Presseinformation: Mannschaftsärzte geben Therapieempfehlung
27.04.2007

P R E S S E I N F O R M A T I O N

Moderne Homöopathie in der Sportmedizin:
 
Mannschaftsärzte geben Therapieempfehlungen  

Homöopathische Kombinationspräparate haben sich in der Sportmedizin neben und in Ergänzung zu schulmedizinischen und physiotherapeutischen Standardverfahren als wirksame und schonende Therapieoption etabliert. Dies gilt zunehmend auch bei der Betreuung von Spitzenathleten. Hierüber herrschte Konsens bei den Teilnehmern am „Steinbach Talk“, einem Expertengespräch mit führenden Sportmedizinern und Mannschaftsärzten aus verschiedenen Disziplinen, der bereits zum dritten Mal stattfand. Ziel der Expertenrunde war es, praxisnahe sportmedizinische Behandlungsempfehlungen zu formulieren, die im Breitensport auch von niedergelassenen Sport- und Allgemeinärzten umgesetzt werden können. Thematische Schwerpunkte waren dabei die Behandlung akuter Verletzungen, sowie die Therapie und Prävention bei Überlastungsreaktionen und bei Infekten.

Ähnliche Behandlungsstrategien
Bei dem Meinungsaustausch wurde einmal mehr deutlich, dass sich die Behandlungsstrategien der teilnehmenden Ärzte stark ähneln. Neben physiotherapeutischen Maßnahmen und Salbenverbänden (Retterspitz, Traumeel S) setzen sie bei der intensiven Akutbehandlung von Muskel- und Gelenkverletzungen auf die höher dosierte Gabe von Traumeel S Tabletten (ca. halbstündlich 1 Tablette) und auf die parallele Behandlung mit Traumeel Salbe. Begleitend kommen Enzympräparate (z.B. Bromelain; 3 x 2 Tabletten/Tag) zum Einsatz. Bei Bedarf werden ergänzend NSAR’s (z.B. Diclofenac, Ibuprofen) verabreicht.
Zusätzlich werden die Komplexhomöopathika Traumeel S (1-2 Amp.) und Lymphomyosot N (1 Amp.) zusammen mit einem Lokalanästhetikum (z.B. Procain/Naropin) und Actovegin (5 ml) infiltriert. Bei schwereren Verletzungen kann eine intravenöse Gabe von Traumeel S, Lymphomyosot N und Paracetamol zusammen mit den 10 Katalysatoren des Zitronensäurezyklus das Behandlungsschema ergänzen.

Therapie von Akutverletzungen und Überlastungsreaktionen
Als Basis einer subakuten Therapie empfehlen die Experten ebenfalls Salbenverbände und Physiotherapie. Oral werden weiterhin Traumeel S, Enzyme und gegebenenfalls NSAR’s appliziert. Gegenüber der Akutbehandlung wird die Dosierung von Traumeel S allerdings auf in der Regel 5 mal 2 Tabletten pro Tag reduziert. Zusätzlich zu den Präparaten der Akuttherapie sieht das Behandlungsschema für die subakute Therapie noch die Infiltration des Komplexhomöopathikums Zeel comp. N vor. Diese Medikation (oral plus Infiltration) wird auch für die Behandlung von Überlastungsreaktionen empfohlen.
Für die Nachsorge von Sportverletzungen sieht das Behandlungsschema die Fortsetzung physiotherapeutischer Maßnahmen vor. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf physikalischen Therapiemaßnahmen (Elektrotherapie, Ultraschall, Laser), sowie Koordinations- und Kraftübungen. Die medikamentöse Therapie besteht in dieser Phase aus der oralen Applikation von Traumeel S (3 x 2 Tabl.) und Enzympräparaten (z.B. Bromelain POS 3 x 2 Tabl.). Bei Sportarten mit sehr hohen Gelenk- und Muskel- bzw. Sehnenbelastungen kann, sowohl vor als auch nach dem Training und Wettkampf, die Einnahme von Traumeel S (3 x 2 Tabl.), zusammen mit einer Vitamin-, Mineralien- und Spurenelemente-Kombination sowie Gelatine durchgeführt werden.

