Fit und gesund durch die Wechseljahre

Die Wechseljahre heißen nicht umsonst Wechseljahre. Plötzlich ist alles anders: ein paar Pfunde mehr auf den Hüften, die Fältchen werden tiefer und die Periode unregelmäßiger. Viele Frauen leiden auch häufiger unter Infekten als früher. Anstatt ein Liebesleben ohne Sorge um die Verhütung genießen zu können, leiden viele Frauen nun zudem unter einer trockenen Scheide, die beim Sex Schmerzen bereitet. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Wird wegen starker Beschwerden wie Hitzewallungen vom Arzt eine Hormonersatztherapie verordnet, profitieren Frauen davon auch an vielen „Nebenschauplätzen“.

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Experten stehen positiv zur Hormontherapie

Vor Jahren war die Hormontherapie bei Wechseljahresbeschwerden in die Negativschlagzeilen geraten. Eine Studie aus den USA hatte unter anderem ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs unter der Einnahme von Hormonen gezeigt. Heute wird nicht nur die Fehlinterpretation dieser Studie eingeräumt, sondern zahlreiche neue Untersuchungen belegen auch, dass bei vielen symptomatischen Frauen die Vorteile einer Hormontherapie die Risiken bei weitem überwiegen. Auch die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) sprach jetzt ganz offen über eine Trendwende bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden und bezieht klar eine positive Stellung zur Hormontherapie.

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Mann und Testosteron: Bei bestimmten Anzeichen lieber zum Arzt

Womöglich noch mehr als für Frauen, ist Sex für die meisten Männer ein sehr wesentlicher Bestandteil ihrer Lebensqualität. Welcher Mann träumt nicht davon, die körperliche Liebe bis ins hohe Alter zu genießen? Doch für viele Männer geht diese Rechnung nicht auf. Verschiedene Ursachen können im mittleren und höheren Alter zu Erektionsschwäche führen. Ist etwa der Wert des Männerhormons Testosteron zu niedrig, kann es neben Leistungsknick, nachlassender Körperkraft und Gewichtszunahme auch zu Libidoverlust und Potenzproblemen kommen. Die schlechte Nachricht: Ein Arztbesuch ist unumgänglich. Die gute: Betroffenen Männern kann meist einfach und unkompliziert geholfen werden.

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Alles zu fest im Griff? Handschmerzen besser vorbeugen

Bei den meisten von uns sind sie mindestens fünf Tage die Woche im unermüdlichen und oft recht monotonen Dauereinsatz: die Hände. Ob man nun als Büroangestellter auf der Tastatur oder als Friseur mit der Schere klappert, als Konditor Kuchenteig oder als Physiotherapeut Patienten „knetet“– vor allem die sich ständig wiederholenden Handgriffe des Alltags können zu Schmerzen in Händen und Handgelenken führen. Bei Überbelastung sind dann oft schon einfache Handbewegungen plötzlich schmerzhaft. Den Griff zu lockern und auch mal die Hände in den Schoß zu legen, kann Beschwerden vorbeugen.

Schwindelbeschwerden im Alter unbedingt ernst nehmen

Mit hin und wieder auftretenden Schwindelgefühlen ist der Mensch von Kindesbeinen an immer wieder konfrontiert. Das Gute daran: Meist weiß man, woher das schwindelige Gefühl kommt und dass es auch gleich wieder vorbei ist. Niemand würde deshalb zum Arzt gehen! Doch mit den Jahren sollte man diese Haltung überdenken – insbesondere wenn Schwindel plötzlich und häufig auftritt. Dies ist bei etwa jedem fünften über 60-Jährigen und jedem zweiten über 80-Jährigen der Fall. (1) Wiederkehrende Schwindelbeschwerden können die Lebensqualität stark einschränken und im Alter eine ernsthafte gesundheitliche Gefahr darstellen. Sie sollten daher von einem Arzt abgeklärt und behandelt werden.

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Natürliches Progesteron bei Zyklusstörungen

Zu kurz, zu lang, zu stark oder gar nicht? Ist der Zyklus unregelmäßig, gerät das Wohlbefinden einer Frau oft völlig aus dem Lot. Abhilfe kann in vielen Fällen eine rezeptpflichtige Therapie mit natürlichem Progesteron in Form von Weichkapseln schaffen. Nachdem diese Behandlungsmethode in anderen europäischen Ländern schon lange etabliert ist, wurde natürliches Progesteron nun auch in Deutschland für die Behandlung von Progesteronmangel-bedingten Zyklusstörungen zugelassen.

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Mehrfachbelastung durch Familie und Pflege

Die Multitasking-Fähigkeit des Menschen wird gemeinhin überschätzt. So verwundert es nicht, dass insbesondere viele Berufstätige, die unter einer Doppelbelastung durch die Familie oder die Pflege eines Angehörigen stehen, über Dauerstress, innere Unruhe und Schlafstörungen klagen. Um ihre Lebenssituation dauerhaft zu meistern, müssen die Betroffenen lernen, im Alltag eine Balance zwischen den eigenen Bedürfnissen und äußeren Anforderungen zu schaffen. Entspannung und erholsamer Schlaf gehen dabei Hand in Hand.

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Nächtliche Ruhestörung in den Wechseljahren

Es gibt nichts Schöneres, als nach einem langen anstrengenden Tag müde und erschöpft ins Bett zu fallen. Einfach herrlich! Doch für jede zweite Frau in den Wechseljahren ist gesunder Schlaf nur ein schöner Traum. Schlafstörungen kosten nicht nur viel Kraft. Sie können auch Herz und Gefäße in Gefahr bringen, zeigt eine neue Studie. Hormone können bei wechseljahresbedingten Schlafstörungen helfen.

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Die müde Nation

Jeder Zehnte leidet unter
regelmäßigen Schlafstörungen

Deutschland wird mehr und mehr zu einer Nation der Schlaflosen. Wie der aktuelle DAK-Gesundheitsreport 2017 berichtet, leidet etwa jeder zehnte Berufstätige im Alter zwischen 35 und 65 Jahren unter Schlafstörungen (Insomnien) und deren Auswirkungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. (1) Seit 2010 ist die Zahl um 66 Prozent gestiegen. Doch so unangenehm und weitreichend die Folgen von Schlafstörungen auch sind – die Einnahme chemischer Schlafmittel ist meist keine gute Idee.

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Und plötzlich ist Er unerklärlich müde?

Zwölf Anzeichen für einen Testosteronmangel

Es schenkt Muskelkraft, breite Schultern, Bartwuchs und eine tiefe Stimme. Das erst 1935 entdeckte Testosteron lässt als männlichstes aller Hormone in der Pubertät die Knochen wachsen, reguliert die sexuelle Lust und die Spermienbildung, steuert die Erektion. Doch oft sinkt die Produktion des Hormons noch vor der Lebensmitte. Ganz langsam, heimlich und schleichend – meist ohne dass betroffene Männer es merken oder die Mangelsymptome richtig einordnen können. Es gibt aber zwölf deutliche Signale, die auf einen Testosteronmangel hinweisen.

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