Viele Medikamente sind im Alter ungeeignet

Schlafstörungen lindern – aber richtig!
Worauf Senioren achten sollten

Fit und vital – so präsentiert sich die heutige Generation 65+ nach einem aktuellen Bericht des Statistischen Bundesamtes. Nur 18 Prozent der 65- bis 69-Jährigen berichten von Alltagseinschränkungen infolge von Krankheit oder unfallbedingter Verletzung. (1) Erst in späteren Jahren nehmen demnach gesundheitliche Beeinträchtigungen zu. Dagegen leidet fast die Hälfte der über 65-Jährigen unter Schlafstörungen. (2) Häufig werden diese durch nervöse Unruhe bedingt. Nach Information des Bundesgesundheitsministeriums (3) sollten Schlafstörungen im Alter möglichst nicht mit klassischen Schlafmitteln behandelt werden. Alternativ raten die Experten zu natürlichen Wirkstoffen und Maßnahmen für eine bessere Schlafhygiene.

Kaum eine Gesellschaft altert schneller als die deutsche (1) – rund 17 Millionen Bundesbürger waren 2015 über 65 Jahre alt. In der Europäischen Union (EU) wird dieser Wert nur von Italien übertroffen. (1) Dabei sind die Senioren hierzulande erfreulich gesund. Nur knapp jeder Vierte über 65 fühlte sich vier Wochen vor der Befragung gesundheitlich so angeschlagen, dass er Einschränkungen im Alltag hinnehmen musste. Dabei ist der Anteil der 65- bis 69-Jährigen mit 18 Prozent am geringsten. Mit 70 bis 74 Jahren waren es bereits 21 Prozent, über 75 Jahre 28 Prozent.

Faustformel: Je älter, desto mehr Tabletten

Senioren zwischen 60 und 64 Jahren nehmen täglich durchschnittlich zwei bis drei Medikamente ein – mit über 80 sind es sogar vier bis fünf. (3) Typische Alters-leiden sind Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen sowie altersbedingte Depressionen. Vor allem Wechselwirkungen durch die Kombination verschiedener Medikamente (Multimedikation) sind mit Vorsicht zu betrachten. Die individuelle Beratung durch den Arzt ist daher für ältere Patienten unverzichtbar. Er gibt auch wichtige Hinweise zur richtigen Dosierung. Denn durch den langsamer arbeiten-den Stoffwechsel kann es leicht zu Überdosierungen und unerwünschten Wirkungen kommen. So nehmen nach Schätzung von Experten etwa 80 Prozent der Patienten mit einem Oberschenkelhalsbruch ein Schlafmittel ein.

Viele Medikamente sind im Alter ungeeignet

In der sogenannten PRISCUS-Liste – das lateinische Wort beschreibt den Begriff „alt“ – sind mehr als 80 Wirkstoffe aus 20 Wirkstoffklassen aufgeführt, die für Senioren aus verschiedenen Gründen nicht geeignet sind. Bei der Behandlung von Schlafstörungen beispielsweise, unter denen fast die Hälfte der Senioren über 65 leidet, wird vom Einsatz chemischer Substanzen wie zum Beispiel Benzodiazepinen abgeraten. Denn die meisten gängigen chemischen Schlaf- und Beruhigungsmittel haben eine dämpfende Wirkung auf das Gehirn und Nervensystem. Als unerwünschte Nebenwirkungen werden diesen Wirkstoffen ein im Alter erhöhtes Risiko von Stürzen und Knochenbrüchen, Benommenheit, Schwindel  sowie die Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen zugeschrieben.

Chemische Schlafmittel erhöhen das Sturzrisiko

Die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit werden durch die Einnahme klassischer Schlafmittel gehemmt. Dadurch steigt insbesondere bei Senioren, die infolge altersbedingter muskulärer Schwächen oder Gleichgewichtsprobleme ohnehin unsicher auf den Beinen sind (4), das Risiko von schweren Stürzen, Knochenbrüchen, Klinikaufenthalten und Bettlägerigkeit. Besonders gefährlich ist das Aufstehen in der Nacht. Und auch am nächsten Morgen kann es leicht zu Stürzen kommen. Denn oft werden sedierende Substanzen bis zum Aufstehen nicht vollständig vom Körper abgebaut. Die als „Hangover“ bezeichnete Rest-Benommenheit erhöht das Risiko für Gangunsicherheit und Fehltritte mit Folgen.

