Mehrfachbelastung durch Familie und Pflege

Die Multitasking-Fähigkeit des Menschen wird gemeinhin überschätzt. So verwundert es nicht, dass insbesondere viele Berufstätige, die unter einer Doppelbelastung durch die Familie oder die Pflege eines Angehörigen stehen, über Dauerstress, innere Unruhe und Schlafstörungen klagen. Um ihre Lebenssituation dauerhaft zu meistern, müssen die Betroffenen lernen, im Alltag eine Balance zwischen den eigenen Bedürfnissen und äußeren Anforderungen zu schaffen. Entspannung und erholsamer Schlaf gehen dabei Hand in Hand.

Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov im Auftrag der Deutschen Presseagentur (dpa) ermittelte, dass rund 69 Prozent der Mütter mit minderjährigen Kindern Teilzeit arbeiten. (1) Und der DAK-Gesundheitsreport stellte bereits 2014 fest: Bis zu 61 Prozent der erwerbstätigen Mütter fehlt eine ausreichende Erholung. (2) Kein Wunder also, dass nach Informationen von „Zeit online“ 87 Prozent der 49.000 Frauen, die 2015 eine Kur des Müttergenesungswerkes in Anspruch nahmen, unter Beschwerden wie Erschöpfungszuständen und Schlafstörungen litten. Auch Kur-Anmeldungen von Vätern werden demnach immer häufiger. (3)

Meist zeitliche und seelische Überforderung

Ähnlich sieht es bei den pflegenden Angehörigen aus. Wie der aktuelle DAK-Report „So pflegt Deutschland“ aus dem Jahr 2015 zeigt, leiden pflegende Angehörige deutlich häufiger unter psychischen Problemen und Schlafstörungen als  nicht-pflegende Personen. (4) Eine zusätzlich von der DAK in Auftrag gegebene repräsentative Forsa-Umfrage unter 2.237 pflegenden Angehörigen ergab darüber hinaus: Mehr als die Hälfte schätzt die eigene Belastung als hoch oder sehr hoch ein, 68 Prozent fühlen sich seelisch überfordert, 71 Prozent zeitlich. Nur selten, nämlich lediglich von etwa einem Fünftel der Betroffenen, werden jedoch Hilfsangebote wie kostenlose Kurse für pflegende Angehörige in Anspruch genommen. (5)

Aufgestauter Druck macht Abschalten unmöglich

Dabei wäre es für sie besonders wichtig, sich von Anfang an mit der eigenen Belastung auseinanderzusetzen. Spätestens jedoch, wenn Probleme wie Stress, Gereiztheit, innere Unruhe und Schlafstörungen auftreten, gilt es, das Augenmerk auf die eigene Situation zu richten. Denn oft unterschätzen Menschen mit einer Mehrfachbelastung die zunehmende Isolation, in die sie geraten, weil kaum noch Zeit für ihre eigenen Interessen und den Freundeskreis bleibt. Doch ohne eigene Freiräume und zwischenmenschlichen Austausch fällt es schwer, den immer größer werdenden seelischen Druck auszuhalten oder gar abzubauen. So wird es irgendwann fast unmöglich, abzuschalten. Anhaltende Schlafstörungen, Überforderung und psychische Probleme können schlimme Folgen sein.

Nur wer Power hat, kann optimal betreuen

Um mit einer Mehrfachbelastung dauerhaft besser umgehen zu können, ist es deshalb wichtig, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu hinterfragen und einen Ausgleich zu schaffen. Das ist oft leichter gesagt als getan. Denn wer am Ende seiner Kräfte ist, hat meist keinen Raum für konstruktive Gedanken. Hinzu kommt, dass Betroffene nicht selten befürchten, egoistisch zu wirken, wenn sie sich eine Auszeit nehmen. Sie sollten sich jedoch vor Augen halten: Weder ein völlig erschöpfter, gestresster pflegender Angehöriger noch eine ausgelaugte Mutter kann eine optimale Betreuung leisten.

