Natürliches Progesteron bei Zyklusstörungen

Zu kurz, zu lang, zu stark oder gar nicht? Ist der Zyklus unregelmäßig, gerät das Wohlbefinden einer Frau oft völlig aus dem Lot. Abhilfe kann in vielen Fällen eine rezeptpflichtige Therapie mit natürlichem Progesteron in Form von Weichkapseln schaffen. Nachdem diese Behandlungsmethode in anderen europäischen Ländern schon lange etabliert ist, wurde natürliches Progesteron nun auch in Deutschland für die Behandlung von Progesteronmangel-bedingten Zyklusstörungen zugelassen.
Die meisten Frauen bekommen es irgendwann mit einem unregelmäßigen Zyklus zu tun. Spätestens mit Beginn der Wechseljahre ist es meist vorbei mit dem immer gleichen Rhythmus – oft auch schon früher. Wenn „die Tage“ zu lang, zu kurz, zu stark oder gar nicht kommen, ist das körperlich aber auch nervlich eine große Belastung. Wenn ein hormoneller Mangel die Ursache ist, kann natürliches Progesteron helfen, den regelmäßigen Zyklus wiederherzustellen.

Auch zur Behandlung von Zyklusstörungen

Die oral einzunehmenden Weichkapseln enthalten körperidentisches Progesteron, das unter anderem aus dem Diosgenin der Yamswurzel gewonnen wird, und bringen den Körper bei einem Progesteronmangel wieder in eine harmonische Hormon-Balance zurück. Eine aktuelle Studie hat die therapeutische Wirkung mit eindeutigem Ergebnis untersucht (1). Bei 90 Prozent der Probandinnen ließ sich mit 300 mg Progesteron eine Entzugsblutung auslösen (Placebo 29 Prozent). Alle befanden sich noch nicht in den Wechseljahren und hatten drei Monate oder länger keine Periode mehr, aber einen ausreichend hohen Östrogen-Spiegel. Mit einer Dosis von 200 mg täglich gelang dies bei 58 Prozent.

Mit Zyklusstörungen zum Frauenarzt

Frauen, die unter Zyklusstörungen wie etwa einer zu langen, zu kurzen, zu starken, zu schwachen oder dauerhaft ausbleibenden Regel leiden, sollten in jedem Fall ihren Frauenarzt aufsuchen. Er kann die Ursachen abklären und bei einer hormonellen Störung den Zyklus mit einer verschreibungspflichtigen Therapie in individuell geeigneter Dosierung wieder ins Lot bringen.

Altbekannter Nutzen für die Gebärmutter

Aus der kombinierten Hormonersatztherapie bei Wechseljahresbeschwerden ist Progesteron seit langem nicht mehr wegzudenken. Frauenärzte verordnen das natürliche Gestagen, um die Gebärmutterschleimhaut vor gefährlichen Wucherungen zu schützen. Diesen Effekt hat aktuell auch ein internationales Experten-Team um Prof. Dr. Petra Stute, Leiterin des Forschungslabors Reproduktionsmedizin und Gynäkologische Endokrinologie an der Universitäts-klinik Bern, nach Beurteilung verfügbarer Studien bestätigt. Demnach scheint eine Anwendung von 200 mg Progesteron an 12 bis 14 Tagen pro Monat für bis zu fünf Jahre wirksam zu sein. (2)

Quellen:
1 Shangold M et al., Fertil Steril 1991; 65(6):1040
2 Stute P, Neulen J, Wildt L, Climacteric 2016; Bd 19, Nr 4: 316-328

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Mehrfachbelastung durch Familie und Pflege

Die Multitasking-Fähigkeit des Menschen wird gemeinhin überschätzt. So verwundert es nicht, dass insbesondere viele Berufstätige, die unter einer Doppelbelastung durch die Familie oder die Pflege eines Angehörigen stehen, über Dauerstress, innere Unruhe und Schlafstörungen klagen. Um ihre Lebenssituation dauerhaft zu meistern, müssen die Betroffenen lernen, im Alltag eine Balance zwischen den eigenen Bedürfnissen und äußeren Anforderungen zu schaffen. Entspannung und erholsamer Schlaf gehen dabei Hand in Hand.

Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov im Auftrag der Deutschen Presseagentur (dpa) ermittelte, dass rund 69 Prozent der Mütter mit minderjährigen Kindern Teilzeit arbeiten. (1) Und der DAK-Gesundheitsreport stellte bereits 2014 fest: Bis zu 61 Prozent der erwerbstätigen Mütter fehlt eine ausreichende Erholung. (2) Kein Wunder also, dass nach Informationen von „Zeit online“ 87 Prozent der 49.000 Frauen, die 2015 eine Kur des Müttergenesungswerkes in Anspruch nahmen, unter Beschwerden wie Erschöpfungszuständen und Schlafstörungen litten. Auch Kur-Anmeldungen von Vätern werden demnach immer häufiger. (3)

Meist zeitliche und seelische Überforderung

Ähnlich sieht es bei den pflegenden Angehörigen aus. Wie der aktuelle DAK-Report „So pflegt Deutschland“ aus dem Jahr 2015 zeigt, leiden pflegende Angehörige deutlich häufiger unter psychischen Problemen und Schlafstörungen als  nicht-pflegende Personen. (4) Eine zusätzlich von der DAK in Auftrag gegebene repräsentative Forsa-Umfrage unter 2.237 pflegenden Angehörigen ergab darüber hinaus: Mehr als die Hälfte schätzt die eigene Belastung als hoch oder sehr hoch ein, 68 Prozent fühlen sich seelisch überfordert, 71 Prozent zeitlich. Nur selten, nämlich lediglich von etwa einem Fünftel der Betroffenen, werden jedoch Hilfsangebote wie kostenlose Kurse für pflegende Angehörige in Anspruch genommen. (5)

Aufgestauter Druck macht Abschalten unmöglich

Dabei wäre es für sie besonders wichtig, sich von Anfang an mit der eigenen Belastung auseinanderzusetzen. Spätestens jedoch, wenn Probleme wie Stress, Gereiztheit, innere Unruhe und Schlafstörungen auftreten, gilt es, das Augenmerk auf die eigene Situation zu richten. Denn oft unterschätzen Menschen mit einer Mehrfachbelastung die zunehmende Isolation, in die sie geraten, weil kaum noch Zeit für ihre eigenen Interessen und den Freundeskreis bleibt. Doch ohne eigene Freiräume und zwischenmenschlichen Austausch fällt es schwer, den immer größer werdenden seelischen Druck auszuhalten oder gar abzubauen. So wird es irgendwann fast unmöglich, abzuschalten. Anhaltende Schlafstörungen, Überforderung und psychische Probleme können schlimme Folgen sein.

Nur wer Power hat, kann optimal betreuen

Um mit einer Mehrfachbelastung dauerhaft besser umgehen zu können, ist es deshalb wichtig, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu hinterfragen und einen Ausgleich zu schaffen. Das ist oft leichter gesagt als getan. Denn wer am Ende seiner Kräfte ist, hat meist keinen Raum für konstruktive Gedanken. Hinzu kommt, dass Betroffene nicht selten befürchten, egoistisch zu wirken, wenn sie sich eine Auszeit nehmen. Sie sollten sich jedoch vor Augen halten: Weder ein völlig erschöpfter, gestresster pflegender Angehöriger noch eine ausgelaugte Mutter kann eine optimale Betreuung leisten.