Mit Entspannung das natürliche Einschlafen fördern

Eine wirksame, unbedenkliche und für Senioren besonders geeignete Alternative ist das natürliche Arzneimittel Neurexan® von Heel. Anders als viele herkömmliche Präparate hat es keine dämpfende Wirkung und macht nicht benommen. Seine Wirkung beruht auf der Senkung des Stresshormons Kortisol, die in einer wissenschaftlichen Studie4 mittels Speicheltest nachgewiesen wurde. Die Kombination von Auszügen aus der Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffeesamen in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum isovalerianicum) entspannt und unterstützt so das natürliche Einschlafen. Die Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Fahrtauglichkeit bleiben voll erhalten. Aufgrund seiner sehr guten Verträglichkeit kann Neurexan® auch in Kombination mit anderen Medikamenten angewendet werden. Unerwünschte Wechselwirkungen sind nicht zu befürchten, was betagten Patienten mit Multimedikation zugutekommt.

Weitere Informationen unter www.entspannung-und-beruhigung.de

Quellen:
(1) Datenreport „Generation 65+“, Statistisches Bundesamt
(2) J. Schröder: Pharmakotherapie von Schlafstörungen bei älteren Menschen. DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift 2013; 138 (49); S. 2550-2553
(3) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): „Medikamente im Alter: Welche Wirkstoffe sind ungeeignet?“, Stand März 2016
(4) Doering B. K., Wegner A., Hadamitzky M., Engler H., Rief W., Schedlowski M.: Effekts of Neurexan® in an experimental acute stress setting – An explorative double-blind study in healthy volunteers. Life Sciences 146 (2016) 139-147

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In jedem Menschen steckt ein Sportler

Wie neu geboren und ein Leben lang fit
durch mehr Bewegung

Nicht nur der Bauchumfang, das Gewicht auf der Waage und Beschwerden wie Rückenschmerzen nehmen durch einen Mangel an Bewegung zu  – auch der „innere Schweinehund“ wird umso mächtiger je länger man ihn verhätschelt! Den Start in ein aktiveres, sportliches Leben sollte man deshalb lieber nicht auf die lange Bank schieben. Rund 30 Millionen bekennende Nicht-Sportler gibt es in der Bundesrepublik. (1) Doch jeder Mensch hat auch eine sportliche Seite. Die zu entdecken lohnt sich! Denn wer sich regelmäßig in Bewegung setzt, profitiert auf der ganzen Linie.

Zugegeben: Meist ist ein kräftiger Muskelkater das Erste, was man von seinem neuen sportlichen Leben hat. Doch wenn man ehrlich zu sich selbst ist, ist das noch längst nicht alles. Denn schon nach dem ersten Training macht sich ein tiefes Wohlbefinden breit. Man ist stolz auf das Geleistete, fühlt sich entspannt und schläft nachts besser. Eine gute Motivation für das nächste Training!

Gesund, fit und attraktiv durch Sport

Das Wissen um die vielen positiven Effekte eines regelmäßigen Sportprogramms kann ebenfalls dabei helfen, dran zu bleiben. Sport fördert die Durchblutung, stärkt Herz und Kreislauf, baut Übergewicht ab und reduziert Stress. Obendrein macht regelmäßige Bewegung schön und attraktiv. Denn auch die Haut profitiert von der guten Durchblutung und bekommt eine gesunde Ausstrahlung. Schlaffes Bindegewebe wird gestrafft, die Muskulatur wird gekräftigt und definiert. Wer nicht alleine sportelt, kann zudem noch von einem schönen Nebeneffekt profitieren: Sport verbindet. So kommt man in der Gruppe, etwa in einem Sportverein, einem Fitnessstudio oder an einer Volkshochschule, leicht in Kontakt mit Gleichgesinnten. Das erhöht nicht nur den Spaß an der Sache, sondern ist auch eine tolle Motivation. Was nämlich alle Sportler kennen: Hin und wieder hat man einfach einen Durchhänger und muss aufpassen, dass man nicht allzu bequem wieder auf dem weichen Sofa landet.

