Hormontherapie: WHI-Studie revidiert

„Nutzen übersteigt bei weitem mögliche Risiken“

Sie kommen nicht über Nacht, brauchen eher Jahre. Aber irgendwann sind die Wechseljahre da – und belasten mit ihren typischen Beschwerden wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen den Alltag der Frau. Eine Hormonersatztherapie aber haben viele betroffene Frauen in den letzten Jahren gescheut. Sie fürchteten Nebenwirkungen wie ein erhöhtes Brustkrebsrisiko, vor denen 2002 die Women’s Health Initiative-Studie (WHI) warnte. Jetzt revidieren die beiden  amerikanischen Studien-Autoren Dr. JoAnn E. Manson und MD Andrew M. Kaunitz ihre alten WHI-Ergebnisse: „Der Nutzen dieser Ersatzbehandlung übersteigt bei weitem mögliche Risiken.“ Hormontherapie: WHI-Studie revidiert weiterlesen

Für jede Wechseljahresphase die richtige Therapie

Von der Prämenopause bis zur Postmenopause

Hitzewallungen aus heiterem Himmel, Blutungen aus dem Takt, Nervosität und Launen wie Aprilwetter: Die Wechseljahre fühlen sich seltsam an. Sie wühlen Körper und Seele auf und sind für viele Frauen im Alltag sehr belastend. Eine individuelle Hormontherapie kann dann helfen die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Berücksichtigt wird dabei heute auch das jeweilige Stadium der hormonellen Dysbalance. Für jede Wechseljahresphase die richtige Therapie weiterlesen

Hormone nicht eigenmächtig dosieren

Art und Menge der Hormone sollte stets der Arzt bestimmen

Sie kommen garantiert, irgendwann zwischen Mitte 40 und Ende 50. Wenn die Wechseljahre dann mit klassischen Symptomen wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen anklopfen, liegt eine Hormontherapie nahe. Welche Hormone jetzt richtig sind und welche Dosierung notwendig ist, sollte stets mit dem Frauenarzt abgesprochen werden. Auch bei Dosisänderungen sollte immer der Arzt befragt werden. Hormone nicht eigenmächtig dosieren weiterlesen

Zehn Tipps für besseren Schlaf im Alter

Was Experten bei Schlafstörungen raten

Hat man die 50 erst überschritten, weiß man meist aus eigener leidvoller Erfahrung: Der Schlaf verändert sich im Lauf des Lebens. Während Babys täglich bis zu 16 Stunden schlummern, sind es bei Erwachsenen durchschnittlich nur noch sechs bis acht Stunden. Und je älter man wird, desto mehr leidet die Schlafqualität. Hindern in der Lebensmitte vor allem Stress, Lärm und Sorgen am Schlafen, kommen mit den Jahren immer mehr altersspezifische Schlafräuber wie nächtlicher Harndrang, Schmerzen oder Atemaussetzer hinzu. Zehn Tipps für besseren Schlaf im Alter weiterlesen

Weiblichen Schlafstörungen auf der Spur

Typisch Frau: Sorgenvolles Grübeln statt erholsamem Schlummer

Kaum ist das Licht aus, fängt die Gedankenmühle an zu rattern. Frauen schlafen im Allgemeinen schlechter als Männer. (1,2) Spätestens mit Beginn der Wechseljahre ist es mit erholsamen Nächten für die meisten dann völlig vorbei. Denn mit den Hormonspiegeln sinkt auch die Schlafqualität. Daran ändert sich auch nach den Wechseljahren nicht viel: Etwa die Hälfte aller Frauen über 60 leidet unter Schlafstörungen. Weiblichen Schlafstörungen auf der Spur weiterlesen

Senile Bettflucht?

Wie sich der Schlaf im Alter verändert

Das kennen viele Senioren: Sie können die Augen nicht mehr offenhalten, wenn für andere gerade der Feierabend beginnt und sind dafür schon Stunden vor dem Morgengrauen wach, während der Rest der Welt noch die halbe Nacht vor sich hat. Was von Jüngeren salopp und wenig charmant als „senile Bettflucht“ bezeichnet wird, wirft Fragen auf: Braucht der Mensch mit den Jahren tatsächlich immer weniger Schlaf? Die große Zahl von Senioren, die über Schlafstörungen und Tagesmüdigkeit klagen, zeugt vom Gegenteil. Senile Bettflucht? weiterlesen