Natürliche Unterstützung annehmen
Wertvolle Unterstützung auf dem Weg zu mehr Entspannung bietet dann das bewährte natürliche Arzneimittel Neurexan® (rezeptfrei in der Apotheke). Die Wirkstoffkombination mit Auszügen aus Passionsblume (Passiflora incarnata), blühendem Hafer (Avena sativa), Kaffeesamen in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum isovalerianicum) beruhigt und senkt das Stressempfinden, ohne jedoch benommen zu machen. Es trägt dazu bei, neue innere Freiräume zu schaffen und fördert den natürlichen, erholsamen Schlaf.

Experten geben kostenfreien Rat
Neue Wege zur besseren Bewältigung großer Alltagsbelastungen können auch die auf Thema Stress spezialisierten Ärzten und Psychologen der kostenfreien Stress-Helpline 08000 – 14 28 42 aufzeigen. Jeden Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr erhalten die Anrufer kompetenten fachlichen Rat.

Weitere Informationen gibt es unter www.entspannung-und-beruhigung.de

Quellen:
(1) Welt: „Job und Kinder treiben Eltern in die Überforderung“, 15. Juni 2016
(2) DAK-Gesundheitsreport: „Die Rushhour des Lebens“, 2014
(3) Zeit online: „Vom Job abschalten ist kaum mehr möglich“, 26. Juli 2016
(4) DAK-Report: „So pflegt Deutschland“, 2015
(5) Forsa-Umfrage „Pflege“ im Auftrag der DAK, Mai 2015

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Nächtliche Ruhestörung in den Wechseljahren

Es gibt nichts Schöneres, als nach einem langen anstrengenden Tag müde und erschöpft ins Bett zu fallen. Einfach herrlich! Doch für jede zweite Frau in den Wechseljahren ist gesunder Schlaf nur ein schöner Traum. Schlafstörungen kosten nicht nur viel Kraft. Sie können auch Herz und Gefäße in Gefahr bringen, zeigt eine neue Studie. Hormone können bei wechseljahresbedingten Schlafstörungen helfen.

Traumhafter Schlaf mit Hormonen nach Maß

Schlaf ist kostbar, aber immer Stückwerk. Das ist ganz normal: Wir wachen bis zu 28 Mal pro Nacht auf, schlafen spätestens nach drei Minuten wieder ein und haben es anderentags vergessen. In den Wechseljahren jedoch entwickeln sich diese ganz natürlichen, kurzen Wachphasen bei etwa jeder zweiten Frau (1) zu handfesten nächtlichen Störfällen. Die Betroffenen werden wach und finden partout nicht wieder in den Schlaf zurück. Sie drehen sich von einer Seite auf die andere, stehen auf, legen sich wieder hin… Wenn sie irgendwann doch einnicken, wachen sie wie gerädert auf und starten ohne Energie in den neuen Tag.

Sinkende Hormonspiegel stören den Schlaf

Ein- und Durchschlafstörungen empfinden Frauen in den Wechseljahren oft als genauso belastend wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder Stimmungsschwankungen. Ursache für das „Nachtgespenst“ sind vermutlich die sinkenden Hormonspiegel. Botenstoffe im Gehirn, die zur Steuerung der Schlafphasen wichtig sind, werden beeinträchtigt, der Schlafrhythmus kommt aus dem Takt. Schleichendes Gift für eine erholsame Nachtruhe sind oft auch nächtliche Hitzewallungen. Es erhöht sich dabei die Körperkerntemperatur und fällt nach Ende des „Hot Flushs“ rapide ab. Ist die Hitzewallung mit einem Schweißausbruch verbunden, kühlen viele Frauen aus, frösteln und zittern danach. An Schlaf ist dann natürlich nicht zu denken. Manchen Frauen spuken in solchen Nächten finstere Gedanken im Kopf herum. Auf Dauer kann dies zu Nervosität und Überforderung führen – und zu Schlafstörungen mit zunehmend kürzeren Tiefschlafphasen, die die Regeneration von Körper und Gehirn behindern.

Viele Frauen leiden im Klimakterium unter Insomnie

Zwar gibt Hypnos – wie der griechische Gott des Schlafes heißt – den Forschern immer noch viele Rätsel auf. Fest steht aber: Schlaf ist eine hochaktive Angelegenheit. Im Schlaf geschehen wichtige Reparaturarbeiten im Organismus. Im Tiefschlaf arbeitet unser Immunsystem auf Hochtouren, das Gehirn schüttet Wachstumshormone aus und baut neue Zellen auf. Im Traum- oder REM-Schlaf arbeiten unsere grauen Zellen mehr als im wachen Zustand. Wir träumen heftig und verarbeiten die Erlebnisse des vergangenen Tages. Doch bei manchen Frauen wird der Schlaf in der Lebensmitte zum dauerhaften Störfeld. Eine Insomnie liegt vor, wenn man beispielsweise regelmäßig mehr als 30 Minuten zum Einschlafen braucht, nachts aufwacht und länger nicht wieder einschlafen kann und/oder zu früh erwacht, obwohl man eigentlich genügend Zeit für erholsamen Schlaf hätte. Am folgenden Tag leidet man zum Beispiel unter Müdigkeit und Leistungsschwäche.

Schlafmangel schädigt die Gefäße

In den Wechseljahren können häufig auftretende Schlafstörungen und eine verkürzte Nachtruhe Auswirkung auf die Gesundheit haben. So belegt eine aktuelle US-Studie des National Institute of Health (NIH) und des National Heart, Lung and Blood Institute (NHLBI) an 256 Frauen zwischen 40 und 60 Jahren (2), dass es zu vermehrten Plaques, einer Verdickung und einem Elastizitätsverlust in den Blutgefäßen kommt. Damit kann ein Grundstein für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall gelegt werden. Deshalb fordern die amerikanischen Studien-Autoren für Frauen mit Schlafstörungen in den Wechseljahren ein Herz- und Gefäß-Screening.

Bei schlechten Nächten und Hitzewallungen helfen Hormone

Um besser zu schlafen, kann es helfen, auf eine gute Schlafhygiene zu achten. Dazu gehören Ernährungsregeln wie der Verzicht auf Koffein nach 15 Uhr und eine ungestörte Schlafumgebung. Wesentlich sind feste Schlafenszeiten, die das Einschlafen erleichtern. Bei ausgeprägten Schlafstörungen kann der Arzt eine Verhaltenstherapie empfehlen, im Notfall auch Schlafmedikamente verordnen. Die Hormonexperten beim Fortbildungskongress der Frauenärztlichen Bundesakademie (FOKO) würden zur Behandlung von Schlafstörungen bei Frauen in den Wechseljahren die Verordnung von Hormonen befürworten. Demnach gibt es Studien, die zeigen, dass eine Hormontherapie den Schlaf verbessert. Dabei wurden sowohl die subjektive als auch die objektive Verbesserung bei Frauen mit und ohne Hitzewallungen dokumentiert, weshalb die Behandlung von Schlafstörungen mit Hormonen aus endokrinologischer Sicht zu befürworten sei. (3)

Schlaf-Spender Progesteron

Gut belegt und bewährt ist die schlaffördernde Wirkung von mikronisiertem Progesteron. Das körperidentische Gelbkörperhormon entfaltet seine Wirkung im zentralen Nervensystem. Es beruhigt und fördert den Schlaf – ohne die Schlafarchitektur zu verändern. Auch ein Hangover am nächsten Morgen mit verminderter Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit (4), wie er bei vielen Schlafmedikamenten der Fall ist, bleibt aus. Die verschreibungspflichtigen Weichkapseln, die als Begleittherapie zur Östrogenbehandlung eingesetzt werden, sollten erst rund ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden, da sie tagsüber müde machen können. Es ist sinnvoll, sich an die individuell optimale Dosierung in enger Rücksprache mit dem Frauenarzt langsam heranzutasten. Übrigens: Progesteron schiebt den Schlaf nicht nur bei Frauen, sondern auch bei Männern an (5).