Mit Herz und Verstand dabei bleiben

Eine feste innere Überzeugung und eine gute Strategie können dabei helfen, langfristig „dran“ zu bleiben. Denn allzu schnell ändern sich die Vorzeichen im Leben – etwa durch berufliche oder familiäre Veränderungen wie Jobwechsel oder Schwangerschaft. Einige gute Tipps sollte man von Anfang an beherzigen, um möglichst viel und lange Freude am Sport zu haben.
► Auf Spaß bauen. Das kennen viele aus eigener leidvoller Erfahrung: Wer Sport nur macht, um etwas Bestimmtes zu erreichen, aber keine Freude an der Bewegung hat, wirft meist die Flinte ins Korn. Spätestens, sobald man am Ziel ist – oder im schlechtesten Fall schon lange vorher.
► Sich die richtigen Ziele setzen. Mal ehrlich: Ohne Ehrgeiz kein Fortschritt. Doch wer seine Ziele zu hoch steckt, bleibt genauso auf der Strecke. Kann man die eigenen Erwartungen trotz Anstrengung nicht erfüllen, fühlt man sich zwangsläufig überfordert – und verliert so über Kurz oder Lang den Spaß am Sport.
► Fortschritte festhalten. Ein Fitness-Tagebuch kann eine tolle Motivation sein – vor allem, wenn es gerade mal nicht so gut läuft. Anhand der Aufzeichnungen sieht man, wie viel man schon erreicht hat. Einfach zu bedienen und komfortabel sind verschiedene Fitness-Apps für Android und iOS, die auch zurückgelegte Strecken, zum Beispiel beim Laufen, Wandern, Inline-Skaten oder Nordic Walking dokumentieren und Statistiken erstellen.
► Geduld haben. Fit zu werden, ist ein großes Vorhaben. Da kann eine gewisse Euphorie nicht schaden. Doch Vorsicht: Der Körper ist nach jahrelanger Untätigkeit meist lange nicht so stark wie der Wille seines Besitzers! So müssen sich Muskeln, Sehnen und Bänder erst einmal wieder an die Belastung gewöhnen. Dieser Prozess kann auch mehrere Monate in Anspruch nehmen. Deshalb sollte man unbedingt maßvoll trainieren.

Bei Schmerzen: PECH

Hat man zu lang oder zu intensiv trainiert, rächt sich das häufig mit Beschwerden wie einem Stechen oder Ziehen in der betroffenen Muskulatur. Manchmal macht ein überforderter Muskel auch einfach „zu“ – was höchst unangenehm ist. Wie bei allen Arten von Verletzungen gilt auch bei solchen Überlastungsbeschwerden die so genannte PECH-Regel, die von anerkannten Sportmedizinern empfohlen wird. Die Abkürzung steht für Pause, Eis, Compression und Hochlagerung. Das bedeutet, das Training zu beenden, die schmerzende Stelle zu kühlen, einen Druckverband mit mäßigem Zug anzulegen und den betroffenen Körperteil nach Möglichkeit über Herzniveau zu lagern.

Verletzt? Von den Profis lernen

Eine weitere Empfehlung aus dem Profi-Sport ist das natürliche Arzneimittel Traumeel®, das als Creme und Tabletten für Jedermann rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist und in keiner Sporttasche fehlen sollte. Seine 14 natürlichen Wirkstoffe – etwa Kamille (Chamomilla), Arnica (Arnica montana) und Beinwell (Symphytum) – ergänzen sich in ihrer Wirkung. Es setzt an unterschiedlichen Punkten des Heilungsverlaufes an. Blutergüsse und Schwellungen gehen zurück, Entzündungen und Schmerzen werden gelindert. So unterstützt Traumeel® die Heilung – und damit die schnelle Rückkehr ins Training!

Übergewicht nicht unterschätzen

Es ist zwar nicht schön, sich das einzugestehen – doch wer zu viel Gewicht auf die Waage bringt und daran etwas ändern möchte, sollte zunächst mit Sportarten beginnen, die die Gelenke nicht zu sehr belasten. So sind zum Beispiel Tanzen, Aerobic für Anfänger, Aqua-Gymnastik, Schwimmen, Radfahren, Wandern, Nordic Walking und Inline-Skaten bestens geeignet, um Kalorien zu verbrennen und Kondition und Ausdauer aufzubauen. Ein Einsteiger-Kurs in Gymnastik, Pilates oder Yoga kann helfen, die Muskulatur zu kräftigen. Gut zu wissen: Je muskulöser man ist, desto mehr Energie verbraucht der Organismus auch im Ruhezustand!
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ratgeberzentrale.de

