Zeitumstellung im Frühjahr

Am 25. März ist es wieder soweit: Die Uhren werden auf die Sommerzeit umgestellt. Für die meisten Deutschen ein unwillkommenes Ereignis, wie eine repräsentative Umfrage der DAK Gesundheit (1) ergab. 73 Prozent der Bundesbürger würden die Zeitumstellung lieber abschaffen. Denn insbesondere die Anpassung an die Sommerzeit – von Fachleuten auch als „sozialer Jetlag“ bezeichnet – bereitet oft erhebliche Schwierigkeiten.

Der inneren Uhr voraus zu sein, wirft viele Menschen zurück

Dass drei Viertel der Bevölkerung auf die zweimal jährliche Zeitumstellung lieber verzichten würde, ist angesichts der geschilderten Beschwerden kein Wunder: 75 Prozent der Umfrage-Teilnehmer leiden infolge der Zeitumstellung unter Müdigkeit, 62 Prozent unter Schlafstörungen. 31 Prozent fühlen sich gereizt, 36 Prozent können sich schlechter konzentrieren und 20 Prozent kommen nicht pünktlich zur Arbeit. 12 Prozent machen das jahreszeitlich bedingte Drehen an den Zeigern verantwortlich für depressive Verstimmungen. Frauen (32 Prozent) sind durch den „sozialen Jetlag“ der Zeitumstellung häufiger beeinträchtigt als Männer (23 Prozent). Am stärksten macht er sich in der Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen bemerkbar. (1)

On-Off-Beziehung: Deutschland und die Sommerzeit

Schon vor mehr als hundert Jahren hielt sich die Begeisterung über die Einführung einer Sommerzeit in Grenzen. So stieß der erste Versuch im Jahr 1916 im damaligen Deutschen Kaiserreich auf wenig Gegenliebe und wurde zu Beginn der Weimarer Republik 1919 wieder rückgängig gemacht. Zu Anfang des 2. Weltkrieges wurde die Sommerzeit wieder eingeführt, von 1947 bis 1949 gab es vom 11. Mai bis zum 29. Juni sogar eine „Hochsommerzeit“. Nach der erneuten Abschaffung 1950 hatte Deutschland bis 1979 keine Sommerzeit, bevor 1980 aus politischen und ökonomischen Gründen die noch heute bestehende Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) eingeführt wurde.

Warum überhaupt eine Sommerzeit?

Hinter der Einführung einer Sommerzeit (englisch: Daylight-saving Time) stand der Gedanke, das Optimum nutzbaren Tageslichts zu gewinnen, um Energie einzusparen. Über die Sinnhaftigkeit wird jedoch seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Während man nämlich abends elektrisches Licht spart, wird morgens deutlich mehr geheizt. Der Energieverbrauch steigt dadurch sogar an. Unstrittig ist dagegen, dass die Zeitumstellung viele Menschen spürbar Lebensenergie kostet. Immer mehr wissenschaftliche Studie belegen darüber hinaus gesundheitsgefährdende Auswirkungen.

Zeitumstellung birgt gesundheitliche Risiken

So wies die finnische Universität Turku ein gesteigertes Schlaganfall-Risiko in den ersten beiden Tagen nach der Zeitumstellung nach (2). Laut einer Auswertung des Klinikums Augsburg (3) wirkt sich die Uhrumstellung auch negativ auf das Herz aus. Bei Männern und bei Menschen, die aufgrund bestehender Herz-Kreislauf-Probleme ACE-Hemmer einnehmen, erhöht sich demnach in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung das Risiko für einen Herzinfarkt. Doch auch scheinbar harmlose Anpassungsprobleme, unter denen viele Menschen teils mehrere Wochen nach der Zeitumstellung leiden, können zur Gefahr für Gesundheit und Wohlbefinden werden. Denn Müdigkeit, Gereiztheit und Schlafstörungen schränken die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit mit nicht zu unterschätzenden Folgen ein.

Vom sozialen Jetlag zur chronischen Stressspirale

Beispiel Straßenverkehr: Wie Statistiken zeigen, ist am Montagmorgen nach der Zeitumstellung das Unfallrisiko deutlich erhöht. (4) Wenn sich Autofahrer morgens eine Stunde früher auf den Weg machen und in der Dämmerung auf nachtaktive Wildtiere treffen, kommt es nicht nur häufiger zu Wildunfällen. Auch die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit sind durch die zu kurze Nacht beeinträchtigt, was zu Fahrfehlern aber auch zu Sekundenschlaf führen kann. Nach Angaben des ADAC (5) sind Schlafmangel und Übermüdung häufigere Unfallursachen als Alkohol. Zudem kann sich aus Schlafproblemen und nervlicher Überreiztheit eine chronische Stressbelastung entwickeln. Für möglichst viel Ruhe, Entspannung und Gelassenheit zu sorgen, ist deshalb ein zentraler Rat, den Ärzte immer wieder geben.

