Viele Medikamente sind im Alter ungeeignet

Schlafstörungen lindern – aber richtig!
Worauf Senioren achten sollten

Fit und vital – so präsentiert sich die heutige Generation 65+ nach einem aktuellen Bericht des Statistischen Bundesamtes. Nur 18 Prozent der 65- bis 69-Jährigen berichten von Alltagseinschränkungen infolge von Krankheit oder unfallbedingter Verletzung. (1) Erst in späteren Jahren nehmen demnach gesundheitliche Beeinträchtigungen zu. Dagegen leidet fast die Hälfte der über 65-Jährigen unter Schlafstörungen. (2) Häufig werden diese durch nervöse Unruhe bedingt. Nach Information des Bundesgesundheitsministeriums (3) sollten Schlafstörungen im Alter möglichst nicht mit klassischen Schlafmitteln behandelt werden. Alternativ raten die Experten zu natürlichen Wirkstoffen und Maßnahmen für eine bessere Schlafhygiene.

Kaum eine Gesellschaft altert schneller als die deutsche (1) – rund 17 Millionen Bundesbürger waren 2015 über 65 Jahre alt. In der Europäischen Union (EU) wird dieser Wert nur von Italien übertroffen. (1) Dabei sind die Senioren hierzulande erfreulich gesund. Nur knapp jeder Vierte über 65 fühlte sich vier Wochen vor der Befragung gesundheitlich so angeschlagen, dass er Einschränkungen im Alltag hinnehmen musste. Dabei ist der Anteil der 65- bis 69-Jährigen mit 18 Prozent am geringsten. Mit 70 bis 74 Jahren waren es bereits 21 Prozent, über 75 Jahre 28 Prozent.

Faustformel: Je älter, desto mehr Tabletten

Senioren zwischen 60 und 64 Jahren nehmen täglich durchschnittlich zwei bis drei Medikamente ein – mit über 80 sind es sogar vier bis fünf. (3) Typische Alters-leiden sind Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen sowie altersbedingte Depressionen. Vor allem Wechselwirkungen durch die Kombination verschiedener Medikamente (Multimedikation) sind mit Vorsicht zu betrachten. Die individuelle Beratung durch den Arzt ist daher für ältere Patienten unverzichtbar. Er gibt auch wichtige Hinweise zur richtigen Dosierung. Denn durch den langsamer arbeiten-den Stoffwechsel kann es leicht zu Überdosierungen und unerwünschten Wirkungen kommen. So nehmen nach Schätzung von Experten etwa 80 Prozent der Patienten mit einem Oberschenkelhalsbruch ein Schlafmittel ein.

Viele Medikamente sind im Alter ungeeignet

In der sogenannten PRISCUS-Liste – das lateinische Wort beschreibt den Begriff „alt“ – sind mehr als 80 Wirkstoffe aus 20 Wirkstoffklassen aufgeführt, die für Senioren aus verschiedenen Gründen nicht geeignet sind. Bei der Behandlung von Schlafstörungen beispielsweise, unter denen fast die Hälfte der Senioren über 65 leidet, wird vom Einsatz chemischer Substanzen wie zum Beispiel Benzodiazepinen abgeraten. Denn die meisten gängigen chemischen Schlaf- und Beruhigungsmittel haben eine dämpfende Wirkung auf das Gehirn und Nervensystem. Als unerwünschte Nebenwirkungen werden diesen Wirkstoffen ein im Alter erhöhtes Risiko von Stürzen und Knochenbrüchen, Benommenheit, Schwindel  sowie die Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen zugeschrieben.

Chemische Schlafmittel erhöhen das Sturzrisiko

Die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit werden durch die Einnahme klassischer Schlafmittel gehemmt. Dadurch steigt insbesondere bei Senioren, die infolge altersbedingter muskulärer Schwächen oder Gleichgewichtsprobleme ohnehin unsicher auf den Beinen sind (4), das Risiko von schweren Stürzen, Knochenbrüchen, Klinikaufenthalten und Bettlägerigkeit. Besonders gefährlich ist das Aufstehen in der Nacht. Und auch am nächsten Morgen kann es leicht zu Stürzen kommen. Denn oft werden sedierende Substanzen bis zum Aufstehen nicht vollständig vom Körper abgebaut. Die als „Hangover“ bezeichnete Rest-Benommenheit erhöht das Risiko für Gangunsicherheit und Fehltritte mit Folgen.

Mit Entspannung das natürliche Einschlafen fördern

Eine wirksame, unbedenkliche und für Senioren besonders geeignete Alternative ist das natürliche Arzneimittel Neurexan® von Heel. Anders als viele herkömmliche Präparate hat es keine dämpfende Wirkung und macht nicht benommen. Seine Wirkung beruht auf der Senkung des Stresshormons Kortisol, die in einer wissenschaftlichen Studie4 mittels Speicheltest nachgewiesen wurde. Die Kombination von Auszügen aus der Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffeesamen in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum isovalerianicum) entspannt und unterstützt so das natürliche Einschlafen. Die Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Fahrtauglichkeit bleiben voll erhalten. Aufgrund seiner sehr guten Verträglichkeit kann Neurexan® auch in Kombination mit anderen Medikamenten angewendet werden. Unerwünschte Wechselwirkungen sind nicht zu befürchten, was betagten Patienten mit Multimedikation zugutekommt.

Weitere Informationen unter www.entspannung-und-beruhigung.de

Quellen:
(1) Datenreport „Generation 65+“, Statistisches Bundesamt
(2) J. Schröder: Pharmakotherapie von Schlafstörungen bei älteren Menschen. DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift 2013; 138 (49); S. 2550-2553
(3) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): „Medikamente im Alter: Welche Wirkstoffe sind ungeeignet?“, Stand März 2016
(4) Doering B. K., Wegner A., Hadamitzky M., Engler H., Rief W., Schedlowski M.: Effekts of Neurexan® in an experimental acute stress setting – An explorative double-blind study in healthy volunteers. Life Sciences 146 (2016) 139-147

Bildquelle:
Thinkstock/Schuster PR

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