Quelle:
(1) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/171911/umfrage/haeufigkeit-sport-treiben-in-der-freizeit/, 19. Januar 2017

Bildquelle: Schuster PR/Thinkstock/Yobro 10

Mehr Lebensqualität im Alter

Mit Schwindel, Gangunsicherheit und
Angst vor Stürzen besser
umgehen lernen

Mit durchschnittlich rund 78 bzw. 83 Jahren werden Männer und Frauen hierzulande so alt wie nie zuvor. (1) Doch das ist oft kein Zuckerschlecken. Denn vor allem eine eingeschränkte Mobilität und die Angst vor einem Sturz stellen für viele betagte Senioren eine erhebliche Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität dar. Häufigster Grund für die Gangunsicherheit bei über 75-Jährigen ist Schwindel. (1) Nicht selten kommen noch Defizite des Bewegungsapparates wie Muskelschwäche oder Arthrose sowie kognitive und psychische Probleme wie Demenz und Angst hinzu. Mithilfe besonderer Übungen das Gleichgewicht zu fördern, kann wesentlich dazu beitragen, im Alter wieder mehr Stabilität und Lebensfreude zu erlangen.

Schwindel – ein dehnbarer Begriff

Schwindel schränkt die Aktivitäten im Alltag stark ein und ist häufig Anlass für einen Arztbesuch. Aktuellen Erhebungen zufolge sucht jeder Fünfte der über 60-jährigen Patienten wegen Schwindels einen Arzt auf. Bei den über 70-Jährigen ist es bereits jeder Dritte – bei den über 80-Jährigen sogar jeder Zweite. (2) Von Drehen über Schwanken bis zu Gangunsicherheit, Taumel, Benommenheit und Angst: Eine Vielzahl von Wahrnehmungen und Beschwerden wird unter dem Begriff Schwindel zusammengefasst. Wie Erhebungen der Spezialambulanz des Deutschen Schwindel- und Gleichgewichtszentrums in München zeigen (2), kommt bei Schwindel im Alter das gesamte Diagnosespektrum vor, wobei psychische Schwindelformen und Migräne seltener sind als in jungen Jahren. Besonders häufige Schwindelerkrankungen im Alter und ihre Ursachen sind demnach:
► Gutartiger Lagerungsschwindel. Wenn sich kleine Kalkkristalle in die Bogengänge des Innenohres verirren, kommt es durch Bewegung des Kopfes zu etwa fünf bis 60 Sekunden andauernden Schwindelattacken.
► Orthostatischer Schwindel („Blutdruckschwindel“). Nach dem Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen kommt es durch plötzlichen Blutdruckabfall vorüber-gehend zu Schwindel – manchmal auch nach der Einnahme von Medikamenten wie Blutdrucksenkern oder Schlafmitteln.
► Morbus Menière. Infolge dieser Innenohr-Erkrankung kommt es zu Schwindelanfällen, die mehrere Minuten oder gar mehrere Stunden andauern und häufig von Ohrdruck, Tinnitus, Hörminderung und einem fortschreitenden Hörverlust begleitet werden.
► Bilaterale Vestibulopathie (Funktionsverlust beider Gleichgewichtsorgane). Betroffene Patienten fühlen sich schwindelig und unsicher beim Gehen – insbesondere im Dunkeln und auf unebenem Grund. Teilweise treten auch Sehstörungen auf. Die Erkrankung ist im Vergleich zu einseitigen Störungen sehr selten und hat einen chronischen Verlauf.
► Zentraler Schwindel. Meist leiden betroffene Patienten unter Dauerschwindel – häufig nach neurologischen Erkrankungen wie einem Schlaganfall oder im Kleinhirn lokalisierten Bewegungsstörungen.

