Schneller fit bei Erkältung und grippalem Infekt

Ob Kita, Schule oder Büro: Von Ende Oktober bis Anfang März wird in Deutschland gehustet und geschnieft. Grippale Infekte lassen sich nicht vermeiden – wohl aber ihre Ausheilung beschleunigen. Gripp-Heel® lindert die Symptome, verkürzt den Verlauf der Erkältung und sorgt dafür, dass man sich – im Vergleich mit herkömmlichen Mitteln – um bis zu drei Tage schneller wieder fit fühlt. (1)

Wechselduschen, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und eine vitaminreiche Ernährung – der Katalog empfehlenswerter Maßnahmen zur Vorbeugung von Erkältungen ist lang. Doch so sinnvoll ein gesunder Lebensstil ist und so sehr man sich auch bemühen mag – am Ende „erwischt“ es einen meist doch. Erwachsene erkälten sich etwa ein- bis zweimal pro Jahr, Kinder noch häufiger. Vor allem in der „Erkältungssaison“ – von Ende Oktober bis Anfang März – hat das Immunsystem noch mehr als sonst zu tun. Denn über 200 Erkältungserreger sind bekannt, die sich in der kalten Jahreszeit insbesondere in geschlossenen, schlecht gelüfteten Räumen tummeln. Der häufigste Übertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion, etwa durch Husten und Niesen. Sogar beim bloßen Atmen und Sprechen können ansteckende Tröpfchen entstehen. Und auch über die Hände können die Erreger in den Körper gelangen – zum Beispiel beim Händeschütteln, über Türklinken oder gemeinsam benutzte Gegenstände. Ist ein Mensch im Raum erkältet, stecken sich meist auch alle anderen an. Wer also eine Erkältung zu Hause auskuriert, tut nicht nur sich selbst etwas Gutes.

Erkältung im Schnelldurchlauf

Bettruhe und Wärme fördern die Genesung ebenso wie eine hohe Flüssigkeitsaufnahme – am besten in Form von Wasser und Tee. Zudem hat sich das natürliche Arzneimittel Gripp-Heel® bei grippalem Infekt bereits millionenfach bewährt. Das natürliche Arzneimittel lindert Erkältungssymptome wie Schleimhautentzündungen, Heiserkeit, Husten, Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen. Es regt die körpereigenen Abwehrkräfte an und wirkt antientzündlich. (2) Im Vergleich mit herkömmlichen Mitteln macht Gripp-Heel® (rezeptfrei, Apotheke) schneller wieder fit und nachhaltig gesund. (1) Dank seiner sehr guten Verträglichkeit kann das natürliche Arzneimittel auch begleitend zu einer Antibiotika-Therapie sowie bei Patienten mit Asthma, Diabetes oder Bluthochdruck angewendet werden. Es ist zudem bereits für Kinder ab sechs Jahren gut geeignet. (3)

Weitere Informationen unter www.gripp-heel.de

Quellen:
(1) Rabe A (2003) Der Allgemeinarzt 20:1522-1523
(2) Roeska K et al. Journal of Immune Based Therapies and Vaccines 2010;8(6)
(3) Fachinformation Gripp-Heel®

Bildquelle:
iStock/Ridofranz

Schwanger werden und bleiben: Warum der Kinderwunsch nur mit Progesteron in Erfüllung geht

Wenn es bei Paaren auf natürlichem Wege mit dem eigenen Baby nicht klappt, kann das viele Gründe haben. Ein nicht eben seltener ist ein Mangel an Progesteron – jenem Hormon, das im Körper der Frau vor allem für die Entstehung und den Erhalt der Schwangerschaft verantwortlich ist. Doch nicht alle Frauen verfügen von Natur aus über genügend Progesteron, weshalb auch in der Kinderwunschbehandlung Progesteron-Präparate zur Unterstützung der sogenannten Lutealphase eingesetzt werden. Bewährt hat sich dafür vor allem Progesteron in Form von Weichkapseln zur vaginalen Anwendung. So wird das für die Schwangerschaft so wichtige Schlüsselhormon direkt am Wirkort freigesetzt.

Das weibliche Sexualhormon Progesteron wird in der Lutealphase nach dem Eisprung im sogenannten Gelbkörper (Corpus luteum) gebildet. Für die Entstehung und den Erhalt einer Schwangerschaft ist das Gestagen unverzichtbar. Wie verschiedene Studien (1,2,3) zeigten, erleichtert es den männlichen Spermien das Eindringen in die Eizelle und fördert damit die Befruchtung. Zudem bereitet Progesteron nach dem Eisprung die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vor: Es regt die Durchblutung der Schleimhaut an und versorgt die Gebärmutterhöhle mit Nährstoffen.