Weitere Informationen zum Thema unter www.progesteron.de
Quellen:
(1) „Schlechter Schlaf ist riskant für die Gefäße“, Ärzte Zeitung vom 10.03.2017
(2) NAMS 2016; Abstract S-16
(3) „Progesteron – Potenzial und Mythen“, Symposium beim FOKO 2017, 8.-11. März 2017, Düsseldorf. Veranstalter: DR. KADE / BESINS
(4) Schüssler P et al.: Progesterone reduces wakefulness in sleep EEG and has no effect on cognition in healthy postmenopausal women. Psychoneuroendocrinology.2008; 33:1124-31
(5) Friess, E et al.: Progesterone-induced changes in sleep in male subjects. Am J Physiol 1997; 272:E885-91

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Die müde Nation

Jeder Zehnte leidet unter
regelmäßigen Schlafstörungen

Deutschland wird mehr und mehr zu einer Nation der Schlaflosen. Wie der aktuelle DAK-Gesundheitsreport 2017 berichtet, leidet etwa jeder zehnte Berufstätige im Alter zwischen 35 und 65 Jahren unter Schlafstörungen (Insomnien) und deren Auswirkungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. (1) Seit 2010 ist die Zahl um 66 Prozent gestiegen. Doch so unangenehm und weitreichend die Folgen von Schlafstörungen auch sind – die Einnahme chemischer Schlafmittel ist meist keine gute Idee.

Körperliche und seelische Auslöser, ein ungesunder Lebenswandel oder die Einnahme von Medikamenten – viele verschiedene Faktoren können hinter Schlafstörungen stecken. Die mit Abstand häufigsten Schlafprobleme sind Ein- und Durchschlafstörungen. Sie machen zusammen rund 80 Prozent aus1 und bringen für die Betroffenen einen großen Leidensdruck mit sich. Durch eine zu kurze Schlafdauer und eine schlechte Schlafqualität fühlen sie sich in ihrem Wohlbefinden und ihrer Leistungsfähigkeit massiv eingeschränkt.

Überforderung mündet in Teufelskreis

Bereits nach nur einer einzigen schlaflosen Nacht machen sich Müdigkeit und Anspannung breit – und erst recht nach mehreren solcher Nächte in Folge! Ganz unabhängig von der eigentlichen Ursache, kann sich daraus ein wahrer Teufels-kreis entwickeln. Denn Übermüdung, Überforderung und Sorge vor möglichen Konsequenzen – wie beruflichem Versagen und Verlust des Jobs – lassen die Betroffenen meist noch schlechter schlafen. Mit Verzweiflung erklärt sich wohl auch, dass sich die Zahl derer, die Schlafmittel nehmen, seit 2010 von 4,7 auf 9,2 Prozent nahezu verdoppelt hat. (1) Jeder Zweite greift auf rezeptfreie Präparate in der Apotheke zurück, fast jeder Vierte wendet diese länger als drei Jahre an. (1)

Schlafstörungen können krank machen

Grundsätzlich ist es ein richtiger Gedanke, gegen anhaltende Schlafstörungen etwas zu unternehmen. Unter permanentem Schlafentzug leidet nämlich nicht nur die Seele, sondern der gesamte Organismus. Erholsamer Schlaf ist neben einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung der wichtigste Baustein für ein gesundes Leben. Wer sich in der Nacht nicht richtig erholen kann, hat ein erhöhtes Risiko für Übergewicht, Stoffwechselstörungen, Diabetes und metabolisches Syndrom, Störungen des Immunsystems, Bluthochdruck und die Entstehung von Herzkreislauferkrankungen. (2) Richtig ist aber auch: Bei der Wiederherstellung der Nachtruhe kommt es sehr auf die Wahl der Mittel an!

Verhaltensänderung für besseren Schlaf

Grundsätzlich ist der Hausarzt ein guter Ansprechpartner. Er wird Maßnahmen für eine bessere Schlafhygiene, etwa einen festen Schlaf-Wach-Rhythmus, Abendrituale sowie Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen vorschlagen. In manchen Fällen kommt auch eine Verhaltenstherapie zur Erlernung kognitiver Techniken gegen nächtliches Grübeln in Betracht. Bei der Verordnung von Schlafmedikamenten üben Ärzte jedoch zunehmend Zurückhaltung. Denn viele chemische Schlafmittel haben beträchtliche Nebenwirkungen.

Gefahren durch Schlafmittel nicht unterschätzen

So besteht bei chemischen Substanzen – selbst bei vielen rezeptfrei erhältlichen – oftmals die Gefahr der Gewöhnung. Mit der Dauer der Anwendung steigt die Suchtgefahr. Zudem kann der Dauerkonsum von Schlafmitteln in hoher Dosierung wiederum zu Schlafstörungen führen. Ein weiterer wichtiger Gefahrenaspekt ist das Risiko eines „Hangovers“. Die Wirkung des Schlafmittels hält dabei über die Nacht hinaus an. Man ist noch am Morgen benommen, die Aufmerksamkeit ist deutlich beeinträchtigt, man ist müde und unkonzentriert. Wer sich morgens so ans Steuer oder aufs Fahrrad setzt, gefährdet sich und andere. Auch bei der Arbeit kann das Unfallrisiko steigen.

Natürliche Alternative: Stresshormone reduzieren

Eine Alternative ist das natürliche Arzneimittel Neurexan® aus der Apotheke. Es hat keine dämpfende Wirkung, sondern senkt, am Spätnachmittag oder frühen Abend eingenommen, nachweislich den Blutspiegel des Stresshormons Kortisol. (3) Die Wirkstoffkombination aus Passionsblume (Passiflora incarnata), blühendem Hafer (Avena sativa), getrocknetem Kaffeesamen in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes, der in der Baldrianwurzel enthalten ist (Zincum isovalerianicum), beruhigt und entspannt. So erleichtert Neurexan® das natürliche Einschlafen und fördert eine erholsame Nachtruhe. Anders als chemische Sedativa, macht das natürliche Arzneimittel nicht benommen, verursacht keinen Hangover-Effekt und führt nicht zur Gewöhnung.

Weitere Informationen unter www.entspannung-und-beruhigung.de
Quellen:
(1) DAK: Beiträge zur Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung (Band 16), Gesundheitsreport 2017. Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten. Update: Schlafstörungen
(2) Schlack R. et al.: Häufigkeit und Verteilung von Schlafproblemen und Insomnie in der deutschen Bevölkerung. Bundesgesundheitsblatt 2013. 56:740-748 doi: 10.1007/s00103-013-1689-2
(3) Doering B. K. et al.: Effects of Neurexan in an experimental acute stress setting – an explorative double-blind study in healthy volunteers. Life Sciences 146 (2016) 139-147

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Und plötzlich ist Er unerklärlich müde?