Schwindel-Therapie hat viele Gesichter

Während sich gutartiger Lagerungsschwindel mit sogenannten therapeutischen Befreiungsmanövern behandeln lässt, wird beispielsweise ein Morbus Menière meist mit sedierenden chemischen Substanzen wie Dimenhydrinat therapiert. Die betroffenen Patienten müssen oft Müdigkeit und Benommenheit als unerwünschte Nebenwirkung in Kauf nehmen. Gehen Schwindelbeschwerden dagegen auf einen Ausfall des Gleichgewichtsorgans oder zentrale Ursachen zurück, ist es Ziel der Therapie, ohne dämpfende Wirkung die körpereigene Kompensation zu fördern, um das Gehirn in die Lage zu versetzen, besser mit Schwindel umgehen zu können. Mithilfe von regelmäßig durchgeführten Gleichgewichtsübungen werden die Bewegungs- und Wahrnehmungsfähigkeit der Patienten verbessert.

Gleichgewichtstraining zum kostenlosen Download

Zehn bewährte Übungen zur Stärkung des Gleichgewichts bei Schwindel gibt es in Form eines anschaulich illustrierten Posters zum kostenlosen Download unter www.schluss-mit-schwindel.de unter dem Menüpunkt „Schwindelbehandlung“. Die Übungen werden im Liegen, Sitzen oder Stehen ausgeführt und lassen sich im Laufe der Zeit steigern. Vor Beginn sollte man am besten den Arzt um Rat fragen. Er kann geeignete Übungen empfehlen. Hochbetagte und Patienten mit starken Schwindelbeschwerden sollten sich anfangs von Angehörigen bei der Durchführung helfen lassen.

Naturarznei bessert Beschwerden nachweislich
Zur medikamentösen Therapie empfehlen viele Ärzte das natürliche Arzneimittel Vertigoheel® von Heel (rezeptfrei, Apotheke). Das natürliche Präparat wurde als einziges Naturarzneimittel in die hausärztliche S3-Leitlinie zur Therapie von Schwindel der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) aufgenommen. Es hat keine unerwünschten Wirkungen und macht nicht benommen. Die Konzentration und Fahrtauglichkeit bleiben während der Einnahme voll erhalten. Die bewährte Wirkstoffkombination aus Anamirta cocculus (Indische Kokkelskörner), Conium maculatum (Gefleckter Schierling), Ambra grisea (Grauer Amber) und Petroleum rectificatum (Steinöl) senkt Studien zufolge die Anzahl, Dauer und Stärke von Schwindelanfällen. So hilft Vertigoheel® dabei, den Alltag aktiv zu bewältigen und trägt zu mehr Lebensqualität im Alter bei.

Weitere Informationen zum Thema unter www.schluss-mit-schwindel.de

Quellen:
(1) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/273406/umfrage/entwicklung-der-lebenserwartung-bei-geburt–in-deutschland-nach-geschlecht/, 17. Januar 2017
(2) Jahn K, Kressig RW, Bridenbaugh SA, Brandt T, Schniepp R: Dizziness and unstable gait in old age – etiology, diagnosis and treatment. Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 387-93. DOI: 10.3238/arztebl.2015.0387

Bildquelle: Schuster PR/Thinkstock/PIKSEL

Neue hormonfreie Befeuchtungsovula

Intensive Pflege und tiefenwirksame Reparatur auch bei ausgeprägter Scheidentrockenheit

Mit dem Problem Scheidentrockenheit plagen sich nicht nur Frauen in den Wechseljahren. Auch viele Pillenanwenderinnen, Schwangere, Stillende sowie Tumor-Patientinnen sind davon betroffen. Zur Linderung von Brennen, Juckreiz, Wundgefühl und Schmerzen beim Sex gibt es seit Anfang des Jahres die neuen hormonfreien KadeFungin® Befeuchtungsovula. Sie sind das einzige in Deutschland erhältliche Präparat mit kurzkettiger Hyaluronsäure, Vitamin A und E. Die niedermolekulare Hyaluronsäure dringt tief ins geschädigte Gewebe ein, fördert die Wundheilung, verbessert die Elastizität der Scheidenhaut und macht sie damit auch weniger anfällig für Verletzungen und Infektionen.

Das kennen leider mehr Frauen als man meinen mag: Wundgefühl, Juckreiz, Brennen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Produziert der weibliche Körper zu wenig Scheidensekret, schränkt das nicht nur das Wohlbefinden und die Freude am Sex stark ein. Das Scheidensekret schützt die weiblichen Genitalien auch vor Erregern. Betroffene Frauen haben daher auch mit so unangenehmen Intimerkrankungen wie Blaseninfekten zu kämpfen. Nicht nur zur Linderung der Beschwerden, sondern auch für die Pflege und Gesunderhaltung der Scheidenhaut ist es wichtig, die trockenheitsbedingten Beschwerden adäquat zu behandeln.

