Gesunder Stoffwechsel, stabile Knochen – positive Nebeneffekte der Hormontherapie

Um Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche zu lindern, ist eine Hormonersatztherapie (HRT) nach wie vor der effektivste Weg. „On top“ kann der hormonelle Ausgleich einen positiven Zusatznutzen für die Stoffwechselgesundheit und die Stabilität von Knochen und Gelenken haben.

Das Körpergewicht ist nicht nur eine Frage der Schönheit. Denn mit Übergewicht gehen häufig auch gesundheitliche Probleme einher – etwa eine Unempfindlichkeit gegenüber dem Hormon Insulin, das den Blutzuckerspiegel regelt. Dies ist häufig die Vorstufe einer Diabetes-Typ-2-Erkrankung, die auch zum metabolischen Syndrom führen kann. Die große Sorge vieler Frauen, in den Wechseljahren an Gewicht zuzunehmen, ist daher nicht als unbedeutend von der Hand zu weisen – wohl aber der weit verbreitete Glaube, Hormone machen dick. Denn genau das Gegenteil ist der Fall. Wie eine aktuelle Studie mit mehr als 1.000 Frauen in der Schweiz ergab, bewirkt die Anwendung einer Hormonersatztherapie eine Senkung des Body-Mass-Index (BMI) und des Körpergewichts. (1)

Risiko für Diabetes und Knochenbrüche sinkt

Der positive Zusatznutzen, den eine HRT auf den Stoffwechsel und das Körpergewicht haben kann, ist heute gut belegt. So kann im Rahmen der HRT verordnetes Östradiol das Diabetes-Risiko um bis zu 30 Prozent senken. (2) Es erhöht die Insulinempfindlichkeit und kurbelt so die Energie- und Fettverbrennung an. (2) Auch der Appetit wird gebremst. Auf die wirksame Linderung klimakterischer Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüchen durch eine vom Arzt verordnete Hormonersatztherapie muss daher keine Frau verzichten.
Auch die Knochen und Gelenke profitieren – und das nicht nur von einem gesunden Körpergewicht. Durch den Östrogenrückgang in den Wechseljahren kann es bei Frauen zu einem verstärkten Abbau an Knochenmasse und Entmineralisierung kommen (Osteoporose). Dann kann eine HRT mit über die Haut angewendetem körperidentischem Östradiol erwiesenermaßen positiven Einfluss auf die Knochenstabilität nehmen. Eine Studie zeigte: Die Häufigkeit von Knochenbrüchen sank unter transdermaler HRT um 25 Prozent. (3)

Östradiol am besten über die Haut anwenden

Die transdermale Hormontherapie genießt bei erfahrenen Frauenärzten ein hohes Ansehen. Bevorzugt körperidentisches Östradiol wird – etwa als Dosiergel  – einmal täglich auf die Haut von Armen oder Schultern aufgetragen und von hier über 24 Stunden gleichmäßig ins Blut abgegeben. Ein Vorteil ist die einfache Dosierbarkeit. Die benötigte Gelmenge kann in Rücksprache mit dem Frauenarzt kurzfristig angepasst werden. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigten, dass die transdermale Anwendung von Östradiol die wohl sicherste HRT-Variante hinsichtlich des Schlaganfall- und Herzkreislaufrisikos ist. (4,5) Auch das Thromboserisiko steigt, anders als bei Tabletten, unter Anwendung von Östradiol über die Haut nicht an. (6) Als besonders günstig gilt unter Experten die Kombination mit natürlichem Progesteron. Das stoffwechselneutrale Gestagen schützt die noch vorhandene Gebärmutter vor Wucherungen, hat jedoch keinen negativen Einfluss auf die Gefäße und wird als brustfreundlicher eingestuft als synthetische Gestagene.

Mehr Informationen unter www.wechseljahre-verstehen.de

Quellen: (1) Papadakis GE et al. J Clin Endocrinol Metab 2018; 103: 1948-1957 | (2) Salpeter SR et al. (2006). Diabetes Obes Metab; 8:538 | (3) Cauley J et al. (2003). JAMA, 290(13):1729-38 | (4) Simon JA et al., 2016. Menopause; 23(6):600 | (5) Canonico M et al., 2016. Stroke, 47(7):1734-41 | (6) Scarabin PY, Climacteric 2018; 21(4):341

Bildnachweis: iStock_ChesiireCat

Jubiläum 10 Jahre MKdW: Meisterwerke von der Romantik bis zur Moderne

Die Nordseeinsel Föhr darf sich eines weltweit einzigartigen Kunstjuwels rühmen. Vor genau zehn Jahren eröffnete hier das Museum Kunst der Westküste – von seinen Freunden, Förderern und Mäzenen sowie den Inselbewohnern auch liebevoll „MKdW“ genannt. Das Museum liegt in Alkersum, einem der ältesten Dörfer der Insel Föhr – und damit in einer Region, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Schon seine Architektur ist ein Kunstwerk und wurde mit einer Reihe von internationalen Preisen ausgezeichnet. In seinem Inneren lockt das MKdW mit 900 m² Ausstellungsfläche und einem unverwechselbaren musealen Konzept. Die hochkarätige Sammlung mit ihren mittlerweile über 800 Kunstwerken zum Thema „Meer und Küste“ sowie die bis heute 75 thematisch spannenden Wechselausstellungen begeistern und berühren Gäste aus aller Welt. Das MKdW verzeichnet seit seiner Eröffnung am 31. Juli 2009 jährlich konstant hohe Besucherzahlen im Bereich von bis zu 42.000 Gästen jährlich und leistet damit auch einen entscheidenden Beitrag zur kulturtouristischen Entwicklung des Landes Schleswig-Holstein. Zum Jubiläum wurden zwei herausragende Ausstellungen kuratiert: 10 Jahre MKdW – Meisterwerke
(1. August 2019 bis 12. Januar 2020) sowie 10 Jahre MKdW – Contemporary (16. Juli 2019 bis 12. Januar 2020).