Zwölf Anzeichen für einen Testosteronmangel

Es schenkt Muskelkraft, breite Schultern, Bartwuchs und eine tiefe Stimme. Das erst 1935 entdeckte Testosteron lässt als männlichstes aller Hormone in der Pubertät die Knochen wachsen, reguliert die sexuelle Lust und die Spermienbildung, steuert die Erektion. Doch oft sinkt die Produktion des Hormons noch vor der Lebensmitte. Ganz langsam, heimlich und schleichend – meist ohne dass betroffene Männer es merken oder die Mangelsymptome richtig einordnen können. Es gibt aber zwölf deutliche Signale, die auf einen Testosteronmangel hinweisen.

Der fortschreitende Rückgang des wichtigsten Männlichkeitshormons (med.: Hypogonadismus) ist mehr als nur eine Lifestyle-Krise oder gar ein erfundenes Krankheitsbild, so die einstimmige Experteneinschätzung bei einer Internationalen Konsensus-Konferenz zum Thema Testosteronmangel in Prag. Er ist vielmehr ein medizinisches Krankheitsbild, das eindeutige, negative Auswirkungen nicht nur auf die männliche Sexualität, sondern auch auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Männern hat. Der Hormonmangel kann zum Beispiel die Knochendichte vermindern oder das Risiko für das gefürchtete metabolische Syndrom mit Übergewicht, Bluthochdruck, einem gestörten Fettstoffwechsel und Diabetes erhöhen, so die Fachmediziner.

Schneller Check: Stimmt der Testosteronspiegel noch?

Daher sollten Männer in den allerbesten Jahren immer dann aufmerksam werden, wenn sie eines oder mehrere dieser Symptome spüren: Die Lust auf Sex hat nachgelassen, ohne dass sich etwas an der Beziehung verändert hätte. Und wenn es dann doch zum Sex kommt, ist die Erektion schlaff oder bleibt aus. Es macht sich eine ständige, unerklärliche Müdigkeit breit, doch ein erholsamer Schlaf stellt sich nicht ein. Bei allem, was unternommen wird, fehlt die rechte Antriebskraft, die Motivation ist auf dem Nullpunkt. Auch die Muskelkraft lässt spürbar nach. Das Bauchfett nimmt zu, obwohl die Essgewohnheiten unverändert sind. Haut und Haare werden weicher, manchmal zeigen sich sogar erste Anzeichen einer weiblichen Brust. Der Bartwuchs dagegen wird schütterer. Es kommt zu unvermittelten Schweißattacken. Und die Stimmung ist mal himmelhoch jauchzend, dann wieder tief betrübt, niedergeschlagen und depressiv.

Diabetiker sollten ihre Testosteronwerte immer prüfen lassen

Treffen tatsächlich eines oder mehrere dieser Warnzeichen zu, sollten diese medizinisch abgeklärt werden. Ein Urologe oder Androloge beurteilt zunächst die Muskulatur, die Fettverteilung und den Bauchumfang, die Körper- und Schambehaarung. Zusätzlich prüft er, wie trocken und empfindlich die Haut ist, untersucht Hoden und Penis, die Prostata rektal per Ultraschall. Dann bestimmt er in einer Laboruntersuchung den Testosteronspiegel im Blut. Am besten sollten diese Werte in den Vormittagsstunden von sieben bis elf Uhr erhoben werden, weil sie morgens höher und noch unverfälscht sind. Bei
Typ-2-Diabetikern empfehlen die Fachgesellschaften grundsätzlich die Untersuchung.

Viele Gründe für ein hormonelles Defizit

Die Ursachen für einen Testosteronmangel sind vielfältig. Da gibt es zum einen den natürlichen Alterungsprozess, durch den Männer etwa ab dem vierten Lebensjahrzehnt jährlich ungefähr ein Prozent des Androgens verlieren. Männer, die ursprünglich einen hohen bis sehr hohen Wert hatten, spüren die nachlassende Hormon-Produktion gar nicht oder kaum. Anderen hingegen macht sie oft schwer zu schaffen. Weitere Gründe neben dem Altern sind beispielsweise Erkrankungen der Hoden, der Hirnanhangsdrüse oder des Hypothalamus, dem Hormon-Dirigenten im Zwischenhirn. Aber auch Alkohol und Übergewicht schädigen die empfindliche Hormonbalance.

Zwei Pumpstöße pro Tag bringen schnelle und zuverlässige Hilfe

Ist ein Hormondefizit vorhanden, lässt es sich durch ein rezeptpflichtiges Hormon-Gel im Dosierspender schnell, einfach und gut verträglich ausgleichen. Das Gel im neuen Dosierspender kann individuell dosiert und damit maßgeschneidert an den persönlichen Bedarf des Mannes angepasst werden. Mit dem neuen Dosiergel ist bei gleicher Wirksamkeit auch eine geringere Gelmenge notwendig als bei herkömmlichen Präparaten. Das Gel wird in der Regel einmal täglich mit zwei Pumpstößen großflächig auf den Schulter-Oberarm-Bereich aufgetragen und ist nach dem Trocknen völlig unsichtbar. Der Wirkstoff wird in der Haut gespeichert und geht nach und nach über 24 Stunden gleichmäßig in den Blutkreislauf über. So kommt der Testosteronspiegel schnell auf ein normales physiologisches Niveau.

Keine unerwünschten Wirkspitzen

Mit der Anwendung des Gels gibt es keine hormonellen „Absacker“, weil es im Gegensatz zu Hormon-Injektionen in den Gesäßmuskel nicht zu Wirkspitzen kommt. Liegt der Testosteronspiegel wieder im Normbereich, steigert sich die körperliche, geistige und sexuelle Leistungsfähigkeit merklich. Die Muskeln werden stärker, Fettpölsterchen schmelzen, die Insulin-Resistenz von Diabetikern nimmt ab. Die Therapie mit Testosteron-Gel ist auch langfristig problemlos.

Weitere Informationen und einen umfassenden Selbsttest, der einen Testosteronmangel aufzeigt, gibt es auf www.mannvital.de

Zwölf häufige Anzeichen für einen Testosteronmangel:

– Schlafstörungen
– Müdigkeit
– weniger oder gar keine Lust auf Sex
– Erektionsstörungen
– trockene Haut
– zunehmendes Bauchfett
– Antriebslosigkeit, allgemeiner Vitalitätsverlust
– Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmung
– nachlassende Kraft, Leistungsschwäche
– abnehmender Bartwuchs, reduzierte Körperbehaarung
– vermehrtes Schwitzen
– Konzentrations- und Gedächtnisstörungen

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Viele Medikamente sind im Alter ungeeignet

Schlafstörungen lindern – aber richtig!
Worauf Senioren achten sollten

Fit und vital – so präsentiert sich die heutige Generation 65+ nach einem aktuellen Bericht des Statistischen Bundesamtes. Nur 18 Prozent der 65- bis 69-Jährigen berichten von Alltagseinschränkungen infolge von Krankheit oder unfallbedingter Verletzung. (1) Erst in späteren Jahren nehmen demnach gesundheitliche Beeinträchtigungen zu. Dagegen leidet fast die Hälfte der über 65-Jährigen unter Schlafstörungen. (2) Häufig werden diese durch nervöse Unruhe bedingt. Nach Information des Bundesgesundheitsministeriums (3) sollten Schlafstörungen im Alter möglichst nicht mit klassischen Schlafmitteln behandelt werden. Alternativ raten die Experten zu natürlichen Wirkstoffen und Maßnahmen für eine bessere Schlafhygiene.

