Weiblichen Schlafstörungen auf der Spur

Typisch Frau: Sorgenvolles Grübeln statt erholsamem Schlummer

Kaum ist das Licht aus, fängt die Gedankenmühle an zu rattern. Frauen schlafen im Allgemeinen schlechter als Männer. (1,2) Spätestens mit Beginn der Wechseljahre ist es mit erholsamen Nächten für die meisten dann völlig vorbei. Denn mit den Hormonspiegeln sinkt auch die Schlafqualität. Daran ändert sich auch nach den Wechseljahren nicht viel: Etwa die Hälfte aller Frauen über 60 leidet unter Schlafstörungen.

Frauen beurteilen ihren Schlaf subjektiv schlechter als Männer, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage ergab. Im Alter zwischen 60 und 69 Jahren klagt beinahe die Hälfte der Frauen, aber nur knapp ein Drittel der Männer über Schlafstörungen. Ausgeglichener ist dieses Verhältnis erst zwischen 70 und 79 Jahren, wenn die Schlafprobleme der Männer altersbedingt zunehmen (40 Prozent). (2)

Stress und Sorgen kosten vielen Frauen den Schlaf

Während sehr junge Frauen allenfalls im Zusammenhang mit ihrer Menstruation oder einer Schwangerschaft unruhige Nächte erleben, leiden nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) bereits 20 Prozent der 38-jährigen Frauen unter Schlafstörungen. (3) Emotionale Belastungen spielen hierbei eine bedeutende Rolle — etwa die Doppelbelastung durch Beruf und Familie, unter der viele Frauen in dieser Lebensphase stehen. Sorgen, Gedanken und Aufregung über wichtige Ereignisse sind mit die häufigsten Ursachen für schlechten Schlaf. (2) Insbesondere Frauen grübeln nachts häufig über familiäre oder berufliche Probleme und können vor Sorge nicht einschlafen.

Hormonelle Achterbahn macht auch nachts nicht Halt

Unabhängig vom Geschlecht, verändert sich der Schlaf im Lauf des Lebens. So werden altersbedingt die Tiefschlafphasen kürzer und die Schlaftiefe nimmt ab. Doch Frauen machen zusätzlich auch hormonelle Veränderungen zu schaffen. Das vom weiblichen Körper produzierte Hormon Progesteron besitzt eine schlafanstoßende und beruhigende Wirkung. Geht jedoch zu Beginn des Klimakteriums der Progesteronspiegel zurück, schlafen Frauen weniger tief und wachen während der Nacht öfter auf. Sinkt schließlich auch der Östrogenspiegel, stellen sich oft auch Hitzewallungen und Schweißausbrüche ein. Frauen, die mehrmals pro Nacht schweißüberströmt und mit Herzrasen aufwachen, leiden nicht selten auch am nächsten Tag noch unter den Folgen: Tagesschläfrigkeit betrifft nach DGSM-Angaben rund 33 Prozent der Frauen (3) — gepaart mit erhöhter Gereiztheit und einem Gefühl der Überforderung. Experten warnen, dass schlechter Schlaf in dieser Lebensphase auch zu Depressionen führen kann.

Besser schlafen in den Wechseljahren

  • Zucker, Alkohol und scharfe Gewürze begünstigen Hitzewallungen und sollten daher gemieden werden.
  • Im Schlafzimmer auf eine angenehm kühle Raumtemperatur achten.
  • Bettwäsche aus kühler Baumwolle sorgt für mehr Wohlbefinden. Mehrere dünne Decken erlauben eine individuelle „Klimatisierung“.
  • Bei starken Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Menopausale Schlafapnoe bleibt oft unerkannt

Auch nach der Menopause empfinden viele Frauen ihre Nachtruhe als nicht erholsam. Der Schlaf ist leichter als in jüngeren Jahren und wird häufiger unterbro-chen, was oft erhöhte Tagesmüdigkeit zur Folge hat. Auch alterstypische Erscheinungen wie verstärkter Harndrang oder Schmerzen können zu häufigem nächtlichem Erwachen führen und so die Schlafqualität beeinträchtigen. Viele Frauen leiden nach dem Klimakterium zudem unter Schlafapnoe. Gemeint sind Atmungsstörungen während des Schlafes, die sich mit Schnarchgeräuschen bemerkbar machen und durch Übergewicht sowie Bewegungsmangel begünstigt werden. Weil Frauen ihr Schnarchen beim Arztbesuch häufig nicht thematisieren, wird eine Schlafapnoe oft nicht erkannt. Stattdessen werden Erschöpfung und Abgespanntheit sehr häufig mit einer Depression in Zusammenhang gebracht.

Mit natürlichen Mitteln entspannt schlafen

Auch im Alter spielen die seelische Verfassung und das Nervenkostüm eine wichtige Rolle für die Schlafqualität von Frauen. So können auch kleinere Sorgen und Probleme zu nächtlichen Grübeleien und Schlafstörungen führen. Um mit innerer Unruhe und nervöser Anspannung besser umgehen zu können, hat sich das natürliche Arzneimittel Neurexan® (rezeptfrei in der Apotheke) bewährt. Die einzigartige Wirkstoffformel vereint Extrakte aus Blüten und Blättern der Passionsblume (Passiflora incarnata), blühendem Hafer (Avena sativa), getrocknetem Kaffeesamen (Coffea arabica) in homöopathischer Dosierung mit der Wirkkraft von Kristallen eines Wirkstoffes, der in der Baldrianwurzel enthalten ist (Zincum isovalerianicum). Abends eingenommen, verhilft es zu einer erholsamen Nachtruhe. Bei Gereiztheit und Überforderung während des Tages beruhigt und ent-spannt es rasch — ohne aber die Aufmerksamkeit und das Konzentrationsver-mögen zu beeinträchtigen.

Bei langfristigen Problemen ärztlichen Rat einholen

Wichtig in jedem Lebensalter: Bleiben Schlafstörungen über vier Wochen oder länger bestehen, sollten Frauen einen Arzt aufsuchen. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.entspannung-und-beruhigung.de

Quellen: 
(1) Bundesgesundheitsblatt Nr. 56:740-748, deutsche DEGS1 Studie des Robert-Koch-Instituts: „Häufigkeit und Verteilung von Schlafproblemen und Insomnie in der deutschen Erwachsenenbevölkerung“, DOI 10.1007/s00103-013-1689-2;2013
(2) Forsa-Umfrage: „Wie gut schläft Deutschland? Eine Umfrage über gesunden und unge-sunden Schlaf“ im Auftrag der Knappschaft, 2016
(3) Patientenratgeber der Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM): „Der Schlaf von Frauen“, 2011

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