Progesteron ist unverzichtbar für die Schwangerschaft

Progesteron nimmt wesentlichen Einfluss auf die Wehentätigkeit: Es entspannt die Muskulatur der Gebärmutter und verhindert Kontraktionen, die den Embryo abstoßen würden. Zugleich hemmt es die Produktion des wehenauslösenden Hormons CRH im Mutterkuchen (Plazenta). Dies ist ein wichtiger Aspekt zur Vorbeugung von Frühgeburten, die häufig in direktem Zusammenhang mit einem steilen CRH-Anstieg stehen. Progesteron bewahrt darüber hinaus die Eihäute der Fruchtblase vor dem Zerfall (Apoptose) und verhindert so einen vorzeitigen Blasensprung. Das Gestagen fördert die Reifung des Gebärmutterhalses (Zervix). Es wirkt einer vorzeitigen und nicht umkehrbaren Öffnung des Muttermundes – ebenfalls Zeichen für eine drohende Frühgeburt – entgegen.

Mit Progesteron leichter schwanger werden

Doch nicht alle Frauen verfügen von Natur aus über genügend Progesteron. Eine Funktionsschwäche der Eierstöcke, eine sogenannte Gelbkörperschwäche oder ausbleibende Eisprünge können zu einem Progesteronmangel führen. Frauen, deren Progesteronspiegel nach dem Eisprung zu niedrig sind, haben meist Schwierigkeiten schwanger zu werden. Spricht die frauenärztliche Untersuchung dafür, kann ein verschreibungspflichtiges Progesteron-Präparat Abhilfe schaffen. Die Weichkapseln werden in die Vagina eingeführt, wo sie bei Körpertemperatur schmelzen und das für die Schwangerschaft so wesentliche Schlüssselhormon Progesteron direkt an Ort und Stelle freisetzen.

Progesteron in der Kinderwunschbehandlung

Auch in der Kinderwunschbehandlung spielt die vaginale Zufuhr von Progesteron eine wichtige Rolle. Bei einer In-vitro-Fertilisation (IVF) werden die Eierstöcke der Frau so stimuliert, dass in ihnen mehrere Eizellen gleichzeitig reifen. Diese werden im Reagenzglas („in vitro“) mit den männlichen Spermien befruchtet. Maximal drei der Embryonen werden in die Gebärmutter übertragen. Häufig kommt es jedoch in der frühen Schwangerschaft zu einem rapiden Abfall des Progesteronspiegels während der Lutealphase. Mit fatalen Auswirkungen: Denn eine zu geringe Progesteronkonzentration gaukelt dem Gehirn vor, dass keine Befruchtung erfolgt ist. Infolgedessen wird die Monatsblutung – und damit unter Umständen auch die Abstoßung des Embryos – ausgelöst. Um einen Abort zu verhindern, erhalten Frauen deshalb bei einer Kinderwunschbehandlung in aller Regel Progesteron zur Unterstützung der Lutealphase. Weltweit bewährt hat sich die vaginale Anwendung von Progesteron-Weichkapseln. So muss das Schwangerschaftshormon nicht erst die Leber und den Verdauungstrakt passieren, sondern kann – wie von der Natur vorgesehen – seine positiven Effekte direkt an der Gebärmutter entfalten.

Quellen:
(1) Schiffer C et al. EMBO Rep. 2014 Jul;15(7):758-65
(2) Brenker C et al. EMBO J. 2012 Apri 4;31(7):1654-65
(3) Strünker T et al. Nature. 2011 Mar 17;471(7338):382-6

Bildquelle: iStock/RamonaStravert

Körperidentische Hormone für einen besseren Schlaf

Extrem belastend, aber beileibe keine Seltenheit: Etwa jede zweite Frau leidet in den Wechseljahren unter Schlafstörungen. Seit langem bekannt ist der schlaffördernde Effekt von abends eingenommenem natürlichem Progesteron, das zum Schutz der Gebärmutter von vielen Frauenärzten im Rahmen einer kombinierten Hormonersatztherapie (HRT) verordnet wird. Doch auch Östradiol kann – vor allem über die Haut angewendet – die Schlafqualität verbessern.