Kaum eine Gesellschaft altert schneller als die deutsche (1) – rund 17 Millionen Bundesbürger waren 2015 über 65 Jahre alt. In der Europäischen Union (EU) wird dieser Wert nur von Italien übertroffen. (1) Dabei sind die Senioren hierzulande erfreulich gesund. Nur knapp jeder Vierte über 65 fühlte sich vier Wochen vor der Befragung gesundheitlich so angeschlagen, dass er Einschränkungen im Alltag hinnehmen musste. Dabei ist der Anteil der 65- bis 69-Jährigen mit 18 Prozent am geringsten. Mit 70 bis 74 Jahren waren es bereits 21 Prozent, über 75 Jahre 28 Prozent.

Faustformel: Je älter, desto mehr Tabletten

Senioren zwischen 60 und 64 Jahren nehmen täglich durchschnittlich zwei bis drei Medikamente ein – mit über 80 sind es sogar vier bis fünf. (3) Typische Alters-leiden sind Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen sowie altersbedingte Depressionen. Vor allem Wechselwirkungen durch die Kombination verschiedener Medikamente (Multimedikation) sind mit Vorsicht zu betrachten. Die individuelle Beratung durch den Arzt ist daher für ältere Patienten unverzichtbar. Er gibt auch wichtige Hinweise zur richtigen Dosierung. Denn durch den langsamer arbeiten-den Stoffwechsel kann es leicht zu Überdosierungen und unerwünschten Wirkungen kommen. So nehmen nach Schätzung von Experten etwa 80 Prozent der Patienten mit einem Oberschenkelhalsbruch ein Schlafmittel ein.

Viele Medikamente sind im Alter ungeeignet

In der sogenannten PRISCUS-Liste – das lateinische Wort beschreibt den Begriff „alt“ – sind mehr als 80 Wirkstoffe aus 20 Wirkstoffklassen aufgeführt, die für Senioren aus verschiedenen Gründen nicht geeignet sind. Bei der Behandlung von Schlafstörungen beispielsweise, unter denen fast die Hälfte der Senioren über 65 leidet, wird vom Einsatz chemischer Substanzen wie zum Beispiel Benzodiazepinen abgeraten. Denn die meisten gängigen chemischen Schlaf- und Beruhigungsmittel haben eine dämpfende Wirkung auf das Gehirn und Nervensystem. Als unerwünschte Nebenwirkungen werden diesen Wirkstoffen ein im Alter erhöhtes Risiko von Stürzen und Knochenbrüchen, Benommenheit, Schwindel  sowie die Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen zugeschrieben.

Chemische Schlafmittel erhöhen das Sturzrisiko

Die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit werden durch die Einnahme klassischer Schlafmittel gehemmt. Dadurch steigt insbesondere bei Senioren, die infolge altersbedingter muskulärer Schwächen oder Gleichgewichtsprobleme ohnehin unsicher auf den Beinen sind (4), das Risiko von schweren Stürzen, Knochenbrüchen, Klinikaufenthalten und Bettlägerigkeit. Besonders gefährlich ist das Aufstehen in der Nacht. Und auch am nächsten Morgen kann es leicht zu Stürzen kommen. Denn oft werden sedierende Substanzen bis zum Aufstehen nicht vollständig vom Körper abgebaut. Die als „Hangover“ bezeichnete Rest-Benommenheit erhöht das Risiko für Gangunsicherheit und Fehltritte mit Folgen.

Mit Entspannung das natürliche Einschlafen fördern

Eine wirksame, unbedenkliche und für Senioren besonders geeignete Alternative ist das natürliche Arzneimittel Neurexan® von Heel. Anders als viele herkömmliche Präparate hat es keine dämpfende Wirkung und macht nicht benommen. Seine Wirkung beruht auf der Senkung des Stresshormons Kortisol, die in einer wissenschaftlichen Studie4 mittels Speicheltest nachgewiesen wurde. Die Kombination von Auszügen aus der Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffeesamen in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum isovalerianicum) entspannt und unterstützt so das natürliche Einschlafen. Die Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Fahrtauglichkeit bleiben voll erhalten. Aufgrund seiner sehr guten Verträglichkeit kann Neurexan® auch in Kombination mit anderen Medikamenten angewendet werden. Unerwünschte Wechselwirkungen sind nicht zu befürchten, was betagten Patienten mit Multimedikation zugutekommt.

Weitere Informationen unter www.entspannung-und-beruhigung.de

Quellen:
(1) Datenreport „Generation 65+“, Statistisches Bundesamt
(2) J. Schröder: Pharmakotherapie von Schlafstörungen bei älteren Menschen. DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift 2013; 138 (49); S. 2550-2553
(3) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): „Medikamente im Alter: Welche Wirkstoffe sind ungeeignet?“, Stand März 2016
(4) Doering B. K., Wegner A., Hadamitzky M., Engler H., Rief W., Schedlowski M.: Effekts of Neurexan® in an experimental acute stress setting – An explorative double-blind study in healthy volunteers. Life Sciences 146 (2016) 139-147

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In jedem Menschen steckt ein Sportler

Wie neu geboren und ein Leben lang fit
durch mehr Bewegung

Nicht nur der Bauchumfang, das Gewicht auf der Waage und Beschwerden wie Rückenschmerzen nehmen durch einen Mangel an Bewegung zu  – auch der „innere Schweinehund“ wird umso mächtiger je länger man ihn verhätschelt! Den Start in ein aktiveres, sportliches Leben sollte man deshalb lieber nicht auf die lange Bank schieben. Rund 30 Millionen bekennende Nicht-Sportler gibt es in der Bundesrepublik. (1) Doch jeder Mensch hat auch eine sportliche Seite. Die zu entdecken lohnt sich! Denn wer sich regelmäßig in Bewegung setzt, profitiert auf der ganzen Linie.

Zugegeben: Meist ist ein kräftiger Muskelkater das Erste, was man von seinem neuen sportlichen Leben hat. Doch wenn man ehrlich zu sich selbst ist, ist das noch längst nicht alles. Denn schon nach dem ersten Training macht sich ein tiefes Wohlbefinden breit. Man ist stolz auf das Geleistete, fühlt sich entspannt und schläft nachts besser. Eine gute Motivation für das nächste Training!

Gesund, fit und attraktiv durch Sport

Das Wissen um die vielen positiven Effekte eines regelmäßigen Sportprogramms kann ebenfalls dabei helfen, dran zu bleiben. Sport fördert die Durchblutung, stärkt Herz und Kreislauf, baut Übergewicht ab und reduziert Stress. Obendrein macht regelmäßige Bewegung schön und attraktiv. Denn auch die Haut profitiert von der guten Durchblutung und bekommt eine gesunde Ausstrahlung. Schlaffes Bindegewebe wird gestrafft, die Muskulatur wird gekräftigt und definiert. Wer nicht alleine sportelt, kann zudem noch von einem schönen Nebeneffekt profitieren: Sport verbindet. So kommt man in der Gruppe, etwa in einem Sportverein, einem Fitnessstudio oder an einer Volkshochschule, leicht in Kontakt mit Gleichgesinnten. Das erhöht nicht nur den Spaß an der Sache, sondern ist auch eine tolle Motivation. Was nämlich alle Sportler kennen: Hin und wieder hat man einfach einen Durchhänger und muss aufpassen, dass man nicht allzu bequem wieder auf dem weichen Sofa landet.