Natürliche Hilfe bei Schlafproblemen

Unterstützend zu Spaziergängen an der frischen Luft, Entspannungsübungen und Ruheritualen kann auch das natürliche Arzneimittel Neurexan (rezeptfrei in der Apotheke) für Entspannung und besseren Schlaf sorgen. Die bewährte Wirkstoffkombination mit Auszügen aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum valerianicum) senkt nachweislich (6) den Spiegel des körpereigenen Stresshormons Cortisol. Bereits am späten Nachmittag oder frühen Abend eingenommen, erleichtert Neurexan das Einschlafen und verhilft zu erholsamem Schlummer. So wird die innere Uhr dabei unterstützt, sich leichter auf die Sommerzeit einzustellen.

Weitere Informationen unter www.entspannung-und-beruhigung.de

Quellen:
(1) DAK Gesundheit: Repräsentative, bundesweite Forsa-Umfrage mit 1.001 Befragen. Zeitraum: 11.-13. Februar 2015
(2) Jussi O. T.: „Daylight Saving Time Transitions, Incidence and In-hospital Mortality of Ischemic Stroke”,  American Academy of Neurology’s 68th Annual Meeting in Vancouver, Canada, April 15 to 21, 2016
(3) Kirchberger I et al.: Are daylight saving time transitions associated with changes in myocardial infarction incidence? https://doi.org/10.1186/s12889-015-2124-4
(4) Varughese J: Fatal accidents following changes in daylight saving time: the American experience. Sleep Med. 2001 Jan;2(1):31-36
(5) Claudia Ehrenstein: „Wie permanente Schlaflosigkeit zur Gefahr wird“, www.welt.de, 14. März 2016
(6) Doering B et al: Effects of Neurexan in an experimental acute stress setting – An explorative double-blind study in healthy volunteers. Life Sciences (2016)146:139-147

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Mehrfachbelastung durch Familie und Pflege

Die Multitasking-Fähigkeit des Menschen wird gemeinhin überschätzt. So verwundert es nicht, dass insbesondere viele Berufstätige, die unter einer Doppelbelastung durch die Familie oder die Pflege eines Angehörigen stehen, über Dauerstress, innere Unruhe und Schlafstörungen klagen. Um ihre Lebenssituation dauerhaft zu meistern, müssen die Betroffenen lernen, im Alltag eine Balance zwischen den eigenen Bedürfnissen und äußeren Anforderungen zu schaffen. Entspannung und erholsamer Schlaf gehen dabei Hand in Hand.

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Nächtliche Ruhestörung in den Wechseljahren

Es gibt nichts Schöneres, als nach einem langen anstrengenden Tag müde und erschöpft ins Bett zu fallen. Einfach herrlich! Doch für jede zweite Frau in den Wechseljahren ist gesunder Schlaf nur ein schöner Traum. Schlafstörungen kosten nicht nur viel Kraft. Sie können auch Herz und Gefäße in Gefahr bringen, zeigt eine neue Studie. Hormone können bei wechseljahresbedingten Schlafstörungen helfen.

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Die müde Nation

Jeder Zehnte leidet unter
regelmäßigen Schlafstörungen

Deutschland wird mehr und mehr zu einer Nation der Schlaflosen. Wie der aktuelle DAK-Gesundheitsreport 2017 berichtet, leidet etwa jeder zehnte Berufstätige im Alter zwischen 35 und 65 Jahren unter Schlafstörungen (Insomnien) und deren Auswirkungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. (1) Seit 2010 ist die Zahl um 66 Prozent gestiegen. Doch so unangenehm und weitreichend die Folgen von Schlafstörungen auch sind – die Einnahme chemischer Schlafmittel ist meist keine gute Idee.