Viele Frauen können oder wollen keine Hormone anwenden

Scheidentrockenheit in den Wechseljahren ist zumeist auf einen Östrogenmangel infolge der Hormonumstellung zurückzuführen. In diesem Fall verschreibt der Frauenarzt häufig hormonhaltige Präparate, die den Aufbau der Zellschichten der Scheidenhaut fördern. Die Östrogene werden meist lokal, also direkt in der Scheide angewendet. Für Frauen in den Wechseljahren ist zudem auch eine systemische Hormontherapie denkbar, die auch starke klimakterische Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche effektiv lindert. Doch aus verschiedenen medizinischen oder persönlichen Gründen kommt für viele Frauen eine hormonhaltige Therapie nicht in Betracht. Denn zum Beispiel bei Scheidentrockenheit oder vaginalen Verletzungen infolge einer Krebstherapie sind Hormone meist fehl am Platze.

Neuheit mit kurzkettiger Hyaluronsäure, Vitamin A und E

Ab sofort steht eine einzigartige hormonfreie Behandlungsoption bei Scheidentrockenheit und vaginalen Verletzungen zur Verfügung. Die neuen hormonfreien KadeFungin Befeuchtungsovula von DR. KADE sind das einzige in Deutschland erhältliche Befeuchtungspräparat mit kurzkettiger Hyaluronsäure, Vitamin A und E. Sie befeuchten intensiv, reparieren die angegriffene, verletzte Scheidenhaut tiefenwirksam und fördern so die Wundheilung. Dank der speziellen Wirkstoffkombination wird die Haut wieder geschmeidig und elastisch. Trockenheitsbedingte Beschwerden wie Brennen, Juckreiz und Schmerzen beim Sex werden so gelindert. Die Wirksamkeit wurde in wissenschaftlichen Untersuchungen belegt. (1,2) Die neuen KadeFungin Befeuchtungsovula sind hormonfrei und enthalten keine Duft- und Farbstoffe. Sie sind ab Februar 2017 rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Kurzkettige Hyaluronsäure – was ist das?

Hyaluronsäure bildet aufgrund ihrer wasserbindenden Eigenschaften eine Schutzbarriere gegen die äußere Umgebung und fördert so die Regeneration des Gewebes. Die in KadeFungin® Befeuchtungsovula enthaltene kurzkettige Hyaluronsäure zeichnet sich dadurch aus, dass sie tief ins Gewebe eindringen und hier die Heilung der angegriffenen Scheidenhaut beschleunigen kann. (3)
Die Vitamine A und E sorgen zudem für eine antioxidative Wirkung gegenüber freien Radikalen und tragen so zum Schutz des Intimbereichs bei. Die neuen
Befeuchtungsovula enthalten keine Hormone und können deshalb auch von Frauen, die auf Hormone verzichten wollen oder müssen, bedenkenlos angewendet werden.

Weitere Informationen unter www.kadefungin.de

Quellen:
(1) Luise Heine: „Scheidentrockenheit – Ursachen und Tipps“, NetDoktor, 19.12.2016
(2) Costantino et al: Effectiveness and safety of vaginal suppositories for the treatment of the vaginal atrophy in postmenopausal women: an open, non-controlled clinical trial, Eur Rev Med Pharmacol Sci. 2008 Nov-Dec;12(6):411-6.
(3) Dinicola et al: Hyaluronic acid and vitamins are effective in reducing vaginal atrophy in women receiving radiotherapy, Minerva Ginecol. 2015 Dec;67(6):523-31.

Bildquelle: Schuster PR/123rf/Goran Bogicevic

Gewichtszunahme in den Wechseljahren

Übergewicht schon in jüngeren Jahren
bekämpfen

Die Waage lügt nicht. Und so stimmt es leider, dass Frauen ab etwa Anfang 40 zunehmen. Und das, obwohl sie nicht mehr essen als früher. Die vermeintliche Ursache ist oft schnell ausgemacht: Viele Betroffene vermuten, dass die Hormone schuld an den Extra-Pfunden sind. Doch damit liegen sie falsch, sagt eine Ernährungswissenschaftlerin.