Natürliche Unterstützung annehmen
Wertvolle Unterstützung auf dem Weg zu mehr Entspannung bietet dann das bewährte natürliche Arzneimittel Neurexan® (rezeptfrei in der Apotheke). Die Wirkstoffkombination mit Auszügen aus Passionsblume (Passiflora incarnata), blühendem Hafer (Avena sativa), Kaffeesamen in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum isovalerianicum) beruhigt und senkt das Stressempfinden, ohne jedoch benommen zu machen. Es trägt dazu bei, neue innere Freiräume zu schaffen und fördert den natürlichen, erholsamen Schlaf.

Experten geben kostenfreien Rat
Neue Wege zur besseren Bewältigung großer Alltagsbelastungen können auch die auf Thema Stress spezialisierten Ärzten und Psychologen der kostenfreien Stress-Helpline 08000 – 14 28 42 aufzeigen. Jeden Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr erhalten die Anrufer kompetenten fachlichen Rat.

Weitere Informationen gibt es unter www.entspannung-und-beruhigung.de

Quellen:
(1) Welt: „Job und Kinder treiben Eltern in die Überforderung“, 15. Juni 2016
(2) DAK-Gesundheitsreport: „Die Rushhour des Lebens“, 2014
(3) Zeit online: „Vom Job abschalten ist kaum mehr möglich“, 26. Juli 2016
(4) DAK-Report: „So pflegt Deutschland“, 2015
(5) Forsa-Umfrage „Pflege“ im Auftrag der DAK, Mai 2015

Bildquelle: Thinkstock

Die müde Nation

Jeder Zehnte leidet unter
regelmäßigen Schlafstörungen

Deutschland wird mehr und mehr zu einer Nation der Schlaflosen. Wie der aktuelle DAK-Gesundheitsreport 2017 berichtet, leidet etwa jeder zehnte Berufstätige im Alter zwischen 35 und 65 Jahren unter Schlafstörungen (Insomnien) und deren Auswirkungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. (1) Seit 2010 ist die Zahl um 66 Prozent gestiegen. Doch so unangenehm und weitreichend die Folgen von Schlafstörungen auch sind – die Einnahme chemischer Schlafmittel ist meist keine gute Idee.

Körperliche und seelische Auslöser, ein ungesunder Lebenswandel oder die Einnahme von Medikamenten – viele verschiedene Faktoren können hinter Schlafstörungen stecken. Die mit Abstand häufigsten Schlafprobleme sind Ein- und Durchschlafstörungen. Sie machen zusammen rund 80 Prozent aus1 und bringen für die Betroffenen einen großen Leidensdruck mit sich. Durch eine zu kurze Schlafdauer und eine schlechte Schlafqualität fühlen sie sich in ihrem Wohlbefinden und ihrer Leistungsfähigkeit massiv eingeschränkt.

Überforderung mündet in Teufelskreis

Bereits nach nur einer einzigen schlaflosen Nacht machen sich Müdigkeit und Anspannung breit – und erst recht nach mehreren solcher Nächte in Folge! Ganz unabhängig von der eigentlichen Ursache, kann sich daraus ein wahrer Teufels-kreis entwickeln. Denn Übermüdung, Überforderung und Sorge vor möglichen Konsequenzen – wie beruflichem Versagen und Verlust des Jobs – lassen die Betroffenen meist noch schlechter schlafen. Mit Verzweiflung erklärt sich wohl auch, dass sich die Zahl derer, die Schlafmittel nehmen, seit 2010 von 4,7 auf 9,2 Prozent nahezu verdoppelt hat. (1) Jeder Zweite greift auf rezeptfreie Präparate in der Apotheke zurück, fast jeder Vierte wendet diese länger als drei Jahre an. (1)

