Neue Progesteron-Weichkapseln erhöhen die Chancen einer Schwangerschaft

Kaum ein Wunsch ist stärker, intensiver und nachhaltiger als die Sehnsucht nach einem eigenen Kind. Viele Frauen machen sich Monat für Monat neue Hoffnungen und viele werden immer wieder bitter enttäuscht. Kein Wunder, dass verzweifelte Paare reproduktionsmedizinische Praxen und Zentren aufsuchen, um sich einer Kinderwunschbehandlung zu unterziehen. Die Chancen auf eine aussichtsreiche Schwangerschaft lassen sich jetzt mit neuen Progesteron-Weichkapseln zur vaginalen Anwendung erhöhen.

Hormon ist elementar für die Schwangerschaft

Progesteron ist nicht nur für die Entstehung, sondern auch für den Erhalt einer Schwangerschaft elementar wichtig. Es bereitet die Gebärmutterschleimhaut darauf vor, der befruchteten Eizelle optimale Bedingungen für die Einnistung zu schaffen – mit reichlich Nährstoffen und einer verstärkten Durchblutung der Gebärmutterhöhle. Progesteron vermindert aber auch Gebärmutterkontraktionen und verhindert auf diese Weise die Abstoßung des eingenisteten Embryos sowie vorzeitige Wehen.
Die Schutzwirkung des Hormons ist auch besonders entscheidend bei der Kinderwunschbehandlung, beispielsweise im Rahmen einer In-vitro-Fertilisation (IVF). Hierbei werden in den meisten Fällen die Eierstöcke durch Sexualhormone so stimuliert, dass mehrere Eizellen gleichzeitig heranreifen. Sie werden unter Narkose entnommen, mit dem männlichen Samen befruchtet und zum richtigen Zeitpunkt werden ein bis maximal drei Embryonen zurück in die Gebärmutter übertragen.

Progesteron steigert den Erfolg einer künstlichen Befruchtung

Bei der künstlichen Stimulation während einer IVF-Behandlung kommt es etwa in der Mitte der Zeitspanne zwischen Eisprung und Monatsblutung (Lutealphase) häufig zu einem rapiden Abfall des Progesterons. Um die für eine Schwangerschaft notwendigen Progesteronspiegel zu erreichen, muss die Lutealphase dann unterstützt werden. Seit jeher werden deshalb in der Lutealphase Progesteron-Präparate zur Behandlung eingesetzt.
Einen Progesteronmangel in der Lutealphase können jetzt neue verschreibungspflichtige Progesteron-Weichkapseln, die zur vaginalen Anwendung zugelassen sind, optimal ausgleichen. Sie sind ebenso wirksam wie intramuskuläre Injektionen, aber für die Patientinnen besser verträglich und angenehmer in der Anwendung. Darüber hinaus haben Studien gezeigt, dass die vaginale Applikation von Progesteron-Weichkapseln zu hohen Implantations-, Schwangerschafts- und Geburtsraten sowie vergleichsweise niedrigen Abortraten führt.
Die Weichkapseln schmelzen bei Körpertemperatur und geben das suspendierte Progesteron frei. Die empfohlene Dosierung zur Lutealphasenunterstützung ist 3×200 mg am Tag. Das Progesteron-Präparat sollte mindestens bis zur siebten und maximal bis zur 12. Schwangerschaftswoche angewendet werden. Für den individuellen Bedarf stehen zwei Packungseinheiten mit 45 oder 90 Weichkapseln zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.progesteron.de

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Frauenherzen profitieren von einer Hormonersatztherapie

Mehr als 15 Jahre nach der Fehlinterpretation der Women’s Health Initiative (WHI) Studie ist die Hormonersatztherapie (HRT) rehabilitiert (1). Beim Weltkongress der Internationalen Menopause Gesellschaft (IMS) in Vancouver, Kanada forderten die Experten, Wechseljahresbeschwerden mit einer individuell angepassten HRT zu behandeln und deren Vorteile für die Frauengesundheit zu nutzen. Denn wie Untersuchungen zeigten, kann eine frühzeitig durchgeführte HRT das Risiko für Herzinfarkte sowie die Gesamtsterblichkeit senken (1,2).

Weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Durch die Fehlinterpretation der Women’s Health Initiative (WHI) Studie gingen die frauenärztlichen HRT-Verordnungen stark zurück. So blieb Millionen von Frauen nicht nur eine wirksame Behandlung ihrer Wechseljahresbeschwerden vorenthalten, sondern auch der Herz- und Gefäßschutz, den eine HRT erwiesenermaßen mit sich bringt. Auch beim jüngsten Weltkongress der IMS wurden die positiven Effekte einer HRT auf die Herz- und Gefäßgesundheit deutlich gemacht. Eine Langzeitstudie (2) in Dänemark mit über 1.000 Teilnehmerinnen, bei denen, anders als bei der WHI-Studie, individuelle Risikofaktoren ausgeschlossen worden waren, zeigte: Langfristig profitierten die Frauen von der Hormonbehandlung. Nach zehn Jahren gab es in der Gruppe der mit einer HRT behandelten Frauen deutlich weniger Herzinfarkte, Herzversagen und Sterbefälle als in der Kontrollgruppe ohne HRT. Zugleich war ihr Risiko für eine Krebserkrankung, unter anderem Brustkrebs, nicht angestiegen.

Hormone niemals abrupt absetzen

Wie die Experten in Vancouver berichteten, ist für den Nutzen der HRT deren Beginn entscheidend. Die dänische Studie (2) konnte zeigen, dass sich bei einem Therapiebeginn im Alter zwischen 45 und 58 Jahren das Risiko für Herzinfarkt und Herzinsuffizienz deutlich reduzierte (2). Für ein optimales Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte die letzte Regelblutung nicht länger als zehn Jahre zurückliegen (3). Doch kann – etwa bei anhaltenden Beschwerden – auch bei Frauen über 60 oder 65 Jahren nach eingehender Abwägung eine Fortführung der HRT individuell in Betracht gezogen werden. Wichtig im Hinblick auf die Gefäßgesundheit: Die Behandlung sollte nie abrupt abgesetzt, sondern die Hormondosis sollte langsam reduziert werden. Anderenfalls können sich Plaques von den Gefäßwänden lösen und das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen. Zur Sicherheit wird vor Absetzen der HRT eine Gefäßuntersuchung empfohlen.

„Einzige echte bioidentische HRT“

Zudem spielt die Darreichungsform eine wesentliche Rolle für den gesundheitlichen Nutzen. Eine Beobachtungsstudie mit 980.000 Frauen zeigt, dass durch eine transdermale, also über die Haut angewendete, Hormonersatztherapie das Schlaganfallrisiko nicht erhöht wurde. Bei oraler Anwendung stieg das Risiko hingegen an (4). Auch das Thromboserisiko scheint sich durch die transdermale An-wendung nicht zu erhöhen (3). Aus diesen Gründen wurde die Kombination von transdermalem Östradiol und natürlichem Progesteron beim Weltkongress in Vancouver als besonders risikoarme HRT mehrfach erwähnt. Zudem wird sie als „einzige echte bioidentische Hormonersatztherapie“ bezeichnet, da die zugeführten Hormone identisch mit den im Körper produzierten Hormonen sind.

Warum natürliches Progesteron?

Zum Schutz der Gebärmutter vor Wucherungen muss das im Rahmen einer HRT verabreichte Östrogen mit einem Gestagen kombiniert werden. Eine neue Studie, die beim Weltkongress in Vancouver vorgestellt wurde (5), belegte die hohe Wirksamkeit und Sicherheit von natürlichem Progesteron , das aus der Yamswurzel gewonnen wird und mit dem körpereigenen Gelbkörperhormon identisch ist. Anders als synthetische Gestagene, erhöht natürliches Progesteron nach aktuellem Stand der Wissenschaft bei einer Anwendung von bis zu fünf Jahren nicht das Brustkrebsrisiko (6).