Sie fahren aus dem Schlaf hoch und stellen nicht selten fest: Alles ist nass. Aufstehen, Kleidung wechseln, das Bett frisch beziehen: Für manche Frauen ist das in den Wechseljahren eine Prozedur, die sich Nacht für Nacht – manchmal sogar mehrmals pro Nacht – wiederholt. Hitzewallungen und Nachtschweiß sind typische Wechseljahresbeschwerden, denn der fortschreitende Östrogenmangel bringt unter anderem das Temperaturregelzentrum des Körpers durcheinander. Die sogenannten „Hot Flushes“ dauern in der Regel etwa ein bis fünf Minuten. Im besten Falle macht sich nur ein leichtes Wärmegefühl im Körper breit, bei starker Ausprägung aber breitet sich ein plötzliches brennendes Hitzegefühl über den Oberkörper und das Gesicht aus – begleitet von Hautrötungen und heftigem Schwitzen. Klingt die „fliegende Hitze“ schließlich ab, bleiben durch den erkaltenden Schweiß auf der Hautoberfläche Kältempfinden und Schüttelfrost zurück. An Schlaf ist nach all der Aufregung meist länger nicht zu denken, der darauffolgende Tag wird nach solch schlaflosen Nächten zur Tortur.

Hormonersatztherapie lindert Hitzewallungen

Hitzewallungen und Nachtschweiß sind die Wechesljahressymptome, die Frauen meist am stärksten belasten. Die wirksamste Behandlung zur Linderung ist eine Hormonersatztherapie mit Östrogenen, mit deren Hilfe die niedrigen Hormonspiegel ausgeglichen werden. All jenen Frauen, die noch ihre Gebärmutter haben, verordnet der Frauenarzt zusätzlich eine Gestagenkomponente zum Schutz der Gebärmutterschleimhaut vor Wucherungen. Viele Experten bevorzugen aufgrund des günstigen Nutzen-Risiko-Verhältnisses die Kombination von körperidentischem bzw. bioidentischem Östradiol, das transdermal auf die Haut aufgetragen wird, und natürlichem Progesteron . Während die schlaffördernde Wirkung von Progesteron schon länger bekannt ist (1), weisen nun neuere Studienergebnisse (2) darauf hin, das auch Östradiol allein die Nachtruhe verbessert: Da nächtliche Hitzewallungen reduziert werden, hat das fast automatisch auch einen positiven Effekt auf den Schlaf. Als besonders günstig gilt transdermal angewandtes Östradiol. Der Vorteil gegenüber einer Therapie mit Tabletten: Das Östradiol wird gleichmäßig über den Tag ins Blut abgegeben, die Wirkung hält auch über Nacht an.

Mehr Informationen unter www.wechseljahre-verstehen.de

Quellen:

(1) Caufriez et al. Progesterone Prevents Sleep Disturbances and Modulates GH, TSH, and Melatonin Secretion in Post-menopausal Women. J Clin Endocrinol. 2011; 96(4): E614-23
(2) Cintron D et al. Effects of oral versus transdermal menopausal hormone treatments on self-reported sleep domains and their association with vasomotor symptoms in recently menopausal women enrolled in the Kronos Early Estrogen Prevention Study (KEEPS). Menopause 2018; 25(2): 145 – 153

Bildquelle: iStock/vesnaandjic

Hormonersatztherapie – die individuelle Behandlung bei Wechseljahresbeschwerden

Viele Frauen nehmen Abstand von einer Hormonersatztherapie aus Angst, sie könne die Gesundheit gefährden. Auslöser war die sogenannte WHI-Studie („Women’s Health Initiative“) aus dem Jahr 2002. Obwohl die Studienautoren bereits 2016 schwere Interpretationsfehler einräumten, hält sich das Vorurteil hartnäckig.

Statt einer individuellen Hormonersatztherapie (HRT) setzen immer noch viele Frauen auf Antidepressiva, Schlafmittel oder alternative Substanzen, deren Wirksamkeit nicht durch Studien gesichert ist. Oder sie versuchen, die Symptome mit einem gesunden Lebensstil in den Griff zu bekommen – was bei starken Wechseljahresbeschwerden selten Aussicht auf Erfolg hat.
Neuere Studienanalysen (1) und die Neubewertung der WHI-Studie (2) weisen darauf hin, dass eine frühe HRT in der Menopause nicht nur die Beschwerden effektiv behandelt, sondern sich auch günstig auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt. Inzwischen gibt es überzeugende Hinweise, dass die kombinierte HRT mit transdermalem Östradiol und natürlichem Progesteron eine sicherere Therapieoption zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüchen ist als die zuvor untersuchte Kombination von Östrogenen aus dem Urin trächtiger Stuten und einem synthetischen Gestagen in Form von Tabletten (3).