Schlafstörungen können krank machen

Grundsätzlich ist es ein richtiger Gedanke, gegen anhaltende Schlafstörungen etwas zu unternehmen. Unter permanentem Schlafentzug leidet nämlich nicht nur die Seele, sondern der gesamte Organismus. Erholsamer Schlaf ist neben einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung der wichtigste Baustein für ein gesundes Leben. Wer sich in der Nacht nicht richtig erholen kann, hat ein erhöhtes Risiko für Übergewicht, Stoffwechselstörungen, Diabetes und metabolisches Syndrom, Störungen des Immunsystems, Bluthochdruck und die Entstehung von Herzkreislauferkrankungen. (2) Richtig ist aber auch: Bei der Wiederherstellung der Nachtruhe kommt es sehr auf die Wahl der Mittel an!

Verhaltensänderung für besseren Schlaf

Grundsätzlich ist der Hausarzt ein guter Ansprechpartner. Er wird Maßnahmen für eine bessere Schlafhygiene, etwa einen festen Schlaf-Wach-Rhythmus, Abendrituale sowie Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen vorschlagen. In manchen Fällen kommt auch eine Verhaltenstherapie zur Erlernung kognitiver Techniken gegen nächtliches Grübeln in Betracht. Bei der Verordnung von Schlafmedikamenten üben Ärzte jedoch zunehmend Zurückhaltung. Denn viele chemische Schlafmittel haben beträchtliche Nebenwirkungen.

Gefahren durch Schlafmittel nicht unterschätzen

So besteht bei chemischen Substanzen – selbst bei vielen rezeptfrei erhältlichen – oftmals die Gefahr der Gewöhnung. Mit der Dauer der Anwendung steigt die Suchtgefahr. Zudem kann der Dauerkonsum von Schlafmitteln in hoher Dosierung wiederum zu Schlafstörungen führen. Ein weiterer wichtiger Gefahrenaspekt ist das Risiko eines „Hangovers“. Die Wirkung des Schlafmittels hält dabei über die Nacht hinaus an. Man ist noch am Morgen benommen, die Aufmerksamkeit ist deutlich beeinträchtigt, man ist müde und unkonzentriert. Wer sich morgens so ans Steuer oder aufs Fahrrad setzt, gefährdet sich und andere. Auch bei der Arbeit kann das Unfallrisiko steigen.

Natürliche Alternative: Stresshormone reduzieren

Eine Alternative ist das natürliche Arzneimittel Neurexan® aus der Apotheke. Es hat keine dämpfende Wirkung, sondern senkt, am Spätnachmittag oder frühen Abend eingenommen, nachweislich den Blutspiegel des Stresshormons Kortisol. (3) Die Wirkstoffkombination aus Passionsblume (Passiflora incarnata), blühendem Hafer (Avena sativa), getrocknetem Kaffeesamen in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes, der in der Baldrianwurzel enthalten ist (Zincum isovalerianicum), beruhigt und entspannt. So erleichtert Neurexan® das natürliche Einschlafen und fördert eine erholsame Nachtruhe. Anders als chemische Sedativa, macht das natürliche Arzneimittel nicht benommen, verursacht keinen Hangover-Effekt und führt nicht zur Gewöhnung.

Weitere Informationen unter www.entspannung-und-beruhigung.de
Quellen:
(1) DAK: Beiträge zur Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung (Band 16), Gesundheitsreport 2017. Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten. Update: Schlafstörungen
(2) Schlack R. et al.: Häufigkeit und Verteilung von Schlafproblemen und Insomnie in der deutschen Bevölkerung. Bundesgesundheitsblatt 2013. 56:740-748 doi: 10.1007/s00103-013-1689-2
(3) Doering B. K. et al.: Effects of Neurexan in an experimental acute stress setting – an explorative double-blind study in healthy volunteers. Life Sciences 146 (2016) 139-147

Bildquelle: 123rf/SchusterPR

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