Die überwiegende Zahl der Frauen nimmt in den Wechseljahren um etwa ein bis zwei Kilo zu. Bei anderen ist es deutlich mehr. Aber sind tatsächlich die Hormone schuld an der Gewichtszunahme? „Dieses Vorurteil, die direkte Verknüpfung von Menopause und Übergewicht, ist schlichtweg falsch“, stellte die Ernährungswissenschaftlerin Privatdozentin Birgit-Christiane Zyriax vom Zentrum Klinische Forschung Hamburg bei der jüngsten Jahrestagung der Deutschen Menopause Gesellschaft in Frankfurt klar. „Der Ursprung des Problems liegt vielmehr in einem zu hohen Körpergewicht im Kindes- und Jugendalter, das auf einem ungesunden Lebensstil basiert. Es ist der Wegbereiter des viszeralen, also des Bauchfetts“, so die Präventionsexpertin.

Weniger Bauchfett, mehr Insulin

Viel Fett in der Bauchhöhle geht oft mit erhöhten Blutzucker-Werten und einer verringerten Insulin-Empfindlichkeit einher. Die Entwicklung eines Diabetes mellitus kann eine mögliche Folge sein. Zu viel Bauchfett begünstigt zudem Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall, weil sich die arteriellen Blutgefäße durch den gestörten Zucker- und Fettstoffwechsel schneller verengen. Und auch die Lebensqualität, etwa das Sexualleben, leidet darunter. „Aus all diesen Gründen sollte eine Prävention oder eine Intervention, also eine Gegenmaßnahme, schon lange vor der Menopause erfolgen“, rät
Dr. Zyriax.

Lieber zwei kalorienarme Tage als Dauerdiät

Das Hauptproblem vieler Mid-Agerinnen: Ihr Energieumsatz sinkt etwa ab dem 30. Lebensjahr kontinuierlich. Gleichzeitig verlieren Frauen ab 40 an Muskelmasse. Weil die Fettverbrennung aber vorwiegend in den Muskeln stattfindet, entsteht eine Dysbalance zwischen Nahrungsaufnahme und Kalorienverbrauch. Wer jetzt seinen Appetit nicht zügelt, nimmt zu. „Etwas günstiger, als sich dabei jeden Tag einzuschränken, ist es, die Kalorienzahl an zwei Tagen pro Woche zu verringern“, rät Dr. Zyriax. „Und langsam und achtsam zu essen, weil ein Sättigungsgefühl erst nach 20 Minuten eintritt. Wichtig ist ebenso, schon beim Füllen des Kühlschranks bewusst auf gesunde Lebensmittel zu achten.“
Sich mehr zu bewegen, ist ebenfalls nützlich, um die Anzeige der Waage im Zaum zu halten. Schon 150 Minuten Walking oder 75 Minuten Joggen pro Woche sind dafür ausreichend. Eine wesentliche Rolle spielen auch Entspannung und ausreichend Schlaf. Denn Schlaflosigkeit und innere Unruhe, wie sie gerade für Frauen im Klimakterium typisch sind, führen häufig zu wahren Heißhungerattacken.

Hormontherapie mit positiven Effekten

Frauen, die unter starken Wechseljahresbeschwerden leiden, aber aus Angst vor Gewichtszunahme eine Hormontherapie scheuen, können aufatmen. Denn eine vom Arzt an die individuellen Bedürfnisse angepasste Hormontherapie lässt das Gewicht in der Regel nicht ansteigen und kann sogar das Risiko für Diabetes senken. So fördert im Rahmen einer Hormontherapie angewendetes Östradiol die Aktivität der Betazellen in der Bauchspeicheldrüse und sorgt dafür, dass wieder mehr Insulin produziert wird. Wenn bei der Hormontherapie Östradiol über die Haut, zum Beispiel als Gel verabreicht wird, steigt zudem auch das Risiko für Thrombosen selbst bei übergewichtigen Frauen kaum an.
Zum Schutz der Gebärmutter vor Wucherungen wird bei einer kombinierten Hormontherapie zusätzlich ein Gestagen verordnet. Die Wahl fällt dabei meist auf natürliches Progesteron, das nicht nur im Hinblick auf Gewebeveränderungen der Brust als besonders sicher gilt. Experten zufolge hat es außerdem einen günstigen Effekt auf den Wasserhaushalt und bei abendlicher Einnahme einen positiven Einfluss auf die Schlafqualität.