Trend: Maßgeschneiderte Therapie statt „Gießkannenprinzip“

Bei dieser modernen Hormonersatztherapie werden dem Körper lediglich jene Hormone zugeführt, die er selbst nicht mehr in ausreichendem Maße produziert – die Östrogene. Ging man dabei früher nach dem „Gießkannenprinzip“ vor, werden Hormone heute individuell dosiert und gezielt auf die Bedürfnisse der einzelnen Patientin abgestimmt. Frauen, die noch eine Gebärmutter haben, erhalten zusätzlich ein Gestagen wie natürliches Progesteron, das die Gebärmutterschleimhaut vor Wucherungen schützt. Der Therapie sollte immer eine gründliche Untersuchung des Frauenarztes vorausgehen. Die fachärztliche Anamnese, die Art der Hormone und die Wahl der Applikationsform minimieren Risiken und Nebenwirkungen. Beispielweise hat transdermal aufgenommenes naturidentisches Östradiol einen großen Vorteil: Da es nicht – wie Tabletten – die Leber passieren muss, bleibt das Thrombose-Risiko gering (4).

Quellen:

(1) The North American Menopause Society. The 2017 hormone therapy position statement of The North American Menopause Society. Menopause. 2017 Jul;24(7):728-753)
(2) Manson JE, et al. Menopausal hormone therapy and health outcomes during the intervention and extended poststopping phases of the Women’s Health Initiative randomized trials. JAMA. 2013;310(13):1353-68.
(3) Mueck AO. Transdermal estradiol and progesterone: The only bioidentical HRT, discussed at the NAMS 2016 annual meeting. Gynäkologische Endokrinologie. 2017;15:65-72
(4) Scarabin PY. Progestogens and venous throm-boembolism in menopausal women: an updated oral versus transdermal estrogen metaanalysis. Climacteric. 2018;21:341-5

Bildquelle: iStock/SolStock

 

Neues Infoportal für Frauen

In Deutschland gab es noch nie so viele Frauen in den Wechseljahren wie heute. Dennoch werden die Beschwerden, die diese Lebensphase mit sich bringt, häufig unterschätzt oder nicht mit den hormonellen Veränderungen des Körpers assoziiert. Das neue Online Informations-Portal www.wechseljahre-verstehen.de möchte Frauen unterstützen, beraten und aufklären – über die biologischen Vorgänge während dieser Zeit, bekannte und weniger bekannte Beschwerden bis hin zu verschiedenen Therapiemöglichkeiten. Denn Wechseljahresbeschwerden muss niemand still erdulden. Eine erfolgreiche Behandlung verbessert das Lebensgefühl deutlich.

Wechseljahre erkennen und verstehen

Das neue Informationsportal beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Thema Wechseljahre und hilft Frauen, diese Phase zu managen:

• Der Beschwerde-Navigator klärt über die vielfältigen Wechseljahressymptome und ihre Ursachen auf.
• Der Menocheck-Fragebogen dient zur optimalen Vorbereitung des Arztbesuches – einfach die 18 Fragen zu aktuellen Beschwerden und gesundheitlicher Vorgeschichte ausfüllen, ausdrucken und beim Arzt vorlegen.
• In der Rubrik Expertenrat können Frauen Fragen stellen, die von einem Experten persönlich und zeitnah beantwortet werden.
• Unter dem Punkt Therapiemöglichkeiten werden unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten erläutert – von Akupunktur bis zur modernen kombinierten Hormonersatztherapie mit transdermalem Östrogen, die als besonders risikoarm gilt (1).
• Im Passus Mein Alltag finden Frauen wichtige Tipps zu ausgewogener Ernährung, Bewegung und zur Verhütung während der Wechseljahre.

Quelle:
(1) Vinogradova Y et al. Use of hormone replacement therapy and risk of venous thromboembolism: nested case-control studies using the QResearch and CPRD databases. Nov. 2018, BMJ 2019;364:k4810

Bildquelle:
istock/shironosov

Bei Diabetes Testosteronwerte im Blick behalten

Wenn bei Männern der Bauch über die Maßen wächst, sinkt häufig der Spiegel ihres Sexualhormons Testosteron. Und das kann ernstzunehmende Folgen für die Gesundheit haben. So steigt vor allem das Risiko für Diabetes Typ 2 und das metabolische Syndrom mit Übergewicht in der Bauchregion, erhöhten Blutfett-, Blutzucker- und Blutdruckwerten deutlich an.