Dass das auf der idyllischen Insel Föhr gelegene Museum Kunst der Westküste ein so globaler Erfolg werden würde, ahnte bei der Eröffnung 2009 im Beisein Ihrer Majestäten, Königin Margarethe II. von Dänemark und Königin Ashi Sangay Choden Wangchuk von Bhutan, wohl niemand. Gestiftet wurde das Museum Kunst der Westküste von Prof. Dr. h.c. mult. Frederik Paulsen. Die Vorfahren des schwedischen Unternehmers, Forschers und Philanthropen stammten aus Alkersum. Von ihnen hat Paulsen die tief empfundene Liebe zum Land und zum Meer geerbt, die ihn die unvergleichliche Sammlung Kunst der Westküste zusammentragen ließ. Mit dem MKdW schuf sein Stifter mitten in der Nordsee einen „kulturellen Leuchtturm“, der weit über Schleswig-Holstein und Deutschland hinaus strahlt.

Auch nach zehn Jahren konstant hohe Besucherresonanz

Zehn Jahre nach seiner Eröffnung genießt das MKdW nicht nur in der deutschen Kunstszene ein ausgezeichnetes Ansehen, sondern hat auch international einen exzellenten Ruf erlangt: Es fehlt in keinem wichtigen Museumsführer und gilt weltweit als eine der feinsten Adressen für Kunstliebhaber. Die herausragende Stammsammlung Kunst der Westküste umfasst – nach dem Start mit rund 450 Arbeiten – mittlerweile weit mehr als 800 Gemälde und Grafiken aus der Zeit von 1830 bis 1930. Sie alle changieren rund um das Thema „Meer und Küste“ entlang der Nordsee-Anrainerstaaten Norwegen, Dänemark, Deutschland und die Niederlande. Es zählen Werke berühmter Maler wie Edvard Munch, Piet Mondrian, Max Liebermann, Peder Severin Krøyer und Emil Nolde dazu – sowie außergewöhnliche Werke zeitgenössischer Künstler wie Jochen Hein, Anja Jensen, Denis Rouvre, Mila Teshaieva oder Thomas Wrede. Zudem präsentiert das MKdW jährlich bis zu acht erstklassige Wechselausstellungen. In der Regel kann man zeitgleich drei Ausstellungen erleben. Jährlich verzeichnet das MKdW rund 42.000 Besucher – ein gewaltiges Interesse angesichts der eher überschaubaren Bevölkerungsdichte der Insel (ca. 8.300 Einwohner) und des Dorfes Alkersum (ca. 430 Einwohner).

Ein Jahrhundert Malerei im Dialog mit zeitgenössischen Fotografien

Zu seinem zehnjährigen Bestehen zeigt das MKdW zwei Jubiläumsschauen, die inhaltlich miteinander verknüpft sind. Die Ausstellung 10 Jahre MKdW – Meisterwerke korrespondiert zu der Ausstellung zeitgenössischer Kunst: 10 Jahre MKdW – Contemporary.
Die Schau 10 Jahre MKdW – Meisterwerke steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Sie umfasst knapp 100 bedeutsame Kunstwerke aus der Stammsammlung des MKdW, bereichert um rund 50 herausragende Exponate aus bedeutenden nationalen und internationalen Museen und Privatsammlungen. Wertvolle Leihgaben kommen unter anderem aus dem Statens Museum for Kunst Kopenhagen, den Skagens Kunstmuseer, der Berliner Nationalgalerie, dem Gemeentemuseum Den Haag, der Kunsthalle Hamburg und dem Nordnorsk Kunstmuseum, Tromsø . Viele der eigens angereisten Exponate werden das erste Mal in Deutschland zu sehen sein.
Unter dem Titel 10 Jahre MKdW – Contemporary versammeln sich vier spannende fotografische Positionen. Gezeigt werden Werke von Anja Jensen (Deutschland), Joakim Eskildsen (Dänemark), Mette Tronvoll (Norwegen) und Ellen Kooi (Niederlande). Die vier Künstler aus jenen Ländern der Westküste, denen sich das MKdW programmatisch verschrieben hat, treten mit ihren Arbeiten sinnfällig in den Dialog zur Malerei und Grafik der Sammlung von der Romantik bis zur Moderne.

