Mit zwölf Top-Tipps total entspannt trotz Multitasking

Telefonieren, navigieren, recherchieren, mailen… Wir schaffen es zwar spielend leicht, Kaffeetrinken und Zeitunglesen unter einen Hut zu bringen, auch Joggen und Musikhören. Aber immer dann, wenn wir bei mehreren komplexen Aufgaben gleichzeitig reagieren und entscheiden müssen, schaltet unser Gehirn im Millisekundenbereich ständig hin und her – das klappt nicht ohne Reibungsverluste.

Überforderung gar nicht erst entstehen lassen

Unter Multitasking leiden deshalb mehr Arbeitnehmer (66 Prozent) als unter großem Termin- und Leistungsdruck (60 Prozent) (1). Die ständige Informationsüberflutung fördert chronischen Stress durch die übermäßige Ausschüttung der Hormone Adrenalin und Cortisol – mit gesundheitlichen Folgen wie Überforderung, Gereiztheit, Nervosität, Schlafstörungen und Erschöpfung. Die Arbeitswissenschaft stuft Multitasking deshalb bereits als eine psychische Belastung (2) ein. Damit aus der Herausforderung in Job und Privatleben erst gar keine Überforderung entsteht, hier zwölf wirkungsvolle Tipps:

To-Do-Listen schreiben: Abends eine Liste für den nächsten Tag mit allen Tätigkeiten, Aufgaben und Terminen erstellen und nach Wichtigkeit ordnen. Konzentrationsarbeiten auf den Vormittag legen, wenn man munter und ausgeruht ist. Für jeden Punkt ein wenig mehr Zeit einplanen als eigentlich nötig.
E-Mails bündeln: Suchen Sie sich ein Zeitfenster, etwa 9 bis 9.30 Uhr, in dem Sie alle Mails bearbeiten. Empfangsordner für verschiedene Dringlichkeitsstufen, Absender, Inhalte oder Betreff-Stichworte einrichten. Und den Spamfilter scharf stellen.
Ein „Nicht-Stören-Schild“ an die Tür hängen oder auf den Schreibtisch stellen, wenn Sie mal absolute Ruhe zum Arbeiten brauchen und sich nur auf eine Sache konzentrieren wollen.
Notizzettel schreiben: Bei Arbeitsunterbrechungen schnell Zettel als Erinnerungshilfe schreiben. Dann können Sie leichter und entspannter wieder in die alte Aufgabe einsteigen.
Abwechslung einplanen: Immer wieder einfachere Tätigkeiten wie Kopieren, Aufräumen oder Kaffeeholen einschieben. Das entspannt das Gehirn.
Social Media Guide: Surfen in Social Media pro Tag fest begrenzen, zum Beispiel auf 60 Minuten zwischen 19 und 20 Uhr. Kontakte ausschließlich über den PC, nicht über das Handy laufen lassen.
Real statt virtuell: Statt in Facebook & Co. zu surfen, jeden Tag ein kleines, reales Abenteuer erleben: ein neues Café entdecken, Vögel beobachten, mit Freundinnen telefonieren oder die Stadt erkunden, statt Handy-Games zu spielen eine Runde joggen. Jedes positive persönliche Erlebnis senkt die Angst etwas zu verpassen („FOMO“ – Fear of Missing Out).
Neue Handy-Richtlinien: Zeiten einrichten, in denen man offline ist, etwa ab 21 Uhr. Zeiten nach und nach erweitern. Sprechen Sie dies mit der Familie ab. Das Schlafzimmer sollte zur Handy- und Tablet-freien Zone werden.
Nutzen Sie Entspannungstechniken: Autogenes Training, Achtsamkeits-Meditationen, progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Atemübungen bauen Multitaskingstress ab. Tipp für eine Atemübung: Aufrecht hinsetzen. Rücken, obere Schulterpartie entspannen. Augen auf einen schräg unten vor Ihnen liegenden Punkt im Raum fixieren. Drei Minuten nur über die Nase fünf Sekunden einatmen, zwei Sekunden Luft anhalten, fünf Sekunden ausatmen, zwei Sekunden Pause. Insgesamt drei Minuten.
Ruhe wirkt Wunder: Suchen Sie jeden Tag für mindestens fünf Minuten einen Raum auf, der wirklich still ist und Hintergrundgeräusche ausblendet.
Eine entspannende Wirkstoffkombination: Das natürliche Arzneimittel Neurexan® (rezeptfrei, Apotheke) aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum valerianicum) senkt den Stressspiegel nachweislich (3). Es beruhigt und entspannt, macht nicht benommen und kann deshalb schon tagsüber bei akutem Stress eingenommen werden. Es beeinträchtigt nicht die Fahrtauglichkeit und Konzentrationsfähigkeit. Am späten Nachmittag oder am frühen Abend eingenommen, fördert es das natürliche Einschlafen, ganz im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Schlafmitteln.
Duft-Therapie: Lavendel-, Jasmin- oder Rosendüfte wirken über das olfaktorische Riechsystem direkt auf die Gehirnregionen ein, die für die Verarbeitung von Gefühlen zuständig sind.