Weitere Informationen unter www.hormontherapie-wechseljahre.de und www.progesteron.de

Quelle:
16. Weltkongress der International Menopause Society (IMS), 6.-9. Juni 2018, Vancouver (Kanada)

Literatur:
(1) Manson JE et al. JAMA. 2017; 318(10):927-938.
(2) Schierbeck LL et al. BMJ 2012, 345:e6409 doi:10.1136/bmj.e6409
(3) Menopause. 2017 Jul;24(7):728-753. doi: 10.1097/GME.0000000000000921
(4) Løkkegaard E et al. Stroke. 2017;48: 2266-2269
(5) Lobo RA et al. Obstet Gynecol 2018; 132:161-170
(6) Stute P, Wildt L, Neulen J. Climacteric. 2018; 21:111-22

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Testosteron feuert die Libido wieder an

Werbung, Kinofilme oder Musik-Videos kommen heute kaum noch ohne erotische Bilder, Versprechungen und Fantasien aus, zeichnen ein hoch erotisiertes Bild der Gesellschaft. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Neueste Studien belegen: Bei vielen Frauen und Männern spielt das sexuelle Verlangen keine so große oder nur eine untergeordnete Rolle. Dahinter steckt auch bei Männern eine breite Palette an Ursachen – von Krankheiten, seelischen Belastungen und Stress bis hin zu einem Testosteronmangel.

Wenn die Lust auf Liebe schwindet

Manchmal fehlt die Lust auf Sex oder sie ist einfach nur schwach ausgeprägt. Noch vor zwei bis drei Jahrzehnten war die gängige, jetzt veraltete Bezeichnung dafür Frigidität, unter der angeblich vor allem Frauen litten. Heute wissen Sexualmediziner und Psychologen aber, dass ein solcher Libidoverlust (Libido lat.: = Begehren, Begierde, Trieb) beide Geschlechter betrifft. Eine aktuelle Studie der Universität Southampton (1) etwa belegt, dass zwar 34 Prozent der Frauen zwischen 18 und 59 Jahren kein oder wenig Interesse an Sexualität haben. Aber: Auch 15 Prozent der Männer besitzen eine nicht oder nur sehr schwach ausgeprägte Libido. Das sexuelle Phänomen tritt überraschend früh und ausgeprägt zwischen dem 35. und 44. Lebensjahr auf. Aber auch vorher und danach wird mangelndes Begehren für 10 bis 20 Prozent der Männer zum Problem (2). Für ihre Partnerschaft kann dies zu einer enormen Belastung werden, denn eine erfüllte Sexualität ist für eine glückliche Beziehung genauso wichtig wie finanzielle Sicherheit oder gleiche Interessen.

Wann Mann den Testosteron-Status checken lassen sollte

Die Libido ist bei jedem Menschen anders ausgeprägt. Gesteuert wird der individuelle Lustrhythmus durch die Psyche und die körpereigenen Sexualhormone. Von einer Störung sprechen Sexualwissenschaftler immer dann, wenn der Betroffene über mehrere Wochen darunter leidet. Als Ursache können beim männlichen Geschlecht zum Beispiel die Nebenwirkungen von Medikamenten, etwa Antidepressiva oder blutdrucksenkende Mittel, dahinterstecken. Aber auch zu viel Alkohol und Stress können, zusammen mit der natürlicherweise mit den Jahren nachlassenden Bildung des Sexualhormons Testosteron, Auslöser für die fehlende Sinneslust sein. Frühe Warnzeichen für einen zu niedrigen Hormonspiegel sind unter anderem nachlassende Muskelkraft, Schwitzen, Haarverlust, Müdigkeit, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen. Diese Signale werden jedoch oft ignoriert oder auf zu viel Stress geschoben. Besser ist es, stattdessen einen Urolo-gen oder Andrologen aufzusuchen. Denn fast jeder Zwölfte (3) weist ein deutliches Testosterondefizit auf  (Hypogonadismus). Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Libido, sondern kann auch der Gesundheit schaden.

Moderne Medizin kann hormonellen Mangel ausgleichen

Weil ein nachgewiesener Testosteronmangel beispielsweise die Knochendichte vermindern oder das Risiko für das gefährliche metabolische Syndrom mit Übergewicht, Bluthochdruck, gestörtem Fettstoffwechsel und Diabetes erhöhen kann, hält die moderne Medizin Therapieoptionen bereit. So kann das hormonelle Defizit etwa durch die äußerliche Anwendung eines Testosteron-Gels ausgeglichen werden. Das Gel wird mithilfe eines Pumpspenders bedarfsgerecht präzise dosiert und auf die Haut von Schultern oder Oberarmen aufgetragen. Die Hautzellen speichern den Wirkstoff und geben ihn gleichmäßig über 24 Stunden in den Blutkreislauf ab. So wird der Testosteronspiegel schon nach kurzer Zeit wieder auf ein normales, physiologisches Niveau angehoben. Männer profitieren von einem individuellen Hormonausgleich nicht nur durch eine zunehmende Libido, verbesserte Erektionsfähigkeit und positivere Stimmung. Auch ihre Gesundheit wird positiv beeinflusst. So werden die Organe mit mehr Sauerstoff versorgt, Körperkraft und Muskelmasse nehmen zu und Übergewicht, vor allem am Bauch, kann leichter abgebaut werden.