Infektprophylaxe und -therapie
Neben der Behandlung akuter Traumen bilden die Therapie und Prävention bei Infekten einen weiteren Schwerpunkt der medizinischen Athletenbetreuung. Dies gilt vor allem, aber keineswegs ausschließlich, für Ausdauer- und Wintersportler. Die Sportärzte betonten in Frankfurt unisono, dass eine medikamentöse Infektprophylaxe nur dann sinnvoll ist, wenn sie durch weitere Maßnahmen flankiert wird. Dazu gehören unter anderem eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung, ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, die Einhaltung von Regenerationszeiten, warme Kleidung, die Pflege der Schleimhäute (Nasendusche) etc. Gerade bei jüngeren Athleten müssen die Ärzte hier auch erzieherisch wirken. Ergänzend wird die Einnahme von Vitamin C (bis 3 x 1 g), Zink (bis 50 mg) sowie komplex-homöopathischer Präparate wie z.B. Engystol oder Gripp-Heel empfohlen.

Bakterielle Superinfektion verhindern
Bei der Akutbehandlung grippaler Infekte kommt es vor allem darauf an, eine bakterielle Superinfektion zu verhindern, den Krankheitsverlauf zu verkürzen und die Symptome zu lindern. Die Therapieempfehlung sieht hier zusätzlich zur Präventivtherapie noch die orale Gabe von Acetylsalicylsäure bzw. Paracetamol sowie von Schleimlösern vor. Ergänzend können bei massiven Infekten, welche mit Fieber und Flüssigkeitsverlust einhergehen, Glucose-Infusionslösungen mit Vitamin C (0,5-7,5g), Magnesium, Inzolen, Acetylsalicylsäure sowie Gripp-Heel oder Engystol eingesetzt werden.
Für die Akuttherapie von Infekten im Magen-Darmbereich wurde zudem folgende Therapieempfehlung gegeben: Neben Vitamin C (bis 3 x 1 g), Zink (bis 50 mg), Metoclopramid sowie die homöopathischen Komplexpräparate Engystol, Lymphomyosot und Diarrheel S (stündl. 1 Tabl.) könne bei starken Durchfällen, zusätzlich zu Kohlepräparaten Imodium verabreicht werden. Bei hohem Flüssigkeitsverlust durch Erbrechen und/oder Durchfall werden zusätzlich intravenöse Gaben von Vitamin C (0,5-7,5g), Magnesium, Inzolen, Metoclopramid und den oben aufgeführten Komplexhomöopathika in Glucose-Lösung (z.B. 10%ige Glukose) oder Periplasmal 3,5% Lösung empfohlen. Als Ergänzung aus dem homöopathischen Bereich können je nach Ausprägung des Krankheitsbildes hier auch noch Mucosa compositum und Spascupreel eingesetzt werden.
Die Teilnehmer an dem Expertengespräch waren neben den deutschen Nationalkaderärzten Dr. Bernd Wolfarth (Deutscher Skiverband – Biathlon), Dr. Christian Schneider (Bob- und Schlittenverband für Deutschland), Stefan Pecher (Deutscher Skiverband – Nordische Kombination), Dr. Richard Schader (Deutscher Skiverband – Freestyle und Skicross), die Mannschafts- bzw. Verbandsärzte Dr. Klaus Gerlach (Mainz 05 – Fußball), Johann Kees (VfB Friedrichshafen – Volleyball), Dr. Dietmar Schubert (Erdgas Ehingen / Urspringschule – Basketball) sowie Andrew Lichtenthal (Hessischer Leichtathletikverband). Moderiert wurde die Veranstaltung wie schon in den Vorjahren von dem früheren Weltklasseschwimmer und ehemaligen Präsidenten des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland, dem Sportmediziner und Orthopäden Dr. Klaus Steinbach.

  Schema mit aktuellen Therapieempfehlungen
 

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