Die beiden Jubiläumsausstellungen 10 Jahre MKdW – Meisterwerke
(ab 1. August) und 10 Jahre MKdW – Contemporary (ab 16. Juli) werden bis 12. Januar 2020 zu folgenden Zeiten zu sehen sein:

Bis 31. Oktober 2019: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr; Montag geschlossen.
1. November bis 22. Dezember 2019: Dienstag bis Sonntag 12-17 Uhr; Montag geschlossen.
27. Dezember 2019 bis 12. Januar 2020: 10-17 Uhr.
Schließzeiten: 24. bis 26. Dezember 2019, 6. Januar 2020.
Sonderöffnungszeiten: 30./31. Dezember 2019, 1. Januar 2020 – jeweils von 10 bis 17 Uhr.

www.mkdw.de

Bildquelle: Museum Kunst der Westküste

Kunst im Dialog: Der Bildungsauftrag des Museums Kunst der Westküste

Kulturelle Institutionen können Leidenschaft wecken und sich fortentwickeln, wenn Menschen an sie glauben und sie unterstützen. Dafür ist das Museum Kunst der Westküste im idyllischen Dörfchen Alkersum auf der Nordseeinsel Föhr seit nunmehr zehn Jahren ein exzellentes Beispiel. Dank des starken privaten Engagements eines größer werdenden Kreises von Freunden, Förderern und Mäzenen (FFM) gelingt es dem gemeinnützigen Museum nicht nur, außergewöhnliche Ausstellungen zum Thema „Meer und Küste“ zu präsentieren. Es leistet obendrein überzeugende Bildungs- und Vermittlungsarbeit und erfüllt einen wichtigen Forschungsauftrag. Das museale Programm begeistert kunstinteressierte Gäste aus der ganzen Welt und ermöglicht allen Altersstufen einen neuen, individuellen Zugang zu Kunst, Kreativität und Ästhetik.

Im Rahmen von Wechselausstellungen lässt das MKdW klassische und zeitgenössische Kunst in einen fruchtbaren Dialog treten – so auch mit den Jubiläumsausstellungen 10 Jahre MKdW – Meisterwerke (1. August 2019 bis
12. Januar 2020) und 10 Jahre MKdW – Contemporary (16. Juli 2019 bis
12. Januar 2020). Neben dem exzellenten Ausstellungsprogramm nimmt das MKdW auch einen wichtigen Bildungs- und Forschungsauftrag wahr.

Artist-in-Residence-Programm fördert den künstlerischen Austausch

Das MKdW fördert die wissenschaftliche Arbeit und steht in engem Kontakt zu Künstlern, Sammlern, Museen, Galeristen und Institutionen. So bietet das Museum im Rahmen seines Artist-in-Residence-Programms internationalen Künstlern, deren individuelles Schaffen Parallelen zur Ausrichtung des MKdW aufweist, die Möglichkeit zu einem Inspirations- und Arbeitsaufenthalt auf der Insel Föhr. In unmittelbarer Entfernung zum Museum steht den „Artists in Residence“ die Hälfte eines Friesen-Doppelhauses als Wohnung und Atelier zur Verfügung. Zu den hier entstehenden Arbeiten macht das MKdW keinerlei Vorgaben – die Künstler sollen ihre Kreativität frei entfalten dürfen. Gelegentlich kann ein Werk angekauft werden oder es entsteht eine Ausstellung aus den auf Föhr entstandenen Arbeiten, sei es als Einzel- oder innerhalb einer Gruppenausstellung. Beispiele sind die Ausstellungen „Jochen Hein und die Sammlung Kunst der Westküste“, „Mila Teshaieva – Die Insel“ oder „Susanne Kessler – Odissea“.

Führungen, Artist Talks und Kunstwerkstatt ermöglichen den Zugang zur Kunst

Das MKdW setzt sich dafür ein, dass Kunst und ästhetische Erziehung einen hohen Stellenwert im gesellschaftlichen Bewusstsein erhalten. Regelmäßig finden wissenschaftliche Führungen für alle Altersklassen statt – auch private Rundgänge können vereinbart werden. Neben anderen Höhepunkten stehen regelmäßig Gespräche mit zeitgenössischen Künstlern auf dem Programm. Das MKdW brachte 2018 außerdem als erstes Museum in Deutschland Kunst und Meditation zusammen: In der Veranstaltungsreihe „Mindful Moments – Kunst und Meditation“ wird den Gästen Kunst auf eine andere, besondere Weise nahegebracht. Das MKdW lädt, um auch „musealen Neulingen“ den Zugang zu erleichtern, jährlich zum Internationalen Museumstag im Mai, zum Museumsgeburtstag im Juli sowie zur Museumsnacht am Freitag vor dem 1. Advent bei freiem oder reduziertem Eintritt ein.
Um speziell Kinder und Jugendliche für Kreativität und Kunst zu begeistern sowie Kunst erlebbar zu machen, gibt es eine eigene, große Kunstwerkstatt. Spannende Workshops, Aktionen und Projekte für verschiedene Altersstufen bieten den jungen Menschen Raum zum themenbezogenen Erfahren und Ausprobieren – eine echte Schule des Sehens und Entdeckens. Viele Kooperationen wurden auf der Insel, auf Amrum und dem nahen Festland aufgebaut. Alle Kindergärten und Schulen von Föhr und Amrum besuchen mit ihren Gruppen und Klassen jede Ausstellung und nehmen an Workshops teil. Aus diesem Engagement für junge Menschen heraus entstand auch die Einrichtung einer Stelle „Freiwilliges Soziales Jahr Kultur“. Jedes Jahr wird auf diese Weise ein weiteres besonderes Projekt realisiert. Literatur, Film, Geschichte, Tanz, Modedesign, Bildhauerei und andere sind Medien, denen man sich im Kontext mit den Ausstellungen zuwendet.
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben im MKdW freien Eintritt. Das Museum verfügt über einen großen, lichtdurchfluteten Raum – den Hygge-Raum, in dem sich Kinder und Jugendliche aufhalten können, um zu entspannen, zu spielen und zu malen.