Weitere Informationen und einen Testosteronmangel-Selbsttest gibt es im Internet unter www.mannvital.de

Quellen:
(1) National Survey of Sexual Attitudes and Lifestyles (Natsal-3), University College London, Lon-don School of Hygiene & Tropical Medicine, NatCen Social Research.
(2) Brotto, L. A. (2010). The DSM diagnostic criteria for hypoactive sexual desire disorder in men. Journal of Sex Medicine, 7, 2015-2030. doi: 10.1111/j.1743-6109.2010.01860.
(3) 20.000er-Testosteronstudie der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V. Online unter: https://mann-und-gesundheit.com/downloads?view=document&id=132:deutsche-testosteron-studie-auf-weltniveau&catid=15:download. Letzter Zugriff: 03.07.2018.

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Den Wechseljahren individuell begegnen

 

Die Wechseljahre sind eine Zeit des fließenden Übergangs zu einem neuen Lebensabschnitt. Die Familienplanung ist abgeschlossen, das eigene Leben rückt wieder in den Mittelpunkt und Frauen wollen es aktiv nach ihren eigenen Vorlieben gestalten. Auch von ihrem Frauenarzt und einer Therapie wünschen sie sich deshalb ein ganz individuelles Konzept.

Die persönlichen Voraussetzungen berücksichtigen

Jede Frau ist einzigartig. Ihr Erbgut macht sie so unverwechselbar, ihre Persönlichkeit, ihre Lebensgeschichte. Aber auch die ihrer Gesundheit – mit allen Krankheiten, die sie durchgemacht hat, mit den Risiken, die ihr in die Wiege gelegt wurden oder auf das Konto ihres Lebensstils gehen. Die moderne Medizin berücksichtigt diese individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse jeder einzelnen Frau mehr und mehr.

Der enge Dialog mit dem Arzt wird immer wichtiger

So gehört auch die Therapie von Wechseljahresbeschwerden mit Hormonen nach dem „Gießkannenprinzip“ ein für alle Mal der Vergangenheit an. Aussage-kräftigster diagnostischer Schritt für den Frauenarzt ist das ausführliche Gespräch mit der Patientin. Gefordert ist da nicht nur seine medizinische Erfahrung, sondern auch der individuelle Blick auf die Frau. Um den persönlichen Nutzen, aber auch die Risiken einer Hormonersatztherapie (HRT) und der passenden Darreichungsform genau einschätzen zu können, erkundigt er sich zum Beispiel nach gynäkologischen Erkrankungen wie Myomen, Endometriose oder Zysten an den Eierstöcken. Auf seiner langen Frageliste stehen auch Operationen, Fehlgeburten, Brusterkrankungen (wie Mastopathie, Brustkrebs), Vorsorgeuntersuchungen und mögliche Auffälligkeiten etwa bei Mammographie, gynäkologischer Vorsorge, Darmspiegelung oder Knochendichtemessung. Der Frauenarzt erkundigt sich wegen der gesundheitlichen Risikoeinschätzung zudem nach persönlichen Gegebenheiten wie Rauchen, Alkoholkonsum, Sport, Gewichtsveränderungen etc. Auch Erkrankungen der Patientin und nahen Verwandten sind Teil des Fragenkataloges: Zum Beispiel Blutgerinnungsstörungen, Thrombose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Leberprobleme, Osteoporose oder seelische Erkrankungen.