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Viele Medikamente sind im Alter ungeeignet

Schlafstörungen lindern – aber richtig!
Worauf Senioren achten sollten

Fit und vital – so präsentiert sich die heutige Generation 65+ nach einem aktuellen Bericht des Statistischen Bundesamtes. Nur 18 Prozent der 65- bis 69-Jährigen berichten von Alltagseinschränkungen infolge von Krankheit oder unfallbedingter Verletzung. (1) Erst in späteren Jahren nehmen demnach gesundheitliche Beeinträchtigungen zu. Dagegen leidet fast die Hälfte der über 65-Jährigen unter Schlafstörungen. (2) Häufig werden diese durch nervöse Unruhe bedingt. Nach Information des Bundesgesundheitsministeriums (3) sollten Schlafstörungen im Alter möglichst nicht mit klassischen Schlafmitteln behandelt werden. Alternativ raten die Experten zu natürlichen Wirkstoffen und Maßnahmen für eine bessere Schlafhygiene.

Kaum eine Gesellschaft altert schneller als die deutsche (1) – rund 17 Millionen Bundesbürger waren 2015 über 65 Jahre alt. In der Europäischen Union (EU) wird dieser Wert nur von Italien übertroffen. (1) Dabei sind die Senioren hierzulande erfreulich gesund. Nur knapp jeder Vierte über 65 fühlte sich vier Wochen vor der Befragung gesundheitlich so angeschlagen, dass er Einschränkungen im Alltag hinnehmen musste. Dabei ist der Anteil der 65- bis 69-Jährigen mit 18 Prozent am geringsten. Mit 70 bis 74 Jahren waren es bereits 21 Prozent, über 75 Jahre 28 Prozent.

Faustformel: Je älter, desto mehr Tabletten

Senioren zwischen 60 und 64 Jahren nehmen täglich durchschnittlich zwei bis drei Medikamente ein – mit über 80 sind es sogar vier bis fünf. (3) Typische Alters-leiden sind Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen sowie altersbedingte Depressionen. Vor allem Wechselwirkungen durch die Kombination verschiedener Medikamente (Multimedikation) sind mit Vorsicht zu betrachten. Die individuelle Beratung durch den Arzt ist daher für ältere Patienten unverzichtbar. Er gibt auch wichtige Hinweise zur richtigen Dosierung. Denn durch den langsamer arbeiten-den Stoffwechsel kann es leicht zu Überdosierungen und unerwünschten Wirkungen kommen. So nehmen nach Schätzung von Experten etwa 80 Prozent der Patienten mit einem Oberschenkelhalsbruch ein Schlafmittel ein.

Viele Medikamente sind im Alter ungeeignet

In der sogenannten PRISCUS-Liste – das lateinische Wort beschreibt den Begriff „alt“ – sind mehr als 80 Wirkstoffe aus 20 Wirkstoffklassen aufgeführt, die für Senioren aus verschiedenen Gründen nicht geeignet sind. Bei der Behandlung von Schlafstörungen beispielsweise, unter denen fast die Hälfte der Senioren über 65 leidet, wird vom Einsatz chemischer Substanzen wie zum Beispiel Benzodiazepinen abgeraten. Denn die meisten gängigen chemischen Schlaf- und Beruhigungsmittel haben eine dämpfende Wirkung auf das Gehirn und Nervensystem. Als unerwünschte Nebenwirkungen werden diesen Wirkstoffen ein im Alter erhöhtes Risiko von Stürzen und Knochenbrüchen, Benommenheit, Schwindel  sowie die Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen zugeschrieben.

Chemische Schlafmittel erhöhen das Sturzrisiko

Die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit werden durch die Einnahme klassischer Schlafmittel gehemmt. Dadurch steigt insbesondere bei Senioren, die infolge altersbedingter muskulärer Schwächen oder Gleichgewichtsprobleme ohnehin unsicher auf den Beinen sind (4), das Risiko von schweren Stürzen, Knochenbrüchen, Klinikaufenthalten und Bettlägerigkeit. Besonders gefährlich ist das Aufstehen in der Nacht. Und auch am nächsten Morgen kann es leicht zu Stürzen kommen. Denn oft werden sedierende Substanzen bis zum Aufstehen nicht vollständig vom Körper abgebaut. Die als „Hangover“ bezeichnete Rest-Benommenheit erhöht das Risiko für Gangunsicherheit und Fehltritte mit Folgen.