Als „Freund“ die Kunst der Westküste noch intensiver erleben

Ohne Unterstützung wäre ein so breites Engagement nicht möglich. Der große Kreis von Freunden, Förderern und Mäzenen (FFM) stellt eine wichtige Säule des gemeinnützigen Stiftermuseums dar und leistet durch finanzielle Unterstützung, persönliche Kontakte, Kooperationen oder Expertise einen wichtigen Beitrag zur Museumsarbeit. So konnte in diesem Jahr beispielsweise der Katalog zur Ausstellung 10 Jahre MKdW – Meisterwerke von den Freunden, Förderern und Mäzenen finanziert werden.
Gegen einen Jahresbeitrag von 100 Euro (Paare 150 Euro) können Kunstinteressierte „Freund“, ab 500 Euro „Förderer“ und ab 2.500 Euro „Mäzen“ des Museums Kunst der Westküste werden und von vielen Vergünstigungen – wie dem freien Eintritt ins Museum Kunst der Westküste, Einladungen zu Sonderveranstaltungen und der Möglichkeit zur Teilnahme an den vom Haus selbst organisierten Kunstreisen (mit Zielen wie Oslo, Kopenhagen, Amsterdam, Biennale Venedig, Documenta, Skulptur Projekte Münster) – profitieren.

Die beiden Jubiläumsausstellungen 10 Jahre MKdW – Meisterwerke
(ab 1. August) und 10 Jahre MKdW – Contemporary (ab 16. Juli) werden bis
12. Januar 2020 zu folgenden Zeiten zu sehen sein:

Bis 31. Oktober 2019: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr; Montag geschlossen.
1. November bis 22. Dezember 2019: Dienstag bis Sonntag 12-17 Uhr; Montag geschlossen.
27. Dezember 2019 bis 12. Januar 2020: 10-17 Uhr.
Schließzeiten: 29. bis 31. Juli, 24. bis 26. Dezember 2019, 6. Januar 2020.
Sonderöffnungszeiten: 30./31. Dezember 2019, 1. Januar 2020 – jeweils von 10 bis 17 Uhr.

www.mkdw.de

Bildquelle: Gerhard Kassner/Museum Kunst der Westküste (MKdW)

Schneller fit bei Erkältung und grippalem Infekt

Ob Kita, Schule oder Büro: Von Ende Oktober bis Anfang März wird in Deutschland gehustet und geschnieft. Grippale Infekte lassen sich nicht vermeiden – wohl aber ihre Ausheilung beschleunigen. Gripp-Heel® lindert die Symptome, verkürzt den Verlauf der Erkältung und sorgt dafür, dass man sich – im Vergleich mit herkömmlichen Mitteln – um bis zu drei Tage schneller wieder fit fühlt. (1)

Wechselduschen, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und eine vitaminreiche Ernährung – der Katalog empfehlenswerter Maßnahmen zur Vorbeugung von Erkältungen ist lang. Doch so sinnvoll ein gesunder Lebensstil ist und so sehr man sich auch bemühen mag – am Ende „erwischt“ es einen meist doch. Erwachsene erkälten sich etwa ein- bis zweimal pro Jahr, Kinder noch häufiger. Vor allem in der „Erkältungssaison“ – von Ende Oktober bis Anfang März – hat das Immunsystem noch mehr als sonst zu tun. Denn über 200 Erkältungserreger sind bekannt, die sich in der kalten Jahreszeit insbesondere in geschlossenen, schlecht gelüfteten Räumen tummeln. Der häufigste Übertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion, etwa durch Husten und Niesen. Sogar beim bloßen Atmen und Sprechen können ansteckende Tröpfchen entstehen. Und auch über die Hände können die Erreger in den Körper gelangen – zum Beispiel beim Händeschütteln, über Türklinken oder gemeinsam benutzte Gegenstände. Ist ein Mensch im Raum erkältet, stecken sich meist auch alle anderen an. Wer also eine Erkältung zu Hause auskuriert, tut nicht nur sich selbst etwas Gutes.

Erkältung im Schnelldurchlauf

Bettruhe und Wärme fördern die Genesung ebenso wie eine hohe Flüssigkeitsaufnahme – am besten in Form von Wasser und Tee. Zudem hat sich das natürliche Arzneimittel Gripp-Heel® bei grippalem Infekt bereits millionenfach bewährt. Das natürliche Arzneimittel lindert Erkältungssymptome wie Schleimhautentzündungen, Heiserkeit, Husten, Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen. Es regt die körpereigenen Abwehrkräfte an und wirkt antientzündlich. (2) Im Vergleich mit herkömmlichen Mitteln macht Gripp-Heel® (rezeptfrei, Apotheke) schneller wieder fit und nachhaltig gesund. (1) Dank seiner sehr guten Verträglichkeit kann das natürliche Arzneimittel auch begleitend zu einer Antibiotika-Therapie sowie bei Patienten mit Asthma, Diabetes oder Bluthochdruck angewendet werden. Es ist zudem bereits für Kinder ab sechs Jahren gut geeignet. (3)

Weitere Informationen unter www.gripp-heel.de

Quellen:
(1) Rabe A (2003) Der Allgemeinarzt 20:1522-1523
(2) Roeska K et al. Journal of Immune Based Therapies and Vaccines 2010;8(6)
(3) Fachinformation Gripp-Heel®