Hormone auf den Punkt gebracht

Die gründliche Anamnese ist essenziell für einen nachhaltigen Behandlungserfolg, fördert eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und nimmt Frauen ihre Unsicherheit im Umgang mit den Wechseljahren – laut Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK trifft das auf 48,2 Prozent (1) zu. Für die therapeutische Erfolgsquote spielen auch grundsätzliche, medizinisch fundierte Faktoren bei der Verordnung eine Rolle. So sollte die Hormonersatztherapie schon gleich zu Beginn von typischen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüchen oder Schlafstörungen verordnet werden. Getragen wird der Therapieerfolg auch von der Dauer und Art und Weise der Anwendung. Als risikoärmere Therapieoption gilt die kombinierte Hormonersatztherapie mit transdermalem Östradiol und natürlichem mikronisierten Progesteron zur oralen Einnahme.

Gut vorbereitet zum Frauenarzt

Sie haben das Gefühl, in den Wechseljahren zu sein? Mit dieser kleinen Checkliste bereiten Sie sich perfekt auf das Gespräch mit Ihrem Frauenarzt vor:
► Notieren Sie vor dem Gespräch unbefangen Ihre Beschwerden und Fragen. Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit. Es reichen auch schon Stichworte.
► Schreiben Sie vor allem auf, welche Beschwerden (etwa Hitzewallungen) Sie haben, wie stark sie sind, wann und wie oft sie am Tag auftreten.
► Machen Sie sich Notizen, wann Sie Ihre letzten Regelblutungen hatten, wie ausgeprägt sie waren, in welchem Rhythmus sie kamen etc.
► Klären Sie für sich eindeutig, ob Sie sich zukünftig völlige Blutungsfreiheit und noch eine Schwangerschaftsverhütung wünschen. Informationen für mehr Klarheit erhalten Sie über www.hormonersatztherapie-wechseljahre.de.
► Fügen Sie Ihrer Liste kurz und knapp Informationen zu Vorerkrankungen, chronischen Erkrankungen, Operationen, Medikamenten, die Sie einnehmen sowie Erkrankungen in Ihrer Familie hinzu.

Weitere Informationen unter www.hormontherapie-wechseljahre.de und www.progesteron.de

Quelle:
Symposium im Rahmen des Fortbildungskongress der Frauenärztlichen Bundesvereinigung (FOKO) 2018, 2. März 2018, Düsseldorf. Veranstalter: DR. KADE / BESINS Pharma GmbH, Berlin

Literatur:
(1) GfK-Umfrage „Wechseljahresbeschwerden“, September-Oktober 2015 unter 285 Frauen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren im Auftrag von DR. KADE / BESINS Pharma GmbH, Berlin

Bildquelle: Schuster PR/Thinkstock/Getty/iStock

Risikofaktor Testosteronmangel

In der klassischen Männerwelt spielen Hormone eher eine untergeordnete Rolle. Kaum ein Mann ahnt, dass der natürliche Rückgang des männlichen Sexualhormons Testosteron von etwa ein bis zwei Prozent im Jahr schon ab Anfang 40 einsetzt und Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. So erkranken Männer öfter als Frauen am metabolischen Syndrom (1) mit Übergewicht vor allem am Bauch, erhöhten Blutfetten, zu hohen Blutdruck- und Blutzuckerwerten. Mit einem Ausgleich des Hormonmangels kann man das sogenannte Wohlstandssyndrom wieder in den Griff bekommen.

Darum sollten Männer mehr auf ihre Hormone achten

Immer weniger Lust auf Sport, abends nach der Arbeit schon gar nicht. Morgens trotz ausreichend Schlaf wie gerädert aufwachen, sich dauermüde durch den Tag schleppen. Was früher noch leicht von der Hand ging, fällt heute schwerer und schwerer. Der Kopf freut sich auf Sex, aber die Erektion bleibt einfach aus. Und der Bauchumfang wächst und wächst… Das sind nur einige typische Anzeichen für einen Testosteronmangel. Die Mehrzahl der Fälle tritt ab dem 50. Lebensjahr auf, doch erste Frühwarnzeichen zeigen sich oft schon Anfang 40. Häufig werden sie aber einfach ignoriert, auf zu viel Stress in Job und Familie geschoben. Eine der weltweit größten Studien zu männlichen Testosteronwerten an mehr als 20.000 Männern im Alter zwischen 18 und 100 Jahren zeigt, dass fast jeder Zwölfte einen erheblichen Hormonmangel (weniger als 2,5 ng/ml) (2) aufwies. Bei nahezu jedem vierten Mann war der Spiegel so niedrig, dass es bereits zu gesundheitlichen Folgen gekommen war. Sie litten beispielsweise häufiger unter Bluthochdruck (+ 41 %) oder an Diabetes mellitus (+ 68%). Im Vergleich zu Männern mit normalen Testosteronwerten hatten sie auch einen höheren Body Mass Index und einen größeren Bauchumfang (109,1 cm versus 100,5 cm).