Weitere Informationen unter www.entspannung-und-beruhigung.de

Quellen:
(1) Weißbecker-Klaus: „Multitasking und Auswirkungen auf die Fehlerverarbeitung. Psychophy-siologische Untersuchung zur Analyse von Informationsverarbeitungsprozessen“, 1. Auflage, Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2014.
(2) www.bgm-ag.ch/files/bgm-ag/wissen/teamentwicklung/checklisten/bitte-nicht-stoeren.pdf
(3) Doering B et al: Effects of Neurexan in an experimental acute stress setting – An explorative double-blind study in healthy volunteers. Life Sciences.

Bild: Getty/Thinkstock/grinvalds

Intiminfektionen besser vorbeugen

 

Sie werden oft tabuisiert und betreffen doch den Großteil der weiblichen Bevölkerung: Intiminfektionen. Etwa 20 Prozent aller Frauen erkranken mindestens einmal im Leben an einer bakteriellen Vaginose und sogar rund 75 Prozent an einer Scheidenpilzinfektion. Auch immer wiederkehrende Harnwegsinfekte machen vielen Frauen zu schaffen. Schuld ist meist ein Säureungleichgewicht der Scheidenflora. Denn werden durch hormonelle Schwankungen, geschwächte Abwehrkräfte oder Medikamenteneinnahme die in der Scheide siedelnden Milchsäurebakterien zurückgedrängt, können sie den Intimbereich nicht mehr ausreichend vor krankmachenden Keimen schützen. Bereits Kleinigkeiten können dann einen Infekt auslösen. Tipps zur Stärkung der Intimgesundheit gibt es hier.

Auf einen gesunden pH-Wert achten

Frauen mit einer verstärkten Neigung zu Scheidenpilz, bakterieller Vaginose oder Harnwegsinfekten sollten in Zeiten hormoneller Schwankungen – wie etwa kurz vor oder nach der Periode, während der Schwangerschaft und Stillzeit sowie in den Wechseljahren – ein besonderes Augenmerk auf den pH-Wert ihrer Scheide legen. Denn die meisten Keime können sich nur in einem basischen Milieu vermehren und Infektionen auslösen. Zur Überprüfung des pH-Wertes gibt es Teststreifen in der Apotheke. Auch beim Frauenarzt sollte man das Thema ansprechen, da er gute Tipps zur Erhaltung der Intimgesundheit geben kann.

Monatliche Prophylaxe mit Milchsäurekur

Mit Milchsäure kann die Scheidenflora gezielt angesäuert und so der pH-Wert in den gesunden sauren Bereich gesenkt werden. Bewährt hat sich hierfür die -KadeFungin® Milchsäurekur (rezeptfrei, Apotheke). Das feuchtigkeitsspendende Gel mit pH-Wert 4,0 enthält Milchsäure, die den physiologischen pH-Wert wiederherstellt und so die Vermehrung der in der Scheide siedelnden Milchsäurebakterien fördert. Die Regenerationskur sollte an sieben aufeinanderfolgenden Tagen angewendet werden. Das Vaginalgel lässt sich mithilfe der einzeln verpackten Einmal-Applikatoren hygienisch und einfach einführen. Bei einer bekannten Neigung zu Intiminfektionen ist die monatliche Kurzzeit-Anwendung ein bewährter Prophylaxe-Tipp: Dafür zwei bis drei Tage nach der Menstruation je einen Applikator der Milchsäurekur anwenden.