Bildquelle:
iStock/Ridofranz

Schwanger werden und bleiben: Warum der Kinderwunsch nur mit Progesteron in Erfüllung geht

Wenn es bei Paaren auf natürlichem Wege mit dem eigenen Baby nicht klappt, kann das viele Gründe haben. Ein nicht eben seltener ist ein Mangel an Progesteron – jenem Hormon, das im Körper der Frau vor allem für die Entstehung und den Erhalt der Schwangerschaft verantwortlich ist. Doch nicht alle Frauen verfügen von Natur aus über genügend Progesteron, weshalb auch in der Kinderwunschbehandlung Progesteron-Präparate zur Unterstützung der sogenannten Lutealphase eingesetzt werden. Bewährt hat sich dafür vor allem Progesteron in Form von Weichkapseln zur vaginalen Anwendung. So wird das für die Schwangerschaft so wichtige Schlüsselhormon direkt am Wirkort freigesetzt.

Das weibliche Sexualhormon Progesteron wird in der Lutealphase nach dem Eisprung im sogenannten Gelbkörper (Corpus luteum) gebildet. Für die Entstehung und den Erhalt einer Schwangerschaft ist das Gestagen unverzichtbar. Wie verschiedene Studien (1,2,3) zeigten, erleichtert es den männlichen Spermien das Eindringen in die Eizelle und fördert damit die Befruchtung. Zudem bereitet Progesteron nach dem Eisprung die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vor: Es regt die Durchblutung der Schleimhaut an und versorgt die Gebärmutterhöhle mit Nährstoffen.

Progesteron ist unverzichtbar für die Schwangerschaft

Progesteron nimmt wesentlichen Einfluss auf die Wehentätigkeit: Es entspannt die Muskulatur der Gebärmutter und verhindert Kontraktionen, die den Embryo abstoßen würden. Zugleich hemmt es die Produktion des wehenauslösenden Hormons CRH im Mutterkuchen (Plazenta). Dies ist ein wichtiger Aspekt zur Vorbeugung von Frühgeburten, die häufig in direktem Zusammenhang mit einem steilen CRH-Anstieg stehen. Progesteron bewahrt darüber hinaus die Eihäute der Fruchtblase vor dem Zerfall (Apoptose) und verhindert so einen vorzeitigen Blasensprung. Das Gestagen fördert die Reifung des Gebärmutterhalses (Zervix). Es wirkt einer vorzeitigen und nicht umkehrbaren Öffnung des Muttermundes – ebenfalls Zeichen für eine drohende Frühgeburt – entgegen.

Mit Progesteron leichter schwanger werden

Doch nicht alle Frauen verfügen von Natur aus über genügend Progesteron. Eine Funktionsschwäche der Eierstöcke, eine sogenannte Gelbkörperschwäche oder ausbleibende Eisprünge können zu einem Progesteronmangel führen. Frauen, deren Progesteronspiegel nach dem Eisprung zu niedrig sind, haben meist Schwierigkeiten schwanger zu werden. Spricht die frauenärztliche Untersuchung dafür, kann ein verschreibungspflichtiges Progesteron-Präparat Abhilfe schaffen. Die Weichkapseln werden in die Vagina eingeführt, wo sie bei Körpertemperatur schmelzen und das für die Schwangerschaft so wesentliche Schlüssselhormon Progesteron direkt an Ort und Stelle freisetzen.

Progesteron in der Kinderwunschbehandlung

Auch in der Kinderwunschbehandlung spielt die vaginale Zufuhr von Progesteron eine wichtige Rolle. Bei einer In-vitro-Fertilisation (IVF) werden die Eierstöcke der Frau so stimuliert, dass in ihnen mehrere Eizellen gleichzeitig reifen. Diese werden im Reagenzglas („in vitro“) mit den männlichen Spermien befruchtet. Maximal drei der Embryonen werden in die Gebärmutter übertragen. Häufig kommt es jedoch in der frühen Schwangerschaft zu einem rapiden Abfall des Progesteronspiegels während der Lutealphase. Mit fatalen Auswirkungen: Denn eine zu geringe Progesteronkonzentration gaukelt dem Gehirn vor, dass keine Befruchtung erfolgt ist. Infolgedessen wird die Monatsblutung – und damit unter Umständen auch die Abstoßung des Embryos – ausgelöst. Um einen Abort zu verhindern, erhalten Frauen deshalb bei einer Kinderwunschbehandlung in aller Regel Progesteron zur Unterstützung der Lutealphase. Weltweit bewährt hat sich die vaginale Anwendung von Progesteron-Weichkapseln. So muss das Schwangerschaftshormon nicht erst die Leber und den Verdauungstrakt passieren, sondern kann – wie von der Natur vorgesehen – seine positiven Effekte direkt an der Gebärmutter entfalten.

Quellen:
(1) Schiffer C et al. EMBO Rep. 2014 Jul;15(7):758-65
(2) Brenker C et al. EMBO J. 2012 Apri 4;31(7):1654-65
(3) Strünker T et al. Nature. 2011 Mar 17;471(7338):382-6

Bildquelle: iStock/RamonaStravert

Körperidentische Hormone für einen besseren Schlaf

Extrem belastend, aber beileibe keine Seltenheit: Etwa jede zweite Frau leidet in den Wechseljahren unter Schlafstörungen. Seit langem bekannt ist der schlaffördernde Effekt von abends eingenommenem natürlichem Progesteron, das zum Schutz der Gebärmutter von vielen Frauenärzten im Rahmen einer kombinierten Hormonersatztherapie (HRT) verordnet wird. Doch auch Östradiol kann – vor allem über die Haut angewendet – die Schlafqualität verbessern.