Mit Herz und Verstand dabei bleiben

Eine feste innere Überzeugung und eine gute Strategie können dabei helfen, langfristig „dran“ zu bleiben. Denn allzu schnell ändern sich die Vorzeichen im Leben – etwa durch berufliche oder familiäre Veränderungen wie Jobwechsel oder Schwangerschaft. Einige gute Tipps sollte man von Anfang an beherzigen, um möglichst viel und lange Freude am Sport zu haben.
► Auf Spaß bauen. Das kennen viele aus eigener leidvoller Erfahrung: Wer Sport nur macht, um etwas Bestimmtes zu erreichen, aber keine Freude an der Bewegung hat, wirft meist die Flinte ins Korn. Spätestens, sobald man am Ziel ist – oder im schlechtesten Fall schon lange vorher.
► Sich die richtigen Ziele setzen. Mal ehrlich: Ohne Ehrgeiz kein Fortschritt. Doch wer seine Ziele zu hoch steckt, bleibt genauso auf der Strecke. Kann man die eigenen Erwartungen trotz Anstrengung nicht erfüllen, fühlt man sich zwangsläufig überfordert – und verliert so über Kurz oder Lang den Spaß am Sport.
► Fortschritte festhalten. Ein Fitness-Tagebuch kann eine tolle Motivation sein – vor allem, wenn es gerade mal nicht so gut läuft. Anhand der Aufzeichnungen sieht man, wie viel man schon erreicht hat. Einfach zu bedienen und komfortabel sind verschiedene Fitness-Apps für Android und iOS, die auch zurückgelegte Strecken, zum Beispiel beim Laufen, Wandern, Inline-Skaten oder Nordic Walking dokumentieren und Statistiken erstellen.
► Geduld haben. Fit zu werden, ist ein großes Vorhaben. Da kann eine gewisse Euphorie nicht schaden. Doch Vorsicht: Der Körper ist nach jahrelanger Untätigkeit meist lange nicht so stark wie der Wille seines Besitzers! So müssen sich Muskeln, Sehnen und Bänder erst einmal wieder an die Belastung gewöhnen. Dieser Prozess kann auch mehrere Monate in Anspruch nehmen. Deshalb sollte man unbedingt maßvoll trainieren.

Bei Schmerzen: PECH

Hat man zu lang oder zu intensiv trainiert, rächt sich das häufig mit Beschwerden wie einem Stechen oder Ziehen in der betroffenen Muskulatur. Manchmal macht ein überforderter Muskel auch einfach „zu“ – was höchst unangenehm ist. Wie bei allen Arten von Verletzungen gilt auch bei solchen Überlastungsbeschwerden die so genannte PECH-Regel, die von anerkannten Sportmedizinern empfohlen wird. Die Abkürzung steht für Pause, Eis, Compression und Hochlagerung. Das bedeutet, das Training zu beenden, die schmerzende Stelle zu kühlen, einen Druckverband mit mäßigem Zug anzulegen und den betroffenen Körperteil nach Möglichkeit über Herzniveau zu lagern.

Verletzt? Von den Profis lernen

Eine weitere Empfehlung aus dem Profi-Sport ist das natürliche Arzneimittel Traumeel®, das als Creme und Tabletten für Jedermann rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist und in keiner Sporttasche fehlen sollte. Seine 14 natürlichen Wirkstoffe – etwa Kamille (Chamomilla), Arnica (Arnica montana) und Beinwell (Symphytum) – ergänzen sich in ihrer Wirkung. Es setzt an unterschiedlichen Punkten des Heilungsverlaufes an. Blutergüsse und Schwellungen gehen zurück, Entzündungen und Schmerzen werden gelindert. So unterstützt Traumeel® die Heilung – und damit die schnelle Rückkehr ins Training!

Übergewicht nicht unterschätzen

Es ist zwar nicht schön, sich das einzugestehen – doch wer zu viel Gewicht auf die Waage bringt und daran etwas ändern möchte, sollte zunächst mit Sportarten beginnen, die die Gelenke nicht zu sehr belasten. So sind zum Beispiel Tanzen, Aerobic für Anfänger, Aqua-Gymnastik, Schwimmen, Radfahren, Wandern, Nordic Walking und Inline-Skaten bestens geeignet, um Kalorien zu verbrennen und Kondition und Ausdauer aufzubauen. Ein Einsteiger-Kurs in Gymnastik, Pilates oder Yoga kann helfen, die Muskulatur zu kräftigen. Gut zu wissen: Je muskulöser man ist, desto mehr Energie verbraucht der Organismus auch im Ruhezustand!
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ratgeberzentrale.de

Quelle:
(1) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/171911/umfrage/haeufigkeit-sport-treiben-in-der-freizeit/, 19. Januar 2017

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Mehr Lebensqualität im Alter

Mit Schwindel, Gangunsicherheit und
Angst vor Stürzen besser
umgehen lernen

Mit durchschnittlich rund 78 bzw. 83 Jahren werden Männer und Frauen hierzulande so alt wie nie zuvor. (1) Doch das ist oft kein Zuckerschlecken. Denn vor allem eine eingeschränkte Mobilität und die Angst vor einem Sturz stellen für viele betagte Senioren eine erhebliche Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität dar. Häufigster Grund für die Gangunsicherheit bei über 75-Jährigen ist Schwindel. (1) Nicht selten kommen noch Defizite des Bewegungsapparates wie Muskelschwäche oder Arthrose sowie kognitive und psychische Probleme wie Demenz und Angst hinzu. Mithilfe besonderer Übungen das Gleichgewicht zu fördern, kann wesentlich dazu beitragen, im Alter wieder mehr Stabilität und Lebensfreude zu erlangen.