Inneres Bauchfett ist der schlimmste Feind

Vorsicht ist aber bereits ab einem Umfang von mehr als 94 Zentimetern geboten. Denn vor allem das sogenannte viszerale Bauchfett im Körperinneren bildet nicht nur Entzündungshormone, die Ursache für viele Krankheiten sind. Es wandelt auch das männliche Sexualhormon Testosteron in weibliche Hormone um. Ein folgenschwerer Teufelskreis beginnt. Das führt nicht nur zum gefürchteten metabolischen Syndrom, durch das sich die Gefahr von Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht. Bereits Werte im Grenzbereich reichen offenbar schon aus, um auch das Lustempfinden zu dämpfen und das Risiko einer Depression zu erhöhen, so eine US-Studie der George Washington Universität in Washington DC. (3) Weil Testosteron im Knochenmark auch die Produktion von roten Blutkörperchen anregt, fehlen vor allem etwas älteren Männern häufiger rote Blutkörperchen, die für die Sauerstoffversorgung jeder einzelnen Zelle des Organismus entscheidend sind. Die gute Nachricht: Bei mehr als jedem zweiten Patienten bessert sich diese Anämie durch die Anwendung von Testosteron (4). Überzeugend sind auch die Ergebnisse zum Knochenstoffwechsel, der bei einem Hormonmangel den Knochenaufbau beeinträchtigt. Die Knochen reagieren erwartungsgemäß zwar nur langsam auf eine hormonelle Behandlung. Doch nach einem Jahr kam es zu einer deutlichen Zunahme der Knochendichte (5). Die Wirbel des Rückgrats profitierten dabei mehr als die Hüfte.

Besserung der Symptome durch Testosterongabe

Schon bei ersten Beschwerden wie ständiger Müdigkeit, Schlafstörungen, Lustlosigkeit und Gewichtszunahme sollten Männer deshalb bei einem Urologen oder Andrologen ihre Testosteronwerte prüfen lassen. Bei einem tatsächlichen Hormonmangel kann der Facharzt ein Testosteron-Dosiergel verordnen, das die Hormonbalance wieder ins gesunde Gleichgewicht bringt. Das Gel wird einmal täglich auf die Haut von Schultern oder Oberarmen aufgetragen. Dort zieht es rasch ein und gibt die Hormone gleichmäßig in den Blutkreislauf ab. Das Gel normalisiert den Hormonspiegel bereits in kurzer Zeit. Zudem garantiert ein Pumpspender eine präzise und ganz individuelle Dosierung.

Weitere Informationen und ein Selbsttest, der erste Hinweise auf einen Testosteronmangel gibt, finden sich unter www.mannvital.de.

Quellen:
(1) PROCAM-Studie (Prospective Cardiovascular Münster Study)
(2) 20.000er-Testosteronstudie der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V.
(3) Christopher J. Westley BSc: „High Rates of Depression and Depressive Symptoms among Men Referred for Borderline Testosterone Levels“, The George Washington Uni-versity, Washington, DC, USA; The Journal of Sexual Medicine.
(4) Roy CN et al., JAMA Intern.Med.2017. DOI: 10.1001/jamainternmed.2016.9549.
(5) Snyder PJ et al., JAMA Intern Med 2017, 177:471–479

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Hormontherapie kann das Gefäßrisiko reduzieren

Intakte Blutgefäße – höhere Lebenserwartung: Eine Hormontherapie (HRT) zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen kann gesunde Gefäße schützen, wie Experten bei der Jahrestagung 2017 der Deutschen Menopause Gesellschaft (DMG) berichteten. Die Behandlung sollte möglichst frühzeitig beginnen, so lange wie sinnvoll fortgeführt werden und immer vom Arzt an die individuelle Situation der Patientin angepasst werden.