Hormonausgleich kann vor ernsten Folgen schützen

Tatsächlich leiden mehreren Studien zufolge bis zu 50 Prozent aller männlichen Typ-2-Diabetiker unter einem Testosteronmangel (1, 2), weil ihre Hoden nur unzureichende Mengen an Testosteron produzieren. Oft bleiben solche hormonellen Störungen zunächst unbemerkt. Wachsam werden sollten Männer, wenn sich ein Bauch vom Apfeltyp entwickelt, der Body-Mass-Index über 25 klettert und der Bauchumfang über 94 cm misst. Denn das viszerale Fett, allgemein als Bauchfett bekannt, geht oft mit einer erhöhten Insulinresistenz der Zellen einher. Diese stellt eine Vorstufe des Diabetes Typ 2 dar und ist häufig mit einem Testosteronmangel assoziiert (3).

Gemäß den Ergebnissen der „20.000er-Testosteronstudie“ leidet fast jeder zwölfte deutsche Mann zwischen 18 und 100 Jahren unter einem erheblichen Testosteronmangel. Bei nahezu jedem Vierten liegt ein mehr oder minder schwerer Testosteronmangel vor (4). Zudem litten die Männer mit erniedrigten Testosteronwerten viel häufiger an einem Diabetes als jene Männer mit Testosteronwerten im Normalbereich – das Risiko für die Entwicklung eines Diabetes war um 68 Prozent erhöht (5).

Darüber hinaus haben Diabetiker im Schnitt ein um sechs bis acht Prozent höheres Sterberisiko als Nicht-Diabetiker (6). Liegt zusätzlich ein unbehandelter Testosteronmangel vor, ist die Sterblichkeit noch höher (7). Deshalb sollten insbesondere Männer mit Diabetes Typ 2 oder viszeralem Übergewicht ihren Testosteronspiegel vom Arzt bestimmen lassen.

Testosteronmangel individuell und präzise ausgleichen
Ob ein Testosteronausgleich medizinisch notwendig ist, bestimmen Urologen oder Andrologen mithilfe eines Bluttests. Ein Testosteronmangel kann einfach und schnell mithilfe eines Testosteronpräparates, beispielsweise einem Testosteron-Gel ausgeglichen werden. Es wird großflächig auf Schultern oder Oberarmen aufgetragen und sorgt dafür, dass 24 Stunden lang gleichmäßig Testosteron in den Blutkreislauf abgegeben wird, ohne die Leber zu belasten. Ein Pumpspender ermöglicht eine präzise und individuelle Dosierung.

Mehr Informationen und einen Testosteron-Selbsttest gibt es unter www.mannvital.de

Quellen:
(1) Rao PM et al. Nat Rev Endocrinol 2013; 9: 479–493
(2) Hackett G et al. Clinical Practice 2016; 70: 244-253
(3) Ebrahimi F, Christ-Crain M. Swiss Med Wkly. 2016; 146:w14283
(4) www.mann-und-gesundheit.com/dgmg-in-den-medien/pressemitteilungen?view=document&id=132:deutsche-testosteron-studie-auf-weltniveau&catid=26:pressemitteilungen; letzter Abruf am 26.02.2019
(5) Rao PM et al. Nat Rev Endocrinol 2013; 9: 479–493
(6) www.mann-und-gesundheit.com/aktuelles/118-diabetiker-leiden-haeufig-an-einem-testosteronmangel; letzter Abruf am 26.02.2019
(7) Muraleedharan V et al. Eur J Endocrinol. 2013;169(6):725-33

Bildquelle:
istock/FredFroese

Rasante „Rallye“ statt Kopfkino

Nachtruhe ist ein paradoxer Begriff. Denn von Ruhe kann nicht die Rede sein. Gehirn, Immunsystem und Körperzellen sind während des Schlafens hochaktiv – beschäftigt mit Prozessen wie Eiweißsynthese, Zellregeneration und Neubildung von Gehirnzellen. Während sich Körper und Geist stufenweise erholen, wacht man auch immer wieder auf. Das kann vor allem für Menschen mit einem angespannten Nervenkostüm zum Problem werden.

So funktioniert gesunder Schlaf

Der menschliche Schlaf gleicht einer „Rallye“ durch fünf verschiedene Schlafstadien, die sich jede Nacht in vier bis sieben Zyklen von je etwa 90 Minuten wiederholen (1). Als besonders wichtig für die körperliche Erholung gilt der Tiefschlaf, der vor allem in der ersten Nachthälfte stattfindet. Durch die Ausschüttung von Wachstumshormon finden wichtige Reparaturprozesse auf Zellebene statt. Die emotionale Verarbeitung der Eindrücke des Tages erfolgt dagegen im Traum, dem sogenannten REM-Schlaf. Dieser ist wichtig für die Gedächtnisbildung und das Lernen. Der Begriff REM („Rapid Eye Movement“) leitet sich von den schnellen Augenbewegungen ab, die Aufschluss über die extrem hohe Gehirnaktivität geben. Die Motorik ist in diesem Schlafstadium hingegen nahezu ausgeschaltet. Auch Wach-Phasen gehören zum menschlichen Schlaf. Die sogenannten Arousals treten mit zunehmendem Alter immer häufiger auf. Je nach Alter, sind 15 bis 25 kurze Arousals von etwa drei Sekunden bzw. bis zu 20 längere Weckreaktionen im Verlauf einer Nacht normal und gesund. Meist bekommt man davon gar nichts mit und schläft sofort wieder ein.