Sie fahren aus dem Schlaf hoch und stellen nicht selten fest: Alles ist nass. Aufstehen, Kleidung wechseln, das Bett frisch beziehen: Für manche Frauen ist das in den Wechseljahren eine Prozedur, die sich Nacht für Nacht – manchmal sogar mehrmals pro Nacht – wiederholt. Hitzewallungen und Nachtschweiß sind typische Wechseljahresbeschwerden, denn der fortschreitende Östrogenmangel bringt unter anderem das Temperaturregelzentrum des Körpers durcheinander. Die sogenannten „Hot Flushes“ dauern in der Regel etwa ein bis fünf Minuten. Im besten Falle macht sich nur ein leichtes Wärmegefühl im Körper breit, bei starker Ausprägung aber breitet sich ein plötzliches brennendes Hitzegefühl über den Oberkörper und das Gesicht aus – begleitet von Hautrötungen und heftigem Schwitzen. Klingt die „fliegende Hitze“ schließlich ab, bleiben durch den erkaltenden Schweiß auf der Hautoberfläche Kältempfinden und Schüttelfrost zurück. An Schlaf ist nach all der Aufregung meist länger nicht zu denken, der darauffolgende Tag wird nach solch schlaflosen Nächten zur Tortur.

Hormonersatztherapie lindert Hitzewallungen

Hitzewallungen und Nachtschweiß sind die Wechesljahressymptome, die Frauen meist am stärksten belasten. Die wirksamste Behandlung zur Linderung ist eine Hormonersatztherapie mit Östrogenen, mit deren Hilfe die niedrigen Hormonspiegel ausgeglichen werden. All jenen Frauen, die noch ihre Gebärmutter haben, verordnet der Frauenarzt zusätzlich eine Gestagenkomponente zum Schutz der Gebärmutterschleimhaut vor Wucherungen. Viele Experten bevorzugen aufgrund des günstigen Nutzen-Risiko-Verhältnisses die Kombination von körperidentischem bzw. bioidentischem Östradiol, das transdermal auf die Haut aufgetragen wird, und natürlichem Progesteron . Während die schlaffördernde Wirkung von Progesteron schon länger bekannt ist (1), weisen nun neuere Studienergebnisse (2) darauf hin, das auch Östradiol allein die Nachtruhe verbessert: Da nächtliche Hitzewallungen reduziert werden, hat das fast automatisch auch einen positiven Effekt auf den Schlaf. Als besonders günstig gilt transdermal angewandtes Östradiol. Der Vorteil gegenüber einer Therapie mit Tabletten: Das Östradiol wird gleichmäßig über den Tag ins Blut abgegeben, die Wirkung hält auch über Nacht an.

Mehr Informationen unter www.wechseljahre-verstehen.de

Quellen:

(1) Caufriez et al. Progesterone Prevents Sleep Disturbances and Modulates GH, TSH, and Melatonin Secretion in Post-menopausal Women. J Clin Endocrinol. 2011; 96(4): E614-23
(2) Cintron D et al. Effects of oral versus transdermal menopausal hormone treatments on self-reported sleep domains and their association with vasomotor symptoms in recently menopausal women enrolled in the Kronos Early Estrogen Prevention Study (KEEPS). Menopause 2018; 25(2): 145 – 153

Bildquelle: iStock/vesnaandjic

Hormonersatztherapie – die individuelle Behandlung bei Wechseljahresbeschwerden

Viele Frauen nehmen Abstand von einer Hormonersatztherapie aus Angst, sie könne die Gesundheit gefährden. Auslöser war die sogenannte WHI-Studie („Women’s Health Initiative“) aus dem Jahr 2002. Obwohl die Studienautoren bereits 2016 schwere Interpretationsfehler einräumten, hält sich das Vorurteil hartnäckig.

Statt einer individuellen Hormonersatztherapie (HRT) setzen immer noch viele Frauen auf Antidepressiva, Schlafmittel oder alternative Substanzen, deren Wirksamkeit nicht durch Studien gesichert ist. Oder sie versuchen, die Symptome mit einem gesunden Lebensstil in den Griff zu bekommen – was bei starken Wechseljahresbeschwerden selten Aussicht auf Erfolg hat.
Neuere Studienanalysen (1) und die Neubewertung der WHI-Studie (2) weisen darauf hin, dass eine frühe HRT in der Menopause nicht nur die Beschwerden effektiv behandelt, sondern sich auch günstig auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt. Inzwischen gibt es überzeugende Hinweise, dass die kombinierte HRT mit transdermalem Östradiol und natürlichem Progesteron eine sicherere Therapieoption zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüchen ist als die zuvor untersuchte Kombination von Östrogenen aus dem Urin trächtiger Stuten und einem synthetischen Gestagen in Form von Tabletten (3).

