In jedem Menschen steckt ein Sportler

Wie neu geboren und ein Leben lang fit
durch mehr Bewegung

Nicht nur der Bauchumfang, das Gewicht auf der Waage und Beschwerden wie Rückenschmerzen nehmen durch einen Mangel an Bewegung zu  – auch der „innere Schweinehund“ wird umso mächtiger je länger man ihn verhätschelt! Den Start in ein aktiveres, sportliches Leben sollte man deshalb lieber nicht auf die lange Bank schieben. Rund 30 Millionen bekennende Nicht-Sportler gibt es in der Bundesrepublik. (1) Doch jeder Mensch hat auch eine sportliche Seite. Die zu entdecken lohnt sich! Denn wer sich regelmäßig in Bewegung setzt, profitiert auf der ganzen Linie.

Zugegeben: Meist ist ein kräftiger Muskelkater das Erste, was man von seinem neuen sportlichen Leben hat. Doch wenn man ehrlich zu sich selbst ist, ist das noch längst nicht alles. Denn schon nach dem ersten Training macht sich ein tiefes Wohlbefinden breit. Man ist stolz auf das Geleistete, fühlt sich entspannt und schläft nachts besser. Eine gute Motivation für das nächste Training!

Gesund, fit und attraktiv durch Sport

Das Wissen um die vielen positiven Effekte eines regelmäßigen Sportprogramms kann ebenfalls dabei helfen, dran zu bleiben. Sport fördert die Durchblutung, stärkt Herz und Kreislauf, baut Übergewicht ab und reduziert Stress. Obendrein macht regelmäßige Bewegung schön und attraktiv. Denn auch die Haut profitiert von der guten Durchblutung und bekommt eine gesunde Ausstrahlung. Schlaffes Bindegewebe wird gestrafft, die Muskulatur wird gekräftigt und definiert. Wer nicht alleine sportelt, kann zudem noch von einem schönen Nebeneffekt profitieren: Sport verbindet. So kommt man in der Gruppe, etwa in einem Sportverein, einem Fitnessstudio oder an einer Volkshochschule, leicht in Kontakt mit Gleichgesinnten. Das erhöht nicht nur den Spaß an der Sache, sondern ist auch eine tolle Motivation. Was nämlich alle Sportler kennen: Hin und wieder hat man einfach einen Durchhänger und muss aufpassen, dass man nicht allzu bequem wieder auf dem weichen Sofa landet.

Mit Herz und Verstand dabei bleiben

Eine feste innere Überzeugung und eine gute Strategie können dabei helfen, langfristig „dran“ zu bleiben. Denn allzu schnell ändern sich die Vorzeichen im Leben – etwa durch berufliche oder familiäre Veränderungen wie Jobwechsel oder Schwangerschaft. Einige gute Tipps sollte man von Anfang an beherzigen, um möglichst viel und lange Freude am Sport zu haben.
► Auf Spaß bauen. Das kennen viele aus eigener leidvoller Erfahrung: Wer Sport nur macht, um etwas Bestimmtes zu erreichen, aber keine Freude an der Bewegung hat, wirft meist die Flinte ins Korn. Spätestens, sobald man am Ziel ist – oder im schlechtesten Fall schon lange vorher.
► Sich die richtigen Ziele setzen. Mal ehrlich: Ohne Ehrgeiz kein Fortschritt. Doch wer seine Ziele zu hoch steckt, bleibt genauso auf der Strecke. Kann man die eigenen Erwartungen trotz Anstrengung nicht erfüllen, fühlt man sich zwangsläufig überfordert – und verliert so über Kurz oder Lang den Spaß am Sport.
► Fortschritte festhalten. Ein Fitness-Tagebuch kann eine tolle Motivation sein – vor allem, wenn es gerade mal nicht so gut läuft. Anhand der Aufzeichnungen sieht man, wie viel man schon erreicht hat. Einfach zu bedienen und komfortabel sind verschiedene Fitness-Apps für Android und iOS, die auch zurückgelegte Strecken, zum Beispiel beim Laufen, Wandern, Inline-Skaten oder Nordic Walking dokumentieren und Statistiken erstellen.
► Geduld haben. Fit zu werden, ist ein großes Vorhaben. Da kann eine gewisse Euphorie nicht schaden. Doch Vorsicht: Der Körper ist nach jahrelanger Untätigkeit meist lange nicht so stark wie der Wille seines Besitzers! So müssen sich Muskeln, Sehnen und Bänder erst einmal wieder an die Belastung gewöhnen. Dieser Prozess kann auch mehrere Monate in Anspruch nehmen. Deshalb sollte man unbedingt maßvoll trainieren.

