Zyklusabhängige
Brustschmerzen sind nicht selten: Für drei von zehn Frauen
sind diese Beschwerden der Anlass für eine Beratung beim
Frauenarzt. Mit natürlichem Progesteron, direkt auf die
Brust aufgetragen, lassen sich die Beschwerden zuverlässig
lindern. Die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit der
bewährten Behandlung bestätigt jetzt eine aktuelle
Untersuchung in Frankreich, die nationale Olympia-Studie*.
Brustspannen und Brustschmerzen entstehen in der zweiten
Zyklushälfte durch ein relatives Ungleichgewicht zwischen
den weiblichen Hormonen: Hohe Östrogen-Konzentrationen
stehen noch relativ niedrigen Progesteronwerten gegenüber.
Die Brust lagert deshalb mehr Wasser ein und wird besser
durchblutet, wodurch die Beschwerden entstehen. Die Zufuhr
von Progesteron über die Haut, wie mit Progestogel, stellt
das hormonelle Gleichgewicht an Ort und Stelle gezielt
wieder her und bewirkt eine deutliche Besserung der
Beschwerden.
Reduktion der Brustschmerzen um 66 Prozent
Die Observationsstudie Olympia belegte jüngst die
Wirksamkeit und Verträglichkeit der Gel-Behandlung bei 557
Patientinnen. Die Beschwerden, gemessen mit einer Skala von
null (keine Schmerzen) bis zehn (stärkste Schmerzen), gingen
von anfänglich 5,9 auf 2,0 zurück – das entspricht einer
Verminderung um 66 Prozent.
Die Daten für diese nationale Beobachtungsstudie wurden in
253 Frauenarztpraxen in Frankreich zwischen Juli 2008 und
April 2009 erhoben. Die Patientinnen waren im Durchschnitt
38,4 Jahre alt und hatten über rund zehn Tage in mindestens
drei von fünf Zyklen Beschwerden. Zwei von drei Frauen
(67,3%) litten an einem prämenstruellen Syndrom mit
Brustbeschwerden, bei drei von vier Patientinnen verursachte
die Brustuntersuchung Schmerzen. Bei vier von zehn Frauen
(41,5%) fanden sich Verhärtungen in der Brust, bei jeder
Zwanzigsten (5%) Anomalien.
Lokale Wirkung, gute Verträglichkeit
Ausschlaggebend für die Wahl des Progesteron-Gels waren für
die Ärzte die Wirksamkeit, die gute Verträglichkeit und die
lokale Wirkung. Während der Therapiephase erhielt die große
Mehrheit der Patientinnen (79,7%) eine Dosis täglich, jede
Fünfte (19,5%) die doppelte Dosierung. In der Mehrheit der
Fälle wurde das Gel als alleinige Substanz zur Therapie in
der empfohlenen Dosierung pro Brust und Tag (entsprechend 50
mg Progesteron) an durchschnittlich 20 Tagen des Zyklus
eingesetzt.
Die Tagebücher der Patientinnen zeigten eine sehr gute
Linderung der Brustschmerzen. Die gute Wirksamkeit spiegelte
sich auch in der Gesamteinstufung durch die Patientinnen
wider. 46% waren weitgehend und 35% sehr zufrieden.
Die Behandlung der zyklusabhängigen Brustbeschwerden mit
Progesteron-Gel ist damit erneut als wirksam belegt – und
sie hat ihren Stellenwert unter realen Praxisbedingungen
bestätigt.
*Quelle:
Étude Oberservationelle en gynécologie libérale des
mastodynies traitées par un gel de progestérone
d’application Iocale, Genesis No. 150, June 2010
|