Trend: Maßgeschneiderte Therapie statt „Gießkannenprinzip“

Bei dieser modernen Hormonersatztherapie werden dem Körper lediglich jene Hormone zugeführt, die er selbst nicht mehr in ausreichendem Maße produziert – die Östrogene. Ging man dabei früher nach dem „Gießkannenprinzip“ vor, werden Hormone heute individuell dosiert und gezielt auf die Bedürfnisse der einzelnen Patientin abgestimmt. Frauen, die noch eine Gebärmutter haben, erhalten zusätzlich ein Gestagen wie natürliches Progesteron, das die Gebärmutterschleimhaut vor Wucherungen schützt. Der Therapie sollte immer eine gründliche Untersuchung des Frauenarztes vorausgehen. Die fachärztliche Anamnese, die Art der Hormone und die Wahl der Applikationsform minimieren Risiken und Nebenwirkungen. Beispielweise hat transdermal aufgenommenes naturidentisches Östradiol einen großen Vorteil: Da es nicht – wie Tabletten – die Leber passieren muss, bleibt das Thrombose-Risiko gering (4).

Quellen:

(1) The North American Menopause Society. The 2017 hormone therapy position statement of The North American Menopause Society. Menopause. 2017 Jul;24(7):728-753)
(2) Manson JE, et al. Menopausal hormone therapy and health outcomes during the intervention and extended poststopping phases of the Women’s Health Initiative randomized trials. JAMA. 2013;310(13):1353-68.
(3) Mueck AO. Transdermal estradiol and progesterone: The only bioidentical HRT, discussed at the NAMS 2016 annual meeting. Gynäkologische Endokrinologie. 2017;15:65-72
(4) Scarabin PY. Progestogens and venous throm-boembolism in menopausal women: an updated oral versus transdermal estrogen metaanalysis. Climacteric. 2018;21:341-5

Bildquelle: iStock/SolStock

 

Neues Infoportal für Frauen

In Deutschland gab es noch nie so viele Frauen in den Wechseljahren wie heute. Dennoch werden die Beschwerden, die diese Lebensphase mit sich bringt, häufig unterschätzt oder nicht mit den hormonellen Veränderungen des Körpers assoziiert. Das neue Online Informations-Portal www.wechseljahre-verstehen.de möchte Frauen unterstützen, beraten und aufklären – über die biologischen Vorgänge während dieser Zeit, bekannte und weniger bekannte Beschwerden bis hin zu verschiedenen Therapiemöglichkeiten. Denn Wechseljahresbeschwerden muss niemand still erdulden. Eine erfolgreiche Behandlung verbessert das Lebensgefühl deutlich.

Wechseljahre erkennen und verstehen

Das neue Informationsportal beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Thema Wechseljahre und hilft Frauen, diese Phase zu managen:

• Der Beschwerde-Navigator klärt über die vielfältigen Wechseljahressymptome und ihre Ursachen auf.
• Der Menocheck-Fragebogen dient zur optimalen Vorbereitung des Arztbesuches – einfach die 18 Fragen zu aktuellen Beschwerden und gesundheitlicher Vorgeschichte ausfüllen, ausdrucken und beim Arzt vorlegen.
• In der Rubrik Expertenrat können Frauen Fragen stellen, die von einem Experten persönlich und zeitnah beantwortet werden.
• Unter dem Punkt Therapiemöglichkeiten werden unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten erläutert – von Akupunktur bis zur modernen kombinierten Hormonersatztherapie mit transdermalem Östrogen, die als besonders risikoarm gilt (1).
• Im Passus Mein Alltag finden Frauen wichtige Tipps zu ausgewogener Ernährung, Bewegung und zur Verhütung während der Wechseljahre.

Quelle:
(1) Vinogradova Y et al. Use of hormone replacement therapy and risk of venous thromboembolism: nested case-control studies using the QResearch and CPRD databases. Nov. 2018, BMJ 2019;364:k4810

Bildquelle:
istock/shironosov

Bei Diabetes Testosteronwerte im Blick behalten

Wenn bei Männern der Bauch über die Maßen wächst, sinkt häufig der Spiegel ihres Sexualhormons Testosteron. Und das kann ernstzunehmende Folgen für die Gesundheit haben. So steigt vor allem das Risiko für Diabetes Typ 2 und das metabolische Syndrom mit Übergewicht in der Bauchregion, erhöhten Blutfett-, Blutzucker- und Blutdruckwerten deutlich an.

Hormonausgleich kann vor ernsten Folgen schützen

Tatsächlich leiden mehreren Studien zufolge bis zu 50 Prozent aller männlichen Typ-2-Diabetiker unter einem Testosteronmangel (1, 2), weil ihre Hoden nur unzureichende Mengen an Testosteron produzieren. Oft bleiben solche hormonellen Störungen zunächst unbemerkt. Wachsam werden sollten Männer, wenn sich ein Bauch vom Apfeltyp entwickelt, der Body-Mass-Index über 25 klettert und der Bauchumfang über 94 cm misst. Denn das viszerale Fett, allgemein als Bauchfett bekannt, geht oft mit einer erhöhten Insulinresistenz der Zellen einher. Diese stellt eine Vorstufe des Diabetes Typ 2 dar und ist häufig mit einem Testosteronmangel assoziiert (3).

Gemäß den Ergebnissen der „20.000er-Testosteronstudie“ leidet fast jeder zwölfte deutsche Mann zwischen 18 und 100 Jahren unter einem erheblichen Testosteronmangel. Bei nahezu jedem Vierten liegt ein mehr oder minder schwerer Testosteronmangel vor (4). Zudem litten die Männer mit erniedrigten Testosteronwerten viel häufiger an einem Diabetes als jene Männer mit Testosteronwerten im Normalbereich – das Risiko für die Entwicklung eines Diabetes war um 68 Prozent erhöht (5).