Mehr Informationen gibt es unter www.hormontherapie-wechseljahre.de und www.progesteron.de.

Quelle:
Jahrestagung Deutsche Menopause Gesellschaft, Frankfurt 11.-12. November 2016

Bildquelle: Schuster PR/Thinkstock/tetmc

Früherkennungs-Guide für die Frau

Schlüssel für eine gute Gesundheit

Vorbeugung ist die beste Medizin. Das weiß der schlaue Volksmund schon längst. Und die moderne Medizin erst recht. Doch Prävention ist mehr als Gesundheitsvorsorge durch Sport, Ernährung oder Stressabbau. Auch Früherkennungsuntersuchungen beim Arzt gehören dazu. Besonders für Frauen in den Wechseljahren. Denn mit den Hormonen schwinden auch die „Wächter“ für weibliches Wohlbefinden und Gesundheit. Im Kalender der Früherkennung stehen acht wichtige Untersuchungen, mit denen Frauen ab 50 gesundheitlichen Risiken vorbeugen können.

Früherkennungs-Guide für die Frau weiterlesen

Die Wechseljahre bestmöglich meistern

Experten raten zu achtsamem Lifestyle und individueller Hormontherapie

Die meisten Frauen verbringen mehr als ein Drittel ihrer Lebenszeit jenseits des letzten Eisprungs. Es könnten ihre besten Jahre sein. Selbstbestimmt und selbstbewusst, gesund, glücklich und zufrieden wie nie zuvor. Wäre da nicht das Klimakterium mit all seinen Beschwerden. Keine Frau kann vor den Wechseljahren davonlaufen. Doch wer zu deren Beginn seine persönlichen Lebensgewohnheiten unter die Lupe nimmt, kann Risikofaktoren ausschalten und sein Wohlbefinden enorm verbessern. Die Wechseljahre bestmöglich meistern weiterlesen

Kummer mit dem Schlummer

Schlafstörungen können viele Gesichter haben

Schlafen ist für die Gesundheit des Menschen nicht weniger wichtig als Essen und Trinken. Eine regelmäßig gestörte Nachtruhe erhöht Experten zufolge das Risiko für körperliche und seelische Erkrankungen erheblich. Dabei ist Schlafstörung nicht gleich Schlafstörung. Zwar gibt es viele gute allgemeine Tipps für besseren Schlaf. Doch nur wer die genaue Ursache seines Schlafproblems kennt, kann auch die geeigneten Gegenmaßnahmen ergreifen. Kummer mit dem Schlummer weiterlesen

Darmgesundheit im Winter

Schwere Kost und wenig Bewegung leisten Hämorrhoiden Vorschub

Sinken die Temperaturen unter null, fallen viele Menschen in eine Art Winterstarre. Ihre Motivation für eine gesunde Lebensweise friert förmlich ein. Statt sich nach Feierabend ins Fitnessstudio zu schleppen, genießen sie die Abende lieber bei Schummerbeleuchtung auf dem heimischen Sofa. Nicht weit sind meist auch winterliche Leckereien wie Nüsse oder Lebkuchen. Doch Vorsicht: Süßes Nichtstun und ausgiebiges Naschen machen sich nicht nur sehr rasch auf der Waage bemerkbar! Auch der Darm wird mit der Zeit fast ebenso träge wie sein Besitzer. Die unangenehmen Folgen können Verstopfung und vergrößerte Hämorrhoiden sein. Darmgesundheit im Winter weiterlesen

Hämorrhoidalleiden vorbeugen

Die kalte Jahreszeit nicht „aussitzen“

Fakt eins über Hämorrhoidenbeschwerden: Wer sie hat, spricht entweder nicht gern oder überhaupt nicht darüber. So ist die Dunkelziffer extrem hoch. Experten schätzen, dass etwa jeder zweite Bundesbürger betroffen ist. (1) Fakt zwei über vergrößerte Hämorrhoiden: Wer sie einmal hatte, neigt dazu, sie wieder zu bekommen. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie man vorbeugen kann – besonders in der kalten Jahreszeit, wenn einerseits die Mahlzeiten üppiger ausfallen und andererseits das Sport-Programm auf ein Minimum „abgespeckt“ wird. Hämorrhoidalleiden vorbeugen weiterlesen