmerzhaft. Den Griff zu lockern und auch mal die Hände in den Schoß zu legen, kann Beschwerden vorbeugen.

Schwindelbeschwerden im Alter unbedingt ernst nehmen

Mit hin und wieder auftretenden Schwindelgefühlen ist der Mensch von Kindesbeinen an immer wieder konfrontiert. Das Gute daran: Meist weiß man, woher das schwindelige Gefühl kommt und dass es auch gleich wieder vorbei ist. Niemand würde deshalb zum Arzt gehen! Doch mit den Jahren sollte man diese Haltung überdenken – insbesondere wenn Schwindel plötzlich und häufig auftritt. Dies ist bei etwa jedem fünften über 60-Jährigen und jedem zweiten über 80-Jährigen der Fall. (1) Wiederkehrende Schwindelbeschwerden können die Lebensqualität stark einschränken und im Alter eine ernsthafte gesundheitliche Gefahr darstellen. Sie sollten daher von einem Arzt abgeklärt und behandelt werden.

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Mehrfachbelastung durch Familie und Pflege

Die Multitasking-Fähigkeit des Menschen wird gemeinhin überschätzt. So verwundert es nicht, dass insbesondere viele Berufstätige, die unter einer Doppelbelastung durch die Familie oder die Pflege eines Angehörigen stehen, über Dauerstress, innere Unruhe und Schlafstörungen klagen. Um ihre Lebenssituation dauerhaft zu meistern, müssen die Betroffenen lernen, im Alltag eine Balance zwischen den eigenen Bedürfnissen und äußeren Anforderungen zu schaffen. Entspannung und erholsamer Schlaf gehen dabei Hand in Hand.

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Die müde Nation

Jeder Zehnte leidet unter
regelmäßigen Schlafstörungen

Deutschland wird mehr und mehr zu einer Nation der Schlaflosen. Wie der aktuelle DAK-Gesundheitsreport 2017 berichtet, leidet etwa jeder zehnte Berufstätige im Alter zwischen 35 und 65 Jahren unter Schlafstörungen (Insomnien) und deren Auswirkungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. (1) Seit 2010 ist die Zahl um 66 Prozent gestiegen. Doch so unangenehm und weitreichend die Folgen von Schlafstörungen auch sind – die Einnahme chemischer Schlafmittel ist meist keine gute Idee.

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Auftragen, kühlen, besser fühlen

Coolakut pflegt und beruhigt die Haut nach Sonnenbrand

Für alle „Sonnenanbeter“ gibt es eine gute Nachricht: Das neue Coolakut Stich & Sun Pflege-Gel von Heel kühlt sonnengereizte Haut wohltuend, spendet Feuchtigkeit und reduziert so unangenehme Spannungsgefühle nach dem Sonnenbad. Das dermatologisch getestete Pflege-Gel mit wertvollen Inhaltsstoffen ist ab Mitte April 2016 in Apotheken erhältlich. Auftragen, kühlen, besser fühlen weiterlesen