Gesünder durch die Wechseljahre

Seit die WHI-Studie 2002 vor Gesundheitsrisiken warnte, sitzt die Angst vor Hormonen bei vielen Frauen tief: Nach der Veröffentlichung ging die Verordnung von Hormontherapien um 80 Prozent zurück (1). Nachdem jedoch eine aktuelle wissenschaftliche Neubewertung zeigte, dass die Ergebnisse jahrelang falsch gedeutet worden waren, sprechen sich führende Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und die Deutsche Menopause Gesellschaft (DMG) wieder eindeutig für die Hormontherapie zu Behandlung starker Wechseljahresbeschwerden aus. Schon seit längerem bekannt ist zudem der positive Einfluss der HRT auf das Diabetes- und Osteoporose-Risiko (2). Bei der DMG-Jahrestagung wurde nun außerdem berichtet, dass eine frühzeitig begonnene, längerfristig durchgeführte Hormontherapie unter anderem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich verringern kann.

Östrogene schützen vor Kalkablagerungen

Östrogene sind gewissermaßen die „Gefäßversicherung“ der Frau. Sie erweitern die Gefäße, erleichtern den Blutfluss, senken den Blutdruck und wirken gefährlichen Ablagerungen an den Gefäßwänden entgegen. Fällt der Östrogenspiegel jedoch in der Lebensmitte allmählich ab, verliert sich dieser natürliche Schutzmechanismus zunehmend, die Gefäßwände werden steifer und poröser. Auch weil ein sinkender Östrogenspiegel mit zahlreichen weiteren Risikofaktoren Hand in Hand geht, werden Frauen anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So lagert sich in der Bauchregion mehr Fett ab, der Zuckerstoffwechsel verschlechtert sich, die Blutfettwerte und der Blutdruck steigen, und es kann zu gefährlichen Kalkablagerungen in den Gefäßen kommen. Eine aktuelle US-Studie an 4.200 Frauen (3) zeigte, dass Frauen unter Hormontherapie deutlich weniger Kalkablagerungen in den Gefäßen aufweisen. Da die Gefahr von Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt umso geringer ist, je weniger Verkalkung die Gefäße aufweisen, ist es nicht verwunderlich, dass die Sterblichkeitsrate auf lange Sicht mit einer Hormontherapie niedriger ausfiel als ohne.

Hormontherapie bei Wechseljahresbeschwerden

Die aktuellen gynäkologischen Leitlinien sehen eine Hormonersatztherapie zur Behandlung von Beschwerden wie moderate bis starke Hitzewallungen vor. Davon ist etwa ein Drittel aller Frauen betroffen. Viele leiden zudem auch unter Schweißausbrüchen, Schlafstörungen, Depressionen, wiederkehrenden Harnwegsinfekten, Muskel- und Gelenkschmerzen und nachlassender Leistungsfähigkeit. Eine HRT, die den Östrogenmangel ausgleicht, kann auf all diese Symptome einen lindernden Effekt sowie präventiven Nutzen für den Stoffwechsel, die Knochen und Gefäße haben. Die Notwendigkeit und den Nutzen einer Hormonbehandlung sollten Frauen grundsätzlich individuell mit ihrem behandelnden Gynäkologen besprechen.

Transdermales Östradiol und natürliches Progesteron

Rund 75 Prozent der Frauenärzte (2) verordnen bevorzugt Hormone über die Haut, etwa mit einem Östradiol-Dosiergel. Die transdermale HRT weist im Vergleich zur Einnahme von Hormontabletten das günstigste Nutzen-Risiko-Verhältnis auf. Frauen mit intakter Gebärmutter sollten zusätzlich ein Gestagen wie natürliches mikronisiertes Progesteron in Form von Weichkapseln einnehmen, um ein übermäßiges Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und unkontrollierte Blutungen zu verhindern. Synthetische Gestagene haben demgegenüber den Nachteil, dass sie die gefäßschützende Wirkung der Hormontherapie verringern können.