Traumhaft leicht (zurück) in den Schlaf finden

Doch was, wenn nicht? Wenn man aufwacht und einfach nicht wieder einschlafen kann? Wenn sich statt des dringend benötigten Schlafes grüblerische Gedanken breitmachen und man von schlimmen nächtlichen Sorgen gequält wird? Abhilfe kann das natürliche Arzneimittel Neurexan® schaffen. Eine wissenschaftliche Studie (2) zeigte: Spätnachmittags oder abends angewendet, senkt die rezeptfreie Wirkstoffkombination mit Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum isovalerianicum) den Cortisolspiegel im Blut und damit das Stressempfinden. Ruhig und entspannt fällt der Übergang vom Wachstadium in den Schlaf leichter. Neurexan® ist in der Apotheke erhältlich und kann vom Arzt auf dem grünen Rezept verordnet werden. Anders als herkömmliche Schlafmittel macht es nicht benommen und verursacht keinen Hangover am nächsten Morgen.

Quellen:
(1) Weeß HG. Die schlaflose Gesellschaft, 2016
(2) Doering B et al: Life Sci. 2016 Feb 1;146:139-47

Bildquelle:
istock/YakobchukOlena

Schwindel? Nicht mit mir!

Februar 2019 ¬– Schwindel tritt mit den Jahren immer häufiger auf und bringt das Leben gehörig durcheinander. Etwa 50 bis 60 Prozent der Bundesbürger über 75 Jahren sind nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin davon betroffen (1). Es handelt sich dabei um eine nicht-repräsentative Zahl mit einer hohen Dunkelziffer. Denn vor allem viele ältere Menschen verdrängen Schwindelprobleme – und schaden damit nur sich selbst.

Mehr Stabilität und Lebensqualität im Alter

Schwindelbeschwerden sollte man nicht als normale Alterserscheinung hinnehmen. Denn unternimmt man nicht rechtzeitig etwas dagegen, kann das schlimme Folgen haben. Besonders für körperlich gebrechliche Menschen ist Schwindel fatal und bedroht massiv die Selbständigkeit. Das Problem zu ignorieren, kann zum Bumerang werden: Denn Dauerschwindel führt bei der Hälfte der Patienten innerhalb eines Jahres zum Sturz (2) und manchmal sogar zur Pflegebedürftigkeit. Das sollte niemand riskieren! Aktiv gegen Schwindel vorzugehen, ist der bessere Weg. Die erste Anlaufstelle für Betroffene und ihre Angehörigen ist der Hausarzt. Er kann ernste organische Erkrankungen als Schwindelursache aus-schließen und eine geeignete Therapie einleiten. So lässt sich Schwindel meist rasch lindern und der Gleichgewichtssinn stärken.

Schwindeltherapie – aber wie?
Vor allem für Menschen, die aufgrund verschiedener Erkrankungen mehrere Medikamente einnehmen müssen, ist Vertigoheel® das Mittel der Wahl. Das natürliche Multikomponenten-Präparat weist keine unerwünschten Wechselwirkungen auf. Es ist als einziges natürliches Arzneimittel in der hausärztlichen Leitlinie (1) zur Behandlung von Schwindel aufgeführt. Verschiedenen Studien zufolge kann es die Anzahl, Dauer und Stärke von Schwindelanfällen senken und so die Stabiliät und Lebensqualität verbessern. Der Arzt verordnet Vertigoheel® auf dem grünen Rezept, die Kosten werden von einer Reihe von Krankenkassen als freiwillige Satzungsleistung erstattet. Viele Ärzte empfehlen zudem regelmäßige „Schwindelübungen“ zur Schulung des Gleichgewichtssinnes.

Information und kostenlose Hilfe
Video-Übungsanleitungen und ein Übungsposter zum Download gibt es kostenlos im Internet unter www.schluss-mit-schwindel.de. Das Portal bietet zudem viele weitere Informationen zur den verschieden Formen und Therapiemöglichkeiten bei Schwindel.