Mit Entspannung das natürliche Einschlafen fördern

Eine wirksame, unbedenkliche und für Senioren besonders geeignete Alternative ist das natürliche Arzneimittel Neurexan® von Heel. Anders als viele herkömmliche Präparate hat es keine dämpfende Wirkung und macht nicht benommen. Seine Wirkung beruht auf der Senkung des Stresshormons Kortisol, die in einer wissenschaftlichen Studie4 mittels Speicheltest nachgewiesen wurde. Die Kombination von Auszügen aus der Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffeesamen in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum isovalerianicum) entspannt und unterstützt so das natürliche Einschlafen. Die Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Fahrtauglichkeit bleiben voll erhalten. Aufgrund seiner sehr guten Verträglichkeit kann Neurexan® auch in Kombination mit anderen Medikamenten angewendet werden. Unerwünschte Wechselwirkungen sind nicht zu befürchten, was betagten Patienten mit Multimedikation zugutekommt.

Weitere Informationen unter www.entspannung-und-beruhigung.de

Quellen:
(1) Datenreport „Generation 65+“, Statistisches Bundesamt
(2) J. Schröder: Pharmakotherapie von Schlafstörungen bei älteren Menschen. DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift 2013; 138 (49); S. 2550-2553
(3) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): „Medikamente im Alter: Welche Wirkstoffe sind ungeeignet?“, Stand März 2016
(4) Doering B. K., Wegner A., Hadamitzky M., Engler H., Rief W., Schedlowski M.: Effekts of Neurexan® in an experimental acute stress setting – An explorative double-blind study in healthy volunteers. Life Sciences 146 (2016) 139-147

Bildquelle: Schuster PR/Thinkstock/tetmc

Kummer mit dem Schlummer

Schlafstörungen können viele Gesichter haben

Schlafen ist für die Gesundheit des Menschen nicht weniger wichtig als Essen und Trinken. Eine regelmäßig gestörte Nachtruhe erhöht Experten zufolge das Risiko für körperliche und seelische Erkrankungen erheblich. Dabei ist Schlafstörung nicht gleich Schlafstörung. Zwar gibt es viele gute allgemeine Tipps für besseren Schlaf. Doch nur wer die genaue Ursache seines Schlafproblems kennt, kann auch die geeigneten Gegenmaßnahmen ergreifen. Kummer mit dem Schlummer weiterlesen

Strategien zur Stressreduktion

Tag der inneren Balance 2016

Stress lässt sich oft nicht vermeiden. Wenn das Stresssystem jedoch dauerhaft aktiviert ist und wir nicht mehr auf einen Entspannungsmodus umschalten können, drohen gesundheitliche Beeinträchtigungen. Schlafstörungen und Schlaflosigkeit können die Folge chronischer Stressbelastungen sein. Strategien zur Stressreduktion weiterlesen

Schlafstörungen behandeln schützt die Gesundheit

Tag der inneren Balance 2016

Selbst Menschen, die „nur unter Schlafstörungen leiden“ haben nach Angaben von Professor Dieter Riemann vom Universitätsklinikum Freiburg ein erhöhtes Risiko, später eher psychisch oder körperlich zu erkranken, als Menschen, die nicht an Schlafstörungen leiden. „Schlafstörungen sind offenbar ein Risikofaktor, der die Schwelle für Erkrankungen jedweder Art senkt“, sagt der Freiburger Psychologe und Schlafmediziner zu den Auswirkungen von Schlaflosigkeit. Schlafstörungen behandeln schützt die Gesundheit weiterlesen

Wer nachts schlecht schläft, wird eher krank

Tag der inneren Balance 2016

Schlaf ist neben einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung der wichtigste Baustein für ein gesundes Leben. Doch immer häufiger führen chronischer Stress und Leistungsdruck zu anhaltenden Schlafstörungen und Schlaflosigkeit. Das kann auf Dauer krankmachen. Wer nachts schlecht schläft, wird eher krank weiterlesen

Gute Nacht in den Wechseljahren

Progesteron schenkt gesunden Schlaf

Genetisch und evolutionär bedingt, brauchen Frauen pro Nacht rund eine Stunde mehr Schlaf als Männer. Es dauert länger, bis sie einschlafen, dafür wachen sie aber häufiger auf und leiden doppelt so oft unter Schlafstörungen. Schuld ist meist eine Kombination spezieller weiblicher Faktoren, etwa eine erhöhte Geräuschempfindlichkeit, hormonelle Einflüsse  während der Regel oder in der Menopause, auch vermehrte nächtliche Grübeleien. Frauen, die eine Hormontherapie mit mikronisiertem Progesteron erhalten, profitieren auch von dessen schlaffördernder Wirkung. Gute Nacht in den Wechseljahren weiterlesen