Schwindel – ein dehnbarer Begriff

Schwindel schränkt die Aktivitäten im Alltag stark ein und ist häufig Anlass für einen Arztbesuch. Aktuellen Erhebungen zufolge sucht jeder Fünfte der über 60-jährigen Patienten wegen Schwindels einen Arzt auf. Bei den über 70-Jährigen ist es bereits jeder Dritte – bei den über 80-Jährigen sogar jeder Zweite. (2) Von Drehen über Schwanken bis zu Gangunsicherheit, Taumel, Benommenheit und Angst: Eine Vielzahl von Wahrnehmungen und Beschwerden wird unter dem Begriff Schwindel zusammengefasst. Wie Erhebungen der Spezialambulanz des Deutschen Schwindel- und Gleichgewichtszentrums in München zeigen (2), kommt bei Schwindel im Alter das gesamte Diagnosespektrum vor, wobei psychische Schwindelformen und Migräne seltener sind als in jungen Jahren. Besonders häufige Schwindelerkrankungen im Alter und ihre Ursachen sind demnach:
► Gutartiger Lagerungsschwindel. Wenn sich kleine Kalkkristalle in die Bogengänge des Innenohres verirren, kommt es durch Bewegung des Kopfes zu etwa fünf bis 60 Sekunden andauernden Schwindelattacken.
► Orthostatischer Schwindel („Blutdruckschwindel“). Nach dem Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen kommt es durch plötzlichen Blutdruckabfall vorüber-gehend zu Schwindel – manchmal auch nach der Einnahme von Medikamenten wie Blutdrucksenkern oder Schlafmitteln.
► Morbus Menière. Infolge dieser Innenohr-Erkrankung kommt es zu Schwindelanfällen, die mehrere Minuten oder gar mehrere Stunden andauern und häufig von Ohrdruck, Tinnitus, Hörminderung und einem fortschreitenden Hörverlust begleitet werden.
► Bilaterale Vestibulopathie (Funktionsverlust beider Gleichgewichtsorgane). Betroffene Patienten fühlen sich schwindelig und unsicher beim Gehen – insbesondere im Dunkeln und auf unebenem Grund. Teilweise treten auch Sehstörungen auf. Die Erkrankung ist im Vergleich zu einseitigen Störungen sehr selten und hat einen chronischen Verlauf.
► Zentraler Schwindel. Meist leiden betroffene Patienten unter Dauerschwindel – häufig nach neurologischen Erkrankungen wie einem Schlaganfall oder im Kleinhirn lokalisierten Bewegungsstörungen.

Schwindel-Therapie hat viele Gesichter

Während sich gutartiger Lagerungsschwindel mit sogenannten therapeutischen Befreiungsmanövern behandeln lässt, wird beispielsweise ein Morbus Menière meist mit sedierenden chemischen Substanzen wie Dimenhydrinat therapiert. Die betroffenen Patienten müssen oft Müdigkeit und Benommenheit als unerwünschte Nebenwirkung in Kauf nehmen. Gehen Schwindelbeschwerden dagegen auf einen Ausfall des Gleichgewichtsorgans oder zentrale Ursachen zurück, ist es Ziel der Therapie, ohne dämpfende Wirkung die körpereigene Kompensation zu fördern, um das Gehirn in die Lage zu versetzen, besser mit Schwindel umgehen zu können. Mithilfe von regelmäßig durchgeführten Gleichgewichtsübungen werden die Bewegungs- und Wahrnehmungsfähigkeit der Patienten verbessert.

Gleichgewichtstraining zum kostenlosen Download

Zehn bewährte Übungen zur Stärkung des Gleichgewichts bei Schwindel gibt es in Form eines anschaulich illustrierten Posters zum kostenlosen Download unter www.schluss-mit-schwindel.de unter dem Menüpunkt „Schwindelbehandlung“. Die Übungen werden im Liegen, Sitzen oder Stehen ausgeführt und lassen sich im Laufe der Zeit steigern. Vor Beginn sollte man am besten den Arzt um Rat fragen. Er kann geeignete Übungen empfehlen. Hochbetagte und Patienten mit starken Schwindelbeschwerden sollten sich anfangs von Angehörigen bei der Durchführung helfen lassen.

Naturarznei bessert Beschwerden nachweislich
Zur medikamentösen Therapie empfehlen viele Ärzte das natürliche Arzneimittel Vertigoheel® von Heel (rezeptfrei, Apotheke). Das natürliche Präparat wurde als einziges Naturarzneimittel in die hausärztliche S3-Leitlinie zur Therapie von Schwindel der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) aufgenommen. Es hat keine unerwünschten Wirkungen und macht nicht benommen. Die Konzentration und Fahrtauglichkeit bleiben während der Einnahme voll erhalten. Die bewährte Wirkstoffkombination aus Anamirta cocculus (Indische Kokkelskörner), Conium maculatum (Gefleckter Schierling), Ambra grisea (Grauer Amber) und Petroleum rectificatum (Steinöl) senkt Studien zufolge die Anzahl, Dauer und Stärke von Schwindelanfällen. So hilft Vertigoheel® dabei, den Alltag aktiv zu bewältigen und trägt zu mehr Lebensqualität im Alter bei.

Weitere Informationen zum Thema unter www.schluss-mit-schwindel.de

Quellen:
(1) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/273406/umfrage/entwicklung-der-lebenserwartung-bei-geburt–in-deutschland-nach-geschlecht/, 17. Januar 2017
(2) Jahn K, Kressig RW, Bridenbaugh SA, Brandt T, Schniepp R: Dizziness and unstable gait in old age – etiology, diagnosis and treatment. Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 387-93. DOI: 10.3238/arztebl.2015.0387

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Neue hormonfreie Befeuchtungsovula

Intensive Pflege und tiefenwirksame Reparatur auch bei ausgeprägter Scheidentrockenheit

Mit dem Problem Scheidentrockenheit plagen sich nicht nur Frauen in den Wechseljahren. Auch viele Pillenanwenderinnen, Schwangere, Stillende sowie Tumor-Patientinnen sind davon betroffen. Zur Linderung von Brennen, Juckreiz, Wundgefühl und Schmerzen beim Sex gibt es seit Anfang des Jahres die neuen hormonfreien KadeFungin® Befeuchtungsovula. Sie sind das einzige in Deutschland erhältliche Präparat mit kurzkettiger Hyaluronsäure, Vitamin A und E. Die niedermolekulare Hyaluronsäure dringt tief ins geschädigte Gewebe ein, fördert die Wundheilung, verbessert die Elastizität der Scheidenhaut und macht sie damit auch weniger anfällig für Verletzungen und Infektionen.

Das kennen leider mehr Frauen als man meinen mag: Wundgefühl, Juckreiz, Brennen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Produziert der weibliche Körper zu wenig Scheidensekret, schränkt das nicht nur das Wohlbefinden und die Freude am Sex stark ein. Das Scheidensekret schützt die weiblichen Genitalien auch vor Erregern. Betroffene Frauen haben daher auch mit so unangenehmen Intimerkrankungen wie Blaseninfekten zu kämpfen. Nicht nur zur Linderung der Beschwerden, sondern auch für die Pflege und Gesunderhaltung der Scheidenhaut ist es wichtig, die trockenheitsbedingten Beschwerden adäquat zu behandeln.

Viele Frauen können oder wollen keine Hormone anwenden

Scheidentrockenheit in den Wechseljahren ist zumeist auf einen Östrogenmangel infolge der Hormonumstellung zurückzuführen. In diesem Fall verschreibt der Frauenarzt häufig hormonhaltige Präparate, die den Aufbau der Zellschichten der Scheidenhaut fördern. Die Östrogene werden meist lokal, also direkt in der Scheide angewendet. Für Frauen in den Wechseljahren ist zudem auch eine systemische Hormontherapie denkbar, die auch starke klimakterische Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche effektiv lindert. Doch aus verschiedenen medizinischen oder persönlichen Gründen kommt für viele Frauen eine hormonhaltige Therapie nicht in Betracht. Denn zum Beispiel bei Scheidentrockenheit oder vaginalen Verletzungen infolge einer Krebstherapie sind Hormone meist fehl am Platze.