Quellen:
(1) DEGAM-Leitlinie Nr. 17 „Akuter Schwindel in der Hausarztpraxis“
(2) Lin HW et al. Laryngoscope 2014; 124:2797-2801

Bildquelle:
iStock/tinipixels

Im Alltag die Muskeln spielen lassen

Der Bundesverband Deutscher Internisten (BDI) warnt vor den Folgen altersbedingten Muskelabbaus, der etwa ab dem 30. Lebensjahr einsetzt: „Unternimmt man nichts dagegen, gehen so rund 30 bis 50 Prozent der Muskelmasse bis zum 80. Lebensjahr schleichend verloren.“ (1) Eine schwache Muskulatur infolge von Bewegungsmangel und einseitiger Belastung bereitet jedoch meist nicht erst im hohen Alter, sondern schon viel früher Probleme. Vieles spricht dafür, mit gezieltem Training vorzubeugen: Eine belastbare Muskulatur bessert nicht nur die Haltung und das Gleichgewicht. Die sportliche Aktivität wirkt sich auch auf den Stoffwechsel aus und kann beispielsweise einer Diabetes-Erkrankung vorbeugen (2).

Dysbalancen und Überlastung vermeiden

Neben einem hausärztlichen und gegebenenfalls orthopädischen
Check-up spielt vor allem die Wahl einer geeigneten Sportart eine wichtige Rolle. Denn um langfristig „dran“ zu bleiben, muss Sport vor allem auch Spaß machen. Sowohl Sportvereine als auch Fitnessstudios, aber auch Volkshochschulen bieten meist eine breite Palette verschiedener klassischer und Trendsportarten. Wichtig ist es, alle Muskelgruppen zu mobilisieren – am besten unter Anleitung eines Trainers. Das muskuläre Zusammenspiel im menschlichen Körper folgt dem sogenannten Gegenspieler-Prinzip. Werden nicht alle Muskeln im gleichen Maße trainiert, steigt die Wahrscheinlichkeit von muskulären Dysbalancen und Fehlhaltungen, aber auch von Überlastungsbeschwerden und Verletzungen.

Bewährte Hilfe bei Muskelschmerzen

Um keine Schäden zu riskieren, sollte man bei Schmerz sofort reagieren: Das PECH-Schema Pause, Eis, Compression und Hochlagerung wirkt am besten in Kombination mit einem Salbenverband – etwa mit dem natürlichen Arzneimittel Traumeel® (rezeptfrei, Apotheke). 14 natürliche Inhaltsstoffe wie Arnika (Arnica), Zaubernuss (Hamamelis), Ringelblume (Calendula), Beinwell (Symphytum) und Sonnenhut (Echinacea) setzen an unterschiedlichen Punkten des Heilungsverlaufes an und regulieren die Entzün-dung. Der Heilungsprozess wird so beschleunigt. Traumeel® Tabletten können den heilungsfördernden Effekt zusätzlich verstärken. Bleiben die Schmerzen über längere Zeit bestehen, sollte man einen Arzt aufsuchen.

Quellen:
(1) https://www.internisten-im-netz.de/aktuelle-meldungen/aktuell/altersbedingter-muskelabbau-wird-oft-unterschaetzt.html, letzter Zugriff: 4. Januar 2019
(2) https://www.diabetesstiftung.de/11-tipps-zur-praevention, letzter Zugriff: 4. Januar 2019

Bildquelle: iStock/laflor

Gesunden Herzens durch die Wechseljahre

Der Wechsel bringt meist eine Reihe von unangenehmen Beschwerden mit sich. So leiden viele Frauen unter nächtlichen Hitzewallungen, die den Schlaf stören. Das hat nicht nur unmittelbare Folgen wie Müdigkeit und eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit. Auch das Herz- und Gefäßrisiko steigt. Um möglichst gesund durch die Wechseljahre zu kommen, empfahlen Experten bei der jüngsten Jahrestagung der Deutschen Menopause Gesellschaft (DMG) einen möglichst gesunden Lebensstil – mit ausreichend Bewegung, Lebenszufriedenheit und genügend Schlaf. Auch eine Hormonersatztherapie, die zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden verordnet wird, kann demnach positive Effekte haben.

Erhöhtes Herz-Kreislaufrisiko

Mit dem Klimakterium steigt das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen bei Frauen an. Mit der rückläufigen Produktion des Sexualhormons Östrogen verringert sich dessen herz- und gefäßschützende Wirkung. Zudem begünstigt sein Fehlen eine übermäßige Fettzunahme in der Bauchregion, die ebenfalls eine Gefahr für das Herz darstellt. Da Herz-Kreislauferkrankungen als die häufigste Todesursache von Frauen nach den Wechseljahren gelten, sollte man Herz und Gefäßen in dieser Lebensphase besondere Aufmerksamkeit schenken.