Do’s und Don‘ts für eine gesunde Scheidenflora

Auch mit einigen bewussten Verhaltensmaßnahmen lässt sich die Intimgesundheit fördern. Die wichtigsten Punkte hierbei sind:
Feuchtwarmes Klima vermeiden! Denn Keime gedeihen in einem feuchtwarmen Milieu leider prächtig. Das heißt unter anderem: Wäsche aus Baumwolle bekommt der Intimgesundheit besser als Synthetikfasern, weite Hosen und Röcke sorgen für ein gesünderes Klima als hautenge Jeans, die die Luftzirkulation im Intimbereich behindern. Bei der Verwendung von Slipeinlagen ist darauf zu achten, dass diese atmungsaktiv sind. Feuchte Wäsche oder Badekleidung sollte man so rasch wie möglich wechseln. Auch Slipeinlagen, Binden und Tampons sollten regelmäßig gewechselt werden.
Keimen den Garaus machen! Handtücher und Unterwäsche bei einer akuten Infektion am besten täglich wechseln und bei mindestens 60 Grad waschen, um die Heilung nicht unnötig zu verzögern.
Auf sinnvolle Körperhygiene achten! Viele Frauen übertreiben ihren Wunsch nach Reinheit und Hygiene und schaden sich damit selbst. Denn Seifen, Duschgele und Intimdeos können die Haut reizen, die Vaginalflora beeinträchtigen und so Infektionen begünstigen. Stattdessen genügt die tägliche Reinigung des äußeren Intimbereiches mit warmem Wasser oder – maximal! – einer speziellen Intimwaschlotion mit saurem pH-Wert. Auch Scheidenspülungen sind unnötig, da sich die Vagina mithilfe des natürlichen Ausflusses selbst reinigt und von unerwünschten Keimen befreit. Frauen, die ihre Bikinizone enthaaren, sollten auf Nassrasur setzen und immer eine frische Klinge benutzen. Trockenrasur und Enthaarungscremes reizen dagegen die Haut und bieten Erregern Angriffsfläche.
Nicht verkehrt herum wischen! Aufgrund der räumlichen Nähe des Scheideneinganges zum After lässt sich nicht gänzlich vermeiden, dass Darmbakterien in die Scheide gelangen. Um die Keimbelastung so gering wie möglich zu halten, sollte man nach dem Stuhlgang darauf achten, immer von vorne nach hinten zu wischen – niemals umgekehrt!
Keine Hausmittel probieren! Immer wieder hört man zum Beispiel von Joghurt-getränkten Tampons oder gar Knoblauchzehen zur Bekämpfung einer Scheidenpilzinfektion. Erfahrene Gynäkologen warnen jedoch vor solchen „Kuren“, da sie die Scheide reizen, ihren Schutzschild beeinträchtigen und die Erkrankung noch verschlimmern können.

Viele praktische Tipps für eine gesunde Scheidenflora finden sich auch unter www.kadefungin.de

Bildquelle: Thinkstock/Getty/nd3000

Den Wechseljahren individuell begegnen

 

Die Wechseljahre sind eine Zeit des fließenden Übergangs zu einem neuen Lebensabschnitt. Die Familienplanung ist abgeschlossen, das eigene Leben rückt wieder in den Mittelpunkt und Frauen wollen es aktiv nach ihren eigenen Vorlieben gestalten. Auch von ihrem Frauenarzt und einer Therapie wünschen sie sich deshalb ein ganz individuelles Konzept.

Die persönlichen Voraussetzungen berücksichtigen

Jede Frau ist einzigartig. Ihr Erbgut macht sie so unverwechselbar, ihre Persönlichkeit, ihre Lebensgeschichte. Aber auch die ihrer Gesundheit – mit allen Krankheiten, die sie durchgemacht hat, mit den Risiken, die ihr in die Wiege gelegt wurden oder auf das Konto ihres Lebensstils gehen. Die moderne Medizin berücksichtigt diese individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse jeder einzelnen Frau mehr und mehr.