Neuheit mit kurzkettiger Hyaluronsäure, Vitamin A und E

Ab sofort steht eine einzigartige hormonfreie Behandlungsoption bei Scheidentrockenheit und vaginalen Verletzungen zur Verfügung. Die neuen hormonfreien KadeFungin Befeuchtungsovula von DR. KADE sind das einzige in Deutschland erhältliche Befeuchtungspräparat mit kurzkettiger Hyaluronsäure, Vitamin A und E. Sie befeuchten intensiv, reparieren die angegriffene, verletzte Scheidenhaut tiefenwirksam und fördern so die Wundheilung. Dank der speziellen Wirkstoffkombination wird die Haut wieder geschmeidig und elastisch. Trockenheitsbedingte Beschwerden wie Brennen, Juckreiz und Schmerzen beim Sex werden so gelindert. Die Wirksamkeit wurde in wissenschaftlichen Untersuchungen belegt. (1,2) Die neuen KadeFungin Befeuchtungsovula sind hormonfrei und enthalten keine Duft- und Farbstoffe. Sie sind ab Februar 2017 rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Kurzkettige Hyaluronsäure – was ist das?

Hyaluronsäure bildet aufgrund ihrer wasserbindenden Eigenschaften eine Schutzbarriere gegen die äußere Umgebung und fördert so die Regeneration des Gewebes. Die in KadeFungin® Befeuchtungsovula enthaltene kurzkettige Hyaluronsäure zeichnet sich dadurch aus, dass sie tief ins Gewebe eindringen und hier die Heilung der angegriffenen Scheidenhaut beschleunigen kann. (3)
Die Vitamine A und E sorgen zudem für eine antioxidative Wirkung gegenüber freien Radikalen und tragen so zum Schutz des Intimbereichs bei. Die neuen
Befeuchtungsovula enthalten keine Hormone und können deshalb auch von Frauen, die auf Hormone verzichten wollen oder müssen, bedenkenlos angewendet werden.

Weitere Informationen unter www.kadefungin.de

Quellen:
(1) Luise Heine: „Scheidentrockenheit – Ursachen und Tipps“, NetDoktor, 19.12.2016
(2) Costantino et al: Effectiveness and safety of vaginal suppositories for the treatment of the vaginal atrophy in postmenopausal women: an open, non-controlled clinical trial, Eur Rev Med Pharmacol Sci. 2008 Nov-Dec;12(6):411-6.
(3) Dinicola et al: Hyaluronic acid and vitamins are effective in reducing vaginal atrophy in women receiving radiotherapy, Minerva Ginecol. 2015 Dec;67(6):523-31.

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Gewichtszunahme in den Wechseljahren

Übergewicht schon in jüngeren Jahren
bekämpfen

Die Waage lügt nicht. Und so stimmt es leider, dass Frauen ab etwa Anfang 40 zunehmen. Und das, obwohl sie nicht mehr essen als früher. Die vermeintliche Ursache ist oft schnell ausgemacht: Viele Betroffene vermuten, dass die Hormone schuld an den Extra-Pfunden sind. Doch damit liegen sie falsch, sagt eine Ernährungswissenschaftlerin.

Die überwiegende Zahl der Frauen nimmt in den Wechseljahren um etwa ein bis zwei Kilo zu. Bei anderen ist es deutlich mehr. Aber sind tatsächlich die Hormone schuld an der Gewichtszunahme? „Dieses Vorurteil, die direkte Verknüpfung von Menopause und Übergewicht, ist schlichtweg falsch“, stellte die Ernährungswissenschaftlerin Privatdozentin Birgit-Christiane Zyriax vom Zentrum Klinische Forschung Hamburg bei der jüngsten Jahrestagung der Deutschen Menopause Gesellschaft in Frankfurt klar. „Der Ursprung des Problems liegt vielmehr in einem zu hohen Körpergewicht im Kindes- und Jugendalter, das auf einem ungesunden Lebensstil basiert. Es ist der Wegbereiter des viszeralen, also des Bauchfetts“, so die Präventionsexpertin.

Weniger Bauchfett, mehr Insulin

Viel Fett in der Bauchhöhle geht oft mit erhöhten Blutzucker-Werten und einer verringerten Insulin-Empfindlichkeit einher. Die Entwicklung eines Diabetes mellitus kann eine mögliche Folge sein. Zu viel Bauchfett begünstigt zudem Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall, weil sich die arteriellen Blutgefäße durch den gestörten Zucker- und Fettstoffwechsel schneller verengen. Und auch die Lebensqualität, etwa das Sexualleben, leidet darunter. „Aus all diesen Gründen sollte eine Prävention oder eine Intervention, also eine Gegenmaßnahme, schon lange vor der Menopause erfolgen“, rät
Dr. Zyriax.

Lieber zwei kalorienarme Tage als Dauerdiät

Das Hauptproblem vieler Mid-Agerinnen: Ihr Energieumsatz sinkt etwa ab dem 30. Lebensjahr kontinuierlich. Gleichzeitig verlieren Frauen ab 40 an Muskelmasse. Weil die Fettverbrennung aber vorwiegend in den Muskeln stattfindet, entsteht eine Dysbalance zwischen Nahrungsaufnahme und Kalorienverbrauch. Wer jetzt seinen Appetit nicht zügelt, nimmt zu. „Etwas günstiger, als sich dabei jeden Tag einzuschränken, ist es, die Kalorienzahl an zwei Tagen pro Woche zu verringern“, rät Dr. Zyriax. „Und langsam und achtsam zu essen, weil ein Sättigungsgefühl erst nach 20 Minuten eintritt. Wichtig ist ebenso, schon beim Füllen des Kühlschranks bewusst auf gesunde Lebensmittel zu achten.“
Sich mehr zu bewegen, ist ebenfalls nützlich, um die Anzeige der Waage im Zaum zu halten. Schon 150 Minuten Walking oder 75 Minuten Joggen pro Woche sind dafür ausreichend. Eine wesentliche Rolle spielen auch Entspannung und ausreichend Schlaf. Denn Schlaflosigkeit und innere Unruhe, wie sie gerade für Frauen im Klimakterium typisch sind, führen häufig zu wahren Heißhungerattacken.

Hormontherapie mit positiven Effekten

Frauen, die unter starken Wechseljahresbeschwerden leiden, aber aus Angst vor Gewichtszunahme eine Hormontherapie scheuen, können aufatmen. Denn eine vom Arzt an die individuellen Bedürfnisse angepasste Hormontherapie lässt das Gewicht in der Regel nicht ansteigen und kann sogar das Risiko für Diabetes senken. So fördert im Rahmen einer Hormontherapie angewendetes Östradiol die Aktivität der Betazellen in der Bauchspeicheldrüse und sorgt dafür, dass wieder mehr Insulin produziert wird. Wenn bei der Hormontherapie Östradiol über die Haut, zum Beispiel als Gel verabreicht wird, steigt zudem auch das Risiko für Thrombosen selbst bei übergewichtigen Frauen kaum an.
Zum Schutz der Gebärmutter vor Wucherungen wird bei einer kombinierten Hormontherapie zusätzlich ein Gestagen verordnet. Die Wahl fällt dabei meist auf natürliches Progesteron, das nicht nur im Hinblick auf Gewebeveränderungen der Brust als besonders sicher gilt. Experten zufolge hat es außerdem einen günstigen Effekt auf den Wasserhaushalt und bei abendlicher Einnahme einen positiven Einfluss auf die Schlafqualität.

Mehr Informationen gibt es unter www.hormontherapie-wechseljahre.de und www.progesteron.de.

Quelle:
Jahrestagung Deutsche Menopause Gesellschaft, Frankfurt 11.-12. November 2016

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