Hormontherapie in Kürze: Das sollten Frauen wissen

►  So früh wie möglich beginnen. Werden die Hormone zeitnah bei den ersten Wechseljahresbeschwerden genommen, ist der Nutzen höher und die Risiken sind geringer.
►  Östrogene möglichst über die Haut (transdermal) anwenden.
►  Hormone so niedrig wie möglich dosieren. Die Dosierung immer mit dem Frauenarzt abstimmen.
►  Nicht eigenmächtig absetzen. Eine Hormontherapie sollte so lange durchgeführt werden, wie der Arzt es empfiehlt! Anderenfalls schadet sie unter Umständen mehr als sie nutzt.
►  Auf natürliches mikronisiertes Progesteron zum Schutz der Gebärmutter setzen. Denn synthetische Hormone können den Gefäßschutz aufheben.

Weitere Informationen unter www.hormontherapie-wechseljahre.de

Quelle:
Symposium „Präventiver Einsatz der HRT – wieder eine Option?“, Jahrestagung der Deutschen Menopause Gesellschaft, Frankfurt, 18. November 2017

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Literatur:
(1) DGE: Trendwende in der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden – Neubewertung älterer Studien spricht jetzt für Hormontherapie, 24.08.2017
(2) Birkhäuser M et al.: 10 Jahre Women’s Health Initiative (WHI): Was haben wir gelernt? Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2013; 7 (4) (Ausgabe für Österreich), 6-19
(3) Yoav Arnson, Cedars-Sinai Medical Center: „Hormone Replacement Therapy Is Associated With Less Coronary Atherosclerosis and Lower Mortality“

Fit und gesund durch die Wechseljahre

Die Wechseljahre heißen nicht umsonst Wechseljahre. Plötzlich ist alles anders: ein paar Pfunde mehr auf den Hüften, die Fältchen werden tiefer und die Periode unregelmäßiger. Viele Frauen leiden auch häufiger unter Infekten als früher. Anstatt ein Liebesleben ohne Sorge um die Verhütung genießen zu können, leiden viele Frauen nun zudem unter einer trockenen Scheide, die beim Sex Schmerzen bereitet. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Wird wegen starker Beschwerden wie Hitzewallungen vom Arzt eine Hormonersatztherapie verordnet, profitieren Frauen davon auch an vielen „Nebenschauplätzen“.

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Experten stehen positiv zur Hormontherapie

Vor Jahren war die Hormontherapie bei Wechseljahresbeschwerden in die Negativschlagzeilen geraten. Eine Studie aus den USA hatte unter anderem ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs unter der Einnahme von Hormonen gezeigt. Heute wird nicht nur die Fehlinterpretation dieser Studie eingeräumt, sondern zahlreiche neue Untersuchungen belegen auch, dass bei vielen symptomatischen Frauen die Vorteile einer Hormontherapie die Risiken bei weitem überwiegen. Auch die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) sprach jetzt ganz offen über eine Trendwende bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden und bezieht klar eine positive Stellung zur Hormontherapie.

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Mann und Testosteron: Bei bestimmten Anzeichen lieber zum Arzt

Womöglich noch mehr als für Frauen, ist Sex für die meisten Männer ein sehr wesentlicher Bestandteil ihrer Lebensqualität. Welcher Mann träumt nicht davon, die körperliche Liebe bis ins hohe Alter zu genießen? Doch für viele Männer geht diese Rechnung nicht auf. Verschiedene Ursachen können im mittleren und höheren Alter zu Erektionsschwäche führen. Ist etwa der Wert des Männerhormons Testosteron zu niedrig, kann es neben Leistungsknick, nachlassender Körperkraft und Gewichtszunahme auch zu Libidoverlust und Potenzproblemen kommen. Die schlechte Nachricht: Ein Arztbesuch ist unumgänglich. Die gute: Betroffenen Männern kann meist einfach und unkompliziert geholfen werden.

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Natürliches Progesteron bei Zyklusstörungen

Zu kurz, zu lang, zu stark oder gar nicht? Ist der Zyklus unregelmäßig, gerät das Wohlbefinden einer Frau oft völlig aus dem Lot. Abhilfe kann in vielen Fällen eine rezeptpflichtige Therapie mit natürlichem Progesteron in Form von Weichkapseln schaffen. Nachdem diese Behandlungsmethode in anderen europäischen Ländern schon lange etabliert ist, wurde natürliches Progesteron nun auch in Deutschland für die Behandlung von Progesteronmangel-bedingten Zyklusstörungen zugelassen.

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