Bei Schmerzen: PECH

Hat man zu lang oder zu intensiv trainiert, rächt sich das häufig mit Beschwerden wie einem Stechen oder Ziehen in der betroffenen Muskulatur. Manchmal macht ein überforderter Muskel auch einfach „zu“ – was höchst unangenehm ist. Wie bei allen Arten von Verletzungen gilt auch bei solchen Überlastungsbeschwerden die so genannte PECH-Regel, die von anerkannten Sportmedizinern empfohlen wird. Die Abkürzung steht für Pause, Eis, Compression und Hochlagerung. Das bedeutet, das Training zu beenden, die schmerzende Stelle zu kühlen, einen Druckverband mit mäßigem Zug anzulegen und den betroffenen Körperteil nach Möglichkeit über Herzniveau zu lagern.

Verletzt? Von den Profis lernen

Eine weitere Empfehlung aus dem Profi-Sport ist das natürliche Arzneimittel Traumeel®, das als Creme und Tabletten für Jedermann rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist und in keiner Sporttasche fehlen sollte. Seine 14 natürlichen Wirkstoffe – etwa Kamille (Chamomilla), Arnica (Arnica montana) und Beinwell (Symphytum) – ergänzen sich in ihrer Wirkung. Es setzt an unterschiedlichen Punkten des Heilungsverlaufes an. Blutergüsse und Schwellungen gehen zurück, Entzündungen und Schmerzen werden gelindert. So unterstützt Traumeel® die Heilung – und damit die schnelle Rückkehr ins Training!

Übergewicht nicht unterschätzen

Es ist zwar nicht schön, sich das einzugestehen – doch wer zu viel Gewicht auf die Waage bringt und daran etwas ändern möchte, sollte zunächst mit Sportarten beginnen, die die Gelenke nicht zu sehr belasten. So sind zum Beispiel Tanzen, Aerobic für Anfänger, Aqua-Gymnastik, Schwimmen, Radfahren, Wandern, Nordic Walking und Inline-Skaten bestens geeignet, um Kalorien zu verbrennen und Kondition und Ausdauer aufzubauen. Ein Einsteiger-Kurs in Gymnastik, Pilates oder Yoga kann helfen, die Muskulatur zu kräftigen. Gut zu wissen: Je muskulöser man ist, desto mehr Energie verbraucht der Organismus auch im Ruhezustand!
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ratgeberzentrale.de

Quelle:
(1) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/171911/umfrage/haeufigkeit-sport-treiben-in-der-freizeit/, 19. Januar 2017

Bildquelle:
Thinkstock/Schuster PR

Mehr Lebensqualität im Alter

Mit Schwindel, Gangunsicherheit und
Angst vor Stürzen besser
umgehen lernen

Mit durchschnittlich rund 78 bzw. 83 Jahren werden Männer und Frauen hierzulande so alt wie nie zuvor. (1) Doch das ist oft kein Zuckerschlecken. Denn vor allem eine eingeschränkte Mobilität und die Angst vor einem Sturz stellen für viele betagte Senioren eine erhebliche Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität dar. Häufigster Grund für die Gangunsicherheit bei über 75-Jährigen ist Schwindel. (1) Nicht selten kommen noch Defizite des Bewegungsapparates wie Muskelschwäche oder Arthrose sowie kognitive und psychische Probleme wie Demenz und Angst hinzu. Mithilfe besonderer Übungen das Gleichgewicht zu fördern, kann wesentlich dazu beitragen, im Alter wieder mehr Stabilität und Lebensfreude zu erlangen.