Der enge Dialog mit dem Arzt wird immer wichtiger

So gehört auch die Therapie von Wechseljahresbeschwerden mit Hormonen nach dem „Gießkannenprinzip“ ein für alle Mal der Vergangenheit an. Aussage-kräftigster diagnostischer Schritt für den Frauenarzt ist das ausführliche Gespräch mit der Patientin. Gefordert ist da nicht nur seine medizinische Erfahrung, sondern auch der individuelle Blick auf die Frau. Um den persönlichen Nutzen, aber auch die Risiken einer Hormonersatztherapie (HRT) und der passenden Darreichungsform genau einschätzen zu können, erkundigt er sich zum Beispiel nach gynäkologischen Erkrankungen wie Myomen, Endometriose oder Zysten an den Eierstöcken. Auf seiner langen Frageliste stehen auch Operationen, Fehlgeburten, Brusterkrankungen (wie Mastopathie, Brustkrebs), Vorsorgeuntersuchungen und mögliche Auffälligkeiten etwa bei Mammographie, gynäkologischer Vorsorge, Darmspiegelung oder Knochendichtemessung. Der Frauenarzt erkundigt sich wegen der gesundheitlichen Risikoeinschätzung zudem nach persönlichen Gegebenheiten wie Rauchen, Alkoholkonsum, Sport, Gewichtsveränderungen etc. Auch Erkrankungen der Patientin und nahen Verwandten sind Teil des Fragenkataloges: Zum Beispiel Blutgerinnungsstörungen, Thrombose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Leberprobleme, Osteoporose oder seelische Erkrankungen.

Hormone auf den Punkt gebracht

Die gründliche Anamnese ist essenziell für einen nachhaltigen Behandlungserfolg, fördert eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und nimmt Frauen ihre Unsicherheit im Umgang mit den Wechseljahren – laut Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK trifft das auf 48,2 Prozent (1) zu. Für die therapeutische Erfolgsquote spielen auch grundsätzliche, medizinisch fundierte Faktoren bei der Verordnung eine Rolle. So sollte die Hormonersatztherapie schon gleich zu Beginn von typischen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüchen oder Schlafstörungen verordnet werden. Getragen wird der Therapieerfolg auch von der Dauer und Art und Weise der Anwendung. Als risikoärmere Therapieoption gilt die kombinierte Hormonersatztherapie mit transdermalem Östradiol und natürlichem mikronisierten Progesteron zur oralen Einnahme.

Gut vorbereitet zum Frauenarzt

Sie haben das Gefühl, in den Wechseljahren zu sein? Mit dieser kleinen Checkliste bereiten Sie sich perfekt auf das Gespräch mit Ihrem Frauenarzt vor:
► Notieren Sie vor dem Gespräch unbefangen Ihre Beschwerden und Fragen. Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit. Es reichen auch schon Stichworte.
► Schreiben Sie vor allem auf, welche Beschwerden (etwa Hitzewallungen) Sie haben, wie stark sie sind, wann und wie oft sie am Tag auftreten.
► Machen Sie sich Notizen, wann Sie Ihre letzten Regelblutungen hatten, wie ausgeprägt sie waren, in welchem Rhythmus sie kamen etc.
► Klären Sie für sich eindeutig, ob Sie sich zukünftig völlige Blutungsfreiheit und noch eine Schwangerschaftsverhütung wünschen. Informationen für mehr Klarheit erhalten Sie über www.hormonersatztherapie-wechseljahre.de.
► Fügen Sie Ihrer Liste kurz und knapp Informationen zu Vorerkrankungen, chronischen Erkrankungen, Operationen, Medikamenten, die Sie einnehmen sowie Erkrankungen in Ihrer Familie hinzu.

Weitere Informationen unter www.hormontherapie-wechseljahre.de und www.progesteron.de

Quelle:
Symposium im Rahmen des Fortbildungskongress der Frauenärztlichen Bundesvereinigung (FOKO) 2018, 2. März 2018, Düsseldorf. Veranstalter: DR. KADE / BESINS Pharma GmbH, Berlin

Literatur:
(1) GfK-Umfrage „Wechseljahresbeschwerden“, September-Oktober 2015 unter 285 Frauen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren im Auftrag von DR. KADE / BESINS Pharma GmbH, Berlin

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