Experten raten zu einem gesunden Lebensstil

Mehr noch als in jungen Jahren kommt es in und nach den Wechseljahren auf einen gesunden Lebensstil an, wie die Experten bei der DMG-Jahrestagung betonten. Herz und Kreislauf lassen sich durch regelmäßige leichte bis moderate Bewegung stärken. Auch Zufriedenheit mit dem eigenen Leben und kleine tägliche Glücksmomente wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Ganz wichtig ist zudem ausreichend Schlaf. Denn bei Frauen mit anhaltenden Schlafstörungen und einer Schlafdauer von weniger als sieben Stunden pro Nacht haben US-Wissenschaftler (1) eine vermehrte Zunahme von Ablagerungen, also Plaques, und Verdickungen der Gefäßwände von Arterien entdeckt.

Besserer Schlaf – Schutz für Herz und Gefäße

Schlafstörungen in den Wechseljahren können hormonell bedingt sein. Die Funktion des Temperaturzentrums im Gehirn gerät durch die nachlassende Östrogenproduktion in den Eierstöcken durcheinander. Infolgedessen kommt es oft sogar mehrmals pro Nacht zu Hitzewallungen und Schweißausbrüchen. Um die gestörte Thermoregulation zu normalisieren, ist eine vom Frauenarzt verordnete Hormonersatztherapie (HRT) das wirksamste Mittel. Individuell an die persönlichen gesundheitlichen Voraussetzungen der Patientin angepasst, lindert die HRT nicht nur klimakterische Beschwerden und sorgt für eine gesunde und erholsame Nachtruhe. Sie hat laut den Experten in Frankfurt auch einen stabilisierenden Effekt auf die Herz- und Gefäßgesundheit. Fällt die Entscheidung für eine HRT, ist ein frühzeitiger Beginn wichtig – nämlich in einem Alter von unter 60 Jahren, beziehungsweise nicht später als zehn Jahre nach der letzten Regelblutung. Innerhalb dieses Zeitfensters sinkt durch die Hormonbehandlung die Gesamtsterblichkeit um 30 Prozent (2), die Häufigkeit einer koronaren Herzerkrankung verringert sich um die Hälfte.

Transdermales Östrogen und natürliches Progesteron

Von Experten besonders empfohlen wird die Anwendung von Östrogen über die Haut – etwa mit einem Hormon-Dosiergel, das einmal täglich auf Schultern oder Arme aufgetragen wird. Es ist unsichtbar und gibt seinen Wirkstoff über 24 Stunden gleichmäßig in den Blutkreislauf ab. Im Gegensatz zu Tabletten belastet die transdermale Darreichungsform nicht den Leberstoffwechsel. Das Schlaganfall-Risiko wird nicht erhöht, wie eine Studie der Universität Kopenhagen mit über 980.000 Frauen (3) zeigte. Bei Frauen, die noch eine intakte Gebärmutter besitzen, sollte das transdermale Östrogen mit natürlichem Progesteron kombiniert werden. Das körperidentische Sexualhormon schützt die Gebärmutter vor übermäßigem Zellwachstum und unkontrollierten Blutungen. Bei der Kombination von transdermalem Östrogen und natürlichem Progesteron steigt das Thrombose-Risiko nicht an im Vergleich zu Östrogen-Tabletten und einigen synthetischen Gestagenen (4).

Weitere Informationen unter www.wechseljahre-verstehen.de und www.hormontherapie-wechseljahre.de

Literatur:
(1) https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/
herzinfarkt/article/931265/-wechseljahre-schlechter-schlaf-riskant-gefaesse.html
(2) Prof. Helmut Schatz: http://blog.endokrinologie.net/weibliche-hormongabe-cochrane-analyse-3227/; H.M.P. Boardman et al.: Hormone-therapy for preventing cardiovascular disease in post-menopausal women. Cochrane Database of Systematic Reviews 2015, Art. No.: CD00229. DOI: 10.1002/14651858.CD002229.pub4.)
(3) Løkkegaard E et al. Stroke. 2017;48: 2266-2269
(4) Scarabin PY, Climacteric 2018, 21:4, 341-345, DOI: 10.1080/13697137.2018.1446931

Quelle:
Symposium „Hart aber herzlich“ im Rahmen der DMG-Jahrestagung,
23. November 2018, Frankfurt/Main.
Veranstalter: DR. KADE / BESINS Pharma GmbH, Berlin

Bildquelle: 123rf/mitarart