Schwindel – ein dehnbarer Begriff

Schwindel schränkt die Aktivitäten im Alltag stark ein und ist häufig Anlass für einen Arztbesuch. Aktuellen Erhebungen zufolge sucht jeder Fünfte der über 60-jährigen Patienten wegen Schwindels einen Arzt auf. Bei den über 70-Jährigen ist es bereits jeder Dritte – bei den über 80-Jährigen sogar jeder Zweite. (2) Von Drehen über Schwanken bis zu Gangunsicherheit, Taumel, Benommenheit und Angst: Eine Vielzahl von Wahrnehmungen und Beschwerden wird unter dem Begriff Schwindel zusammengefasst. Wie Erhebungen der Spezialambulanz des Deutschen Schwindel- und Gleichgewichtszentrums in München zeigen (2), kommt bei Schwindel im Alter das gesamte Diagnosespektrum vor, wobei psychische Schwindelformen und Migräne seltener sind als in jungen Jahren. Besonders häufige Schwindelerkrankungen im Alter und ihre Ursachen sind demnach:
► Gutartiger Lagerungsschwindel. Wenn sich kleine Kalkkristalle in die Bogengänge des Innenohres verirren, kommt es durch Bewegung des Kopfes zu etwa fünf bis 60 Sekunden andauernden Schwindelattacken.
► Orthostatischer Schwindel („Blutdruckschwindel“). Nach dem Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen kommt es durch plötzlichen Blutdruckabfall vorüber-gehend zu Schwindel – manchmal auch nach der Einnahme von Medikamenten wie Blutdrucksenkern oder Schlafmitteln.
► Morbus Menière. Infolge dieser Innenohr-Erkrankung kommt es zu Schwindelanfällen, die mehrere Minuten oder gar mehrere Stunden andauern und häufig von Ohrdruck, Tinnitus, Hörminderung und einem fortschreitenden Hörverlust begleitet werden.
► Bilaterale Vestibulopathie (Funktionsverlust beider Gleichgewichtsorgane). Betroffene Patienten fühlen sich schwindelig und unsicher beim Gehen – insbesondere im Dunkeln und auf unebenem Grund. Teilweise treten auch Sehstörungen auf. Die Erkrankung ist im Vergleich zu einseitigen Störungen sehr selten und hat einen chronischen Verlauf.
► Zentraler Schwindel. Meist leiden betroffene Patienten unter Dauerschwindel – häufig nach neurologischen Erkrankungen wie einem Schlaganfall oder im Kleinhirn lokalisierten Bewegungsstörungen.

Schwindel-Therapie hat viele Gesichter

Während sich gutartiger Lagerungsschwindel mit sogenannten therapeutischen Befreiungsmanövern behandeln lässt, wird beispielsweise ein Morbus Menière meist mit sedierenden chemischen Substanzen wie Dimenhydrinat therapiert. Die betroffenen Patienten müssen oft Müdigkeit und Benommenheit als unerwünschte Nebenwirkung in Kauf nehmen. Gehen Schwindelbeschwerden dagegen auf einen Ausfall des Gleichgewichtsorgans oder zentrale Ursachen zurück, ist es Ziel der Therapie, ohne dämpfende Wirkung die körpereigene Kompensation zu fördern, um das Gehirn in die Lage zu versetzen, besser mit Schwindel umgehen zu können. Mithilfe von regelmäßig durchgeführten Gleichgewichtsübungen werden die Bewegungs- und Wahrnehmungsfähigkeit der Patienten verbessert.

Gleichgewichtstraining zum kostenlosen Download

Zehn bewährte Übungen zur Stärkung des Gleichgewichts bei Schwindel gibt es in Form eines anschaulich illustrierten Posters zum kostenlosen Download unter www.schluss-mit-schwindel.de unter dem Menüpunkt „Schwindelbehandlung“. Die Übungen werden im Liegen, Sitzen oder Stehen ausgeführt und lassen sich im Laufe der Zeit steigern. Vor Beginn sollte man am besten den Arzt um Rat fragen. Er kann geeignete Übungen empfehlen. Hochbetagte und Patienten mit starken Schwindelbeschwerden sollten sich anfangs von Angehörigen bei der Durchführung helfen lassen.

Naturarznei bessert Beschwerden nachweislich
Zur medikamentösen Therapie empfehlen viele Ärzte das natürliche Arzneimittel Vertigoheel® von Heel (rezeptfrei, Apotheke). Das natürliche Präparat wurde als einziges Naturarzneimittel in die hausärztliche S3-Leitlinie zur Therapie von Schwindel der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) aufgenommen. Es hat keine unerwünschten Wirkungen und macht nicht benommen. Die Konzentration und Fahrtauglichkeit bleiben während der Einnahme voll erhalten. Die bewährte Wirkstoffkombination aus Anamirta cocculus (Indische Kokkelskörner), Conium maculatum (Gefleckter Schierling), Ambra grisea (Grauer Amber) und Petroleum rectificatum (Steinöl) senkt Studien zufolge die Anzahl, Dauer und Stärke von Schwindelanfällen. So hilft Vertigoheel® dabei, den Alltag aktiv zu bewältigen und trägt zu mehr Lebensqualität im Alter bei.

Weitere Informationen zum Thema unter www.schluss-mit-schwindel.de

Quellen:
(1) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/273406/umfrage/entwicklung-der-lebenserwartung-bei-geburt–in-deutschland-nach-geschlecht/, 17. Januar 2017
(2) Jahn K, Kressig RW, Bridenbaugh SA, Brandt T, Schniepp R: Dizziness and unstable gait in old age – etiology, diagnosis and treatment. Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 387-93. DOI: 10.3238/arztebl.2015.0387

Bildquelle:
Thinkstock/Schuster PR