Darmgesundheit im Winter

Schwere Kost und wenig Bewegung leisten Hämorrhoiden Vorschub

Sinken die Temperaturen unter null, fallen viele Menschen in eine Art Winterstarre. Ihre Motivation für eine gesunde Lebensweise friert förmlich ein. Statt sich nach Feierabend ins Fitnessstudio zu schleppen, genießen sie die Abende lieber bei Schummerbeleuchtung auf dem heimischen Sofa. Nicht weit sind meist auch winterliche Leckereien wie Nüsse oder Lebkuchen. Doch Vorsicht: Süßes Nichtstun und ausgiebiges Naschen machen sich nicht nur sehr rasch auf der Waage bemerkbar! Auch der Darm wird mit der Zeit fast ebenso träge wie sein Besitzer. Die unangenehmen Folgen können Verstopfung und vergrößerte Hämorrhoiden sein.

Junge Menschen unter 20 sind so gut wie nie betroffen, doch ab etwa 35 Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit für Hämorrhoidalleiden an. Weil proktologische Erkrankungen weitgehend tabuisiert werden, suchen die meisten Betroffenen erst spät einen Arzt auf. Rund 350.000 Fälle werden pro Jahr deutschlandweit behandelt, davon sind etwa 50.000 Erkrankungen so weit fortgeschritten, dass es einer operativen Versorgung bedarf.(1) Die Dunkelziffer liegt indes weit höher.

Lieber schon bei den ersten Anzeichen zum Arzt

Experten schätzen, dass sogar jeder zweite Bundesbürger von vergrößerten Blutgefäßen am After betroffen ist, jedoch aus Scham lieber stillschweigend die unangenehmen Symptome erträgt als medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. (1) So groß aber die Scheu vor dem Arztgespräch und erst recht vor der Untersuchung ist: Wer typische Anzeichen wie hellrotes Blut auf dem Stuhl, in der Unterwäsche und auf dem Toilettenpapier bemerkt oder gar unter Brennen, Jucken und Schmerzen am After leidet, sollte sich nach Möglichkeit lieber gleich an einen Proktologen wenden. Denn unbehandelt kann sich aus symptomatischen Hämorrhoiden ersten oder zweiten Grades ein Hämorrhoidalleiden dritten oder vierten Grades entwickeln. Dann lässt sich der Gang zum Arzt irgendwann nicht mehr aufschieben.

Beschwerden mit Eigenmaßnahmen lindern

Wer bis zum Arzttermin selbst etwas gegen die Beschwerden unternehmen  möchte, kann auf die bewährten Posterisan® Präparate von DR. KADE zurückgreifen. Posterisan® akut ist als Salbe rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Der enthaltene Wirkstoff Lidocain bewirkt rasche und spürbare Linderung bei akuten Schmerzen und starkem Juckreiz. Es lindert Schmerzen, in dem es die Bildung und Weiterleitung von Nervenimpulsen zum zentralen Nervensystem vorübergehend hemmt. Posterisan® akut Salbe kann auch vor der proktologischen Untersuchung hilfreich sein.

Hämorrhoiden keinen Vorschub leisten

Oft ist ein ungesunder Lebensstil Ursache der Beschwerden. Zu viel Sitzen und zu wenig Bewegung sowie ballaststoffarme Ernährung und zu wenig Flüssigkeit sorgen für Verstopfung. Kommt es in der Folge beim Toilettengang zu starkem Pressen, wird Hämorrhoiden im wahrsten Sinne des Wortes „Vorschub“ geleistet. Das betrifft viele Menschen vornehmlich im Winter, wenn regelmäßige Bewegung und vollwertige Ernährung zu kurz kommen. Besonders in der kalten Jahreszeit mit ihren vielen Feiertagen und Festessen lohnt es sich daher, auf eine gesunde Lebensweise zu achten.

Darmfreundliche Ernährung und Bewegung

Konkret bedeutet dies, Wert auf Lebensmittel wie Müsli und Vollkornbrot, frisches Obst und Milchprodukte zu legen. Möglichst meiden sollte man dagegen zuckerhaltige Speisen wie Kuchen und Weißbrot. Auch um Alkohol, Kaffee, Schwarztee, Limonaden, Kakao und blähende Nahrungsmittel wie Zwiebeln, Kohl oder Hülsenfrüchte macht man besser einen großen Bogen. Weil langes Sitzen die Entstehung von Hämorrhoidalleiden begünstigt, sollte man möglichst häufig in Bewegung kommen. Besonders gut geeignet sind Gymnastik, Schwimmen, Gehen oder auch Langlaufen. Sportarten, bei denen starke Stöße den Beckenboden belasten – wie Joggen, Tennis oder Squash – sind dagegen nicht zu empfehlen.

Gleiteffekt bei Verstopfung nutzen

Fällt der Gang zur Toilette schwer, kann auch die Anwendung von Posterisan® protect als Salbe oder Zäpfchen hilfreich sein. Die darin enthaltenen Jojoba- und Bienenwachse sorgen für einen Gleiteffekt und erleichtern so den Stuhlgang. Posterisan® protect mit speziellem wasserabweisendem Hautschutzkomplex wurde eigens dafür entwickelt, die empfindliche Haut im Analbereich nach dem Abklingen akuter Hämorrhoidal-Problemen zu pflegen und die Hautelastizität zu stärken. Zudem lindert es leichte Beschwerden und verlängert die beschwerdefreie Zeit. Die Wirksamkeit wurde in Studien belegt.Weitere Informationen unter www.posterisan.de und www.haemorriden.net

Quelle:  (1) Wikipedia, November 2016

Bildquelle:  Schuster PR/Thinkstock/shironosov

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