Darüber hinaus haben Diabetiker im Schnitt ein um sechs bis acht Prozent höheres Sterberisiko als Nicht-Diabetiker (6). Liegt zusätzlich ein unbehandelter Testosteronmangel vor, ist die Sterblichkeit noch höher (7). Deshalb sollten insbesondere Männer mit Diabetes Typ 2 oder viszeralem Übergewicht ihren Testosteronspiegel vom Arzt bestimmen lassen.

Testosteronmangel individuell und präzise ausgleichen
Ob ein Testosteronausgleich medizinisch notwendig ist, bestimmen Urologen oder Andrologen mithilfe eines Bluttests. Ein Testosteronmangel kann einfach und schnell mithilfe eines Testosteronpräparates, beispielsweise einem Testosteron-Gel ausgeglichen werden. Es wird großflächig auf Schultern oder Oberarmen aufgetragen und sorgt dafür, dass 24 Stunden lang gleichmäßig Testosteron in den Blutkreislauf abgegeben wird, ohne die Leber zu belasten. Ein Pumpspender ermöglicht eine präzise und individuelle Dosierung.

Mehr Informationen und einen Testosteron-Selbsttest gibt es unter www.mannvital.de

Quellen:
(1) Rao PM et al. Nat Rev Endocrinol 2013; 9: 479–493
(2) Hackett G et al. Clinical Practice 2016; 70: 244-253
(3) Ebrahimi F, Christ-Crain M. Swiss Med Wkly. 2016; 146:w14283
(4) www.mann-und-gesundheit.com/dgmg-in-den-medien/pressemitteilungen?view=document&id=132:deutsche-testosteron-studie-auf-weltniveau&catid=26:pressemitteilungen; letzter Abruf am 26.02.2019
(5) Rao PM et al. Nat Rev Endocrinol 2013; 9: 479–493
(6) www.mann-und-gesundheit.com/aktuelles/118-diabetiker-leiden-haeufig-an-einem-testosteronmangel; letzter Abruf am 26.02.2019
(7) Muraleedharan V et al. Eur J Endocrinol. 2013;169(6):725-33

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Rasante „Rallye“ statt Kopfkino

Nachtruhe ist ein paradoxer Begriff. Denn von Ruhe kann nicht die Rede sein. Gehirn, Immunsystem und Körperzellen sind während des Schlafens hochaktiv – beschäftigt mit Prozessen wie Eiweißsynthese, Zellregeneration und Neubildung von Gehirnzellen. Während sich Körper und Geist stufenweise erholen, wacht man auch immer wieder auf. Das kann vor allem für Menschen mit einem angespannten Nervenkostüm zum Problem werden.

So funktioniert gesunder Schlaf

Der menschliche Schlaf gleicht einer „Rallye“ durch fünf verschiedene Schlafstadien, die sich jede Nacht in vier bis sieben Zyklen von je etwa 90 Minuten wiederholen (1). Als besonders wichtig für die körperliche Erholung gilt der Tiefschlaf, der vor allem in der ersten Nachthälfte stattfindet. Durch die Ausschüttung von Wachstumshormon finden wichtige Reparaturprozesse auf Zellebene statt. Die emotionale Verarbeitung der Eindrücke des Tages erfolgt dagegen im Traum, dem sogenannten REM-Schlaf. Dieser ist wichtig für die Gedächtnisbildung und das Lernen. Der Begriff REM („Rapid Eye Movement“) leitet sich von den schnellen Augenbewegungen ab, die Aufschluss über die extrem hohe Gehirnaktivität geben. Die Motorik ist in diesem Schlafstadium hingegen nahezu ausgeschaltet. Auch Wach-Phasen gehören zum menschlichen Schlaf. Die sogenannten Arousals treten mit zunehmendem Alter immer häufiger auf. Je nach Alter, sind 15 bis 25 kurze Arousals von etwa drei Sekunden bzw. bis zu 20 längere Weckreaktionen im Verlauf einer Nacht normal und gesund. Meist bekommt man davon gar nichts mit und schläft sofort wieder ein.

Traumhaft leicht (zurück) in den Schlaf finden

Doch was, wenn nicht? Wenn man aufwacht und einfach nicht wieder einschlafen kann? Wenn sich statt des dringend benötigten Schlafes grüblerische Gedanken breitmachen und man von schlimmen nächtlichen Sorgen gequält wird? Abhilfe kann das natürliche Arzneimittel Neurexan® schaffen. Eine wissenschaftliche Studie (2) zeigte: Spätnachmittags oder abends angewendet, senkt die rezeptfreie Wirkstoffkombination mit Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum isovalerianicum) den Cortisolspiegel im Blut und damit das Stressempfinden. Ruhig und entspannt fällt der Übergang vom Wachstadium in den Schlaf leichter. Neurexan® ist in der Apotheke erhältlich und kann vom Arzt auf dem grünen Rezept verordnet werden. Anders als herkömmliche Schlafmittel macht es nicht benommen und verursacht keinen Hangover am nächsten Morgen.

Quellen:
(1) Weeß HG. Die schlaflose Gesellschaft, 2016
(2) Doering B et al: Life Sci. 2016 